Nußloch sieglos auf der schwäbischen Alb

37 Gegentore bei der HBW Balingen-Weilstetten II – SGN verliert 37:33

(kwd) „Wenn man auswärts 33 Treffer erzielt sollte dies eigentlich für einen Sieg reichen“, äußerte sich ein sichtlich angefressener Trainer Christian Job nach der Partie. Eigentlich! Denn wenn der Gegner 37 Treffer erzielt, dann reichen auch 33 geworfene Tore nicht aus um ein Spiel zu gewinnen. Die Sparkassen-Arena in Balingen war auch dieses Mal kein gutes Pflaster für die SGN-Cracks. Wie in der vergangenen Saison auch, gingen die Blau-Weißen auch dieses mal Baden. Warum zeigt schon das Ergebnis. 37 Gegentore sind einfach zu viel um ein Spiel zu gewinnen. Egal in welcher Liga. War die Abwehr in der abgelaufenen Spielzeit noch das Prunkstück der SGN, so bekommt die Job-Sieben aktuell einfach zu viele Gegentore. Aktuell 29,2 Gegentore im Schnitt. In der Meistersaison waren es gerade einmal 25,6 Tore im Schnitt. „Wir wissen wo wir ansetzen müssen. Das werden wir nächste Woche üben und trainieren“, fügte Co-Trainer Mario Donat an.

In den Anfangs-Zehn-Minuten (6:5) legten die Junggalier vor und die SGN zog nach. Ein kurzer Zwischenspurt der Hausherren zum 9:6 in der 15. Spielminute veranlasste Trainer Job zur Auszeit. Doch nach dem Team-Time-Out war auch keine Besserung in Sicht. Balingen konnte bis zur 18. Minute sogar auf 12:8 Tore ausbauen. Dann ging ein Ruck durch die SGN. Mit dem Treffer zum 12:9 von Lukas Gerdon, er machte gestern sein bisher bestes Spiel im Dress der Nußlocher, wurde zur Aufholjagd geblasen. Zweimal Kevin Bitz und Philipp Müller am Kreis und die SGN war wieder im Spiel. Kurz vorm Seitenwechsel schaffte Gerdon sogar den 16:17-Führungstreffer.

Im zweiten Spielabschnitt legten die Nußlocher dann meist ein bis zwei Tore vor, ehe Balingen in der 47. Spielminute (28:28) ausgleichen konnte. In den nächsten 8 Spielminuten bis fünf Minuten vor Abpfiff war die Partie ausgeglichen und es stand 33:33. Durch einen Doppelschlag von Saueressig und Dangers gingen die Junggalier mit 35:33 in Führung. Job nahm die obligatorische Auszeit um seinem Team neue Impulse zu geben. Doch ein verworfener Siebenmeter am eingewechselten Jonas Baumeister brach der SGN in dieser Phase endgültig das Genick. Ruminsky und Thomann schraubten das Ergebnis für die Hausherren dann noch auf 37:33 hoch und die SGN stand mit leeren Händen da.

HBW Balingen-Weilstetten: M. Ruminsky 1 und Baumeister im Tor, Thomann 6/1, Saueressig 8/1, Hemmer, Soos, Bitzer 6/1, Wiederstein 2, Dangers 9, N. Ruminsky 2, Beckmann 1, Strosack 2.

SG Nußloch: M. Bitz und Lieb im Tor, Kuch 4, Körner, Müller 2, Herbert, Geppert 3, Buse 2, K.Bitz 8,
Gerdon 5, Herrmann 8/2, Pauli 1, Trifanovs.

Siebenmeter: 5/3 - 4/2
Strafzeiten: 0  -  3 (Müller,Herbert 2)
Schiedsrichter: Maike Merz und Tanja Schilha
Zuschauer: 200 (Sparkassen-Arena, Balingen)

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