SGN-Express überrollt den VfL Pfullingen

Rückkehrer Ganshorn mit 5 Toren – Lars Crocoll bester Spieler im Nußlocher Team

(kwd) Das Trainergespräch im ersten Heimspiel des Jahres 2018 begann mit einem Geburtstagsständchen für SGN-Coach Christian Job der sein 44. Wiegenfest feiern durfte. Doch das größte Geschenk machte ihm sein Team in den sechzig Minuten davor. Mit einer überragenden Leistung überrollte der amtierende Meister den VfL Pfullingen mit 39:28 Toren. Auch Pfullingens Trainer Till Fernow blieb nichts anderes übrig als Job zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg zu gratulieren.

Die Partie begann ausgeglichen, wobei Nußloch den Takt vorgab und jeweils vorlegte ohne sich zunächst richtig absetzen zu können. Der 9:9-Ausgleich in der 14. Spielminute durch Pfullingens Besten, Micha Thiemann, war ein Beleg dafür. Doch ab diesem Zeitpunkt kam der SGN-Express dann richtig auf Touren. Die Abwehr packte zu und Fabian Lieb im Kasten der Nußlocher zeigte ein gutes Spiel. Das daraus resultierende Tempospiel demonstrierte die SGN nun in Perfektion. Ein 9:1-Lauf zum 20:12 der Blau-Weißen zwischen der 18. und 27. Spielminute war bereits die Vorentscheidung in der Partie. Die Seiten wurden beim Spielstand von 21:14 gewechselt. Auffallend war wie auch schon im Spiel beim TV Hochdorf, dass es auch beim durchwechseln kein Bruch im Spiel der Nußlocher gab. Jeder fügte sich nahtlos ein und trug seinen Anteil zum Gelingen bei. Linkshänder Lars Crocoll zeigte sein bestes Spiel im Dress der Blau-Weißen. Auch Raimonds Trifanovs zeigte sein Können und peitsche drei Würfe in den Kasten von Magnus Becker. Da fiel es auch nicht auf, dass sich die beiden Topscorer Kevin Bitz und Jochen Geppert vornehm zurückhielten und sich auf das in Szene setzen ihrer Kollegen beschränkten. Als Trainer Christian Job dann nach 20 Minuten David Ganshorn aufs Feld schickte, konnte sich auch endlich Kapitän Philipp Müller eine kurze Pause gönnen. Ganshorn, der nach fast 4-monatiger Verletzungspause sein Comeback gab, fügte sich nahtlos ein und erzielte 5 blitzsaubere Tore. Der Umstand dass Job aus dem Vollen schöpfen konnte, sorgt anscheinend für einen gesunden Konkurrenzkampf im Team der Blauen. Einen Positiven! Denn jeder trug seinen Teil dazu bei um Pfullingen nicht näher heran kommen zu lassen bzw. den Vorsprung auszubauen.

Im zweiten Spielabschnitt machte die SGN da weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatte. Starke, bewegliche Abwehr und ein starker Lieb im Tor. Vorne lief das Bällchen und es wurde versucht den bestpositionierten Spieler freizuspielen. Beim 32:19 nach einer dreiviertel Stunde betrug der Vorsprung 13 Tore und der Drops war gelutscht. Der Rest war Schaulaufen in der gut gefüllten Olympiahalle. Am Ende leuchtete ein 39:28 auf der Anzeigetafel und Geburtstagskind Christian Job strahlte um die Wette.  „Ich möchte mich bei der Mannschaft für das tolle Geburtstagsgeschenk bedanken“, so ein sichtlich gerührter SGN-Coach. „Nächste Woche erwartet uns allerdings wieder ein ganz anderes Kaliber in der engen Halle von Oppenweiler“, blickte Job schon mal nach vorne.

SG Nußloch: Lieb und M. Bitz im Tor, Körner 2, Crocoll 7, Müller 4, Geppert, Herbert, Buse 2, K. Bitz 4, Gerdon 2, Herrmann 2, Ganshorn 5, Pauli 8/5 und Trifanovs 3.

VfL Pfullingen: Becker und Schlipphak im Tor, Schliedermann 3, Wittlinger, Mayer 1, Breckel 4, Keupp 3, Thiemann 8/2, Prinz 1, Jabot 1, Müller 4, Hertwig, Hiller 3, List.

Siebenmeter: 5/5 – 2/2
Strafzeiten: 3 (Körner, Herbert, K. Bitz) – 0
Schiedsrichter: Florian Reuther und Michael Tobiasch
Zuschauer: 420 (Olympiahalle Nußloch)


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