SG Nußloch entzaubert Pforzheim

SGN siegt 31:37 bei der TGS Pforzheim – Sebastian Körner verletzt

(kwd) Mit einer „bärenstarken Leistung“ sichert sich der amtierende Meister SG Nußloch beide Punkte in der Bertha-Benz Sporthalle Pforzheim. „Dieser Sieg war nach den letzten Punktverlusten enorm wichtig“, stellte hernach ein glücklicher Trainer Christian Job fest. „Leider wird die Freude durch die Knöchelverletzung von Sebbl Körner etwas getrübt“. Körner war in der 50. Spielminute (26:31) bei einem Abwehrversuch unglücklich umgeknickt und konnte fortan nicht mehr mitwirken. Die genaue Diagnose seiner Knöchelverletzung steht noch aus.
Die SGN trat ohne die Verletzten Lars Crocoll und David Ganshorn in Pforzheim an und war sich der Schwere der Aufgabe im Vorfeld bewusst. Erst im Januar diesen Jahres gab es eine 29:25-Pleite für die Nußlocher in Pforzheim. Auch die Tatsache, dass die Spiele gegen die TGS immer „Spitz auf Knopf“ sind, brachte den Meister der Vorsaison nicht unbedingt in die Favoritenrolle. Die Blau-Weißen legten gestern allerdings los wie die Feuerwehr und führten bereits nach sieben gespielten Minuten mit 1:5 Toren. In den folgenden elf Spielminuten legte Pforzheim seinerseits einen Zahn zu und konnte in der 18. Spielminute (9:9) erstmals ausgleichen. Mit einem Doppelschlag gelang Sebastian Körner und Philipp Müller die erneute 9:11-Führung. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Pforzheims Florian Taafel bestrafte die SGN mit einem Dreierpack (Geppert und zweimal Herrmann) zum 9:14 in der 24. Minute. Bis zum Pausenpfiff der beiden sehr guten Schiedsrichter Fähnle/Schulle konnte Nußloch gar noch einen drauflegen und führte mit 12:18 Toren.
Auch in Halbzeit zwei legten die Blau-Weißen gleich ein enormes Tempo an den Tag und führten nach zweieinhalb Minuten mit 13:21 Toren. Diese 8-Tore-Führung war auch die höchste Führung der Gäste im gesamten Spiel. Immer wieder konnte sich der wieselflinke Außen Nico Herrmann davonschleichen und im Tempogegenstoß wichtige Treffer erzielen. Im Rückraum harmonierte das Gespann Bitz, Kuch und Geppert prächtig und stellte die Pforzheimer immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Die TGS kam zwar immer wieder auf 4 bis 5 Tore ran, doch setzte die SG Nußloch in diesen Phasen immer wieder gekonnt Nadelstiche und konterte stark. Dem 24:28 (47.) folgte ein Kracher von Bitz und ein Treffer von der Außenposition durch Körner zum 24:30. Leider musste die SGN, wie oben erwähnt, fortan auf Sebastian Körner verzichten und Trainer Christian Job fehlte dadurch eine weitere Alternative im Abwehrzentrum. Zwei Minuten vor dem Ende konnte Pforzheims bester Werfer, Florian Taafel, nochmals auf 31:35 verkürzen, doch Kevin Bitz mit seinem neunten Treffer und Gianluca Pauli von Linksaußen machten den Deckel zum verdienten 31:37-Auswärtssieg drauf.
Manager Holger Schwab freute sich nach dem Spiel wahnsinnig über die tolle Leistung der SGN: „Die Grundlage für den Blitzstart und den Sieg in Pforzheim war eine starke Abwehrleistung und das schnelle Umschaltspiel nach vorne“. Und Trainer Job ergänzte: „So ist es. Auch wenn am Ende die Kraft nachgelassen hat und nicht mehr alles im Abwehrspiel funktionierte, bin ich unheimlich stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Vor allem die Reaktion der Mannschaft auf die Niederlage in Balingen macht mich sehr glücklich“.

TGS Pforzheim: Ullrich und Binder im Tor, Klimovets, Taafel 7, Kikilus 6/3, Mitzel 3, Sruk 4, Fassunge, Wysokinski 2, Prsa 2, Prasolov 2, Malolepszy, Versakovs 5.

SG Nußloch: M. Bitz und Lieb im Tor, Kuch 2, Körner 3, Müller 5, Herbert, Geppert 7/1, Buse, K.Bitz 9, Gerdon, Herrmann 10/2, Pauli 1, Trifanovs.

Siebenmeter: 3/3 - 4/3
Strafzeiten: 1 (Taafel) – 0
Schiedsrichter: Markus Fähnle und Jörg Schulle
Zuschauer: 600 (Bertha-Benz Sporthalle, Pforzheim)


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