Berichte/News Drittliga Team -Saison 2018/19



06.05.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - MSG Groß-Bieberau/Modau    30:32  (14:16)

Abschied nehmen am letzten Spieltag

Der Vizemeister SG Nußloch unterliegt zum Abschluss Groß-Bieberau/Modau mit 30:32 (14:16)

(bz) Das letzte Spiel der Handball-Drittliga-Saison stand ganz im Zeichen der Verabschiedung von verdienten Spielern der SG Nußloch. Die 30:32-Niederlage gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau ließ sich dabei verschmerzen, da die Vizemeisterschaft bereits seit zwei Wochen feststand.

Vor dem Anwurf überreichte Abteilungsleiter Manfred Gspandl den Spielern, die dem Verein in anderer Funktion erhalten bleiben oder zu einem anderen Klub wechseln, ein persönliches Geschenk. Interimstrainer Christian Job übernimmt wie geplant eine Mannschaft in seiner pfälzischen Heimat. Philipp Müller und Sebastian Körner fungieren ab sofort als Teammanager in Nußloch, Christian Buse spielt nächstes Jahr für die 1b, Lars Crocoll zieht aus studienbedingten Gründen nach Leipzig und Luca Schmitt, Lucas Gerdon sowie Max Schmitt verlassen die SGN.

Auf der Platte lieferten sich beide Mannschaften ein umkämpftes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste. Zwei Mal lagen die Gastgeber in Front, allerdings nur in den Anfangsminuten. Das 4:3 durch Müller nach sieben Minuten sollte die letzte Führung des Abends bleiben. Was hauptsächlich daran lag, dass Michael Malik (13 Tore – fünf davon durch Siebenmeter) und Hrvoje Batinovic (10) von den Falken einen Sahnetag erwischten.

„Das war ein verdienter Sieg heute für Groß-Bieberau“, gratulierte Job seinem Trainerkollegen Thorsten Schmid. Nußlochs Interimstrainer, der in den letzten acht Spielen seinem alten Klub aushalf, hob hinterher seine Zufriedenheit über das Ende der Runde und seine Amtszeit hervor: „Eine Vizemeisterschaft ist immer etwas Außergewöhnliches. Dazu gehört eine gesamte Saison, deshalb würde ich die Glückwünsche gerne weitergeben an Christian Müller und die Mannschaft. Für mich persönlich war die Zeit hier noch einmal wunderschön.“ Zurück zum Spiel: Nach der ausgeglichen Anfangsphase lag Nußloch zwischenzeitlich mit bis zu vier Toren zurück. Ein Doppelschlag von Bitz per Siebenmeter und Buse in den verbleibenden 19 Sekunden vor der Pausensirene sorgte für den 14:16-Halbzeitstand.

Bis zum 26:26 nach 49 Minuten blieb die Begegnung komplett ausgeglichen, meistens gingen die Gäste in dieser Phase mit einem Tor in Front, was die Blau-Weißen umgehend ausglichen. Allerdings hatte Groß-Bieberau von da an seine stärksten Minuten und zog innerhalb von vier Zeigerumdrehungen auf 26:30 davon. Bis zum Schluss gaben sich die Einheimischen nicht geschlagen, kamen nach 28:32 dank Müller und Adrian Fritsch noch einmal auf 30:32. Die letzte Chance auf einen möglichen Punktgewinn vergab Bitz 48 Sekunden vor Schluss von der Siebenmeterlinie.

„Trotz der Vizemeisterschaft hätte mehr gehen können. Wir haben in der Vorrunde zu früh zu viele Punkte liegen lassen“, erläuterte der neunfache Torschütze vom Samstagabend in seinem Saisonfazit. Erwartungsfroh blickt er bereits in Richtung der Saison 2019/20: „Wir haben einen guten und jungen Kader.“

Nach dem Trainergespräch, der Ehrungen zur Spielerin (Marie Jörg) und zum Spieler (Marco Bitz) der Saison, heizten die „Annimels – Die Partyband“ den Besuchern im Foyer der Olympiahalle richtig ein. Als Schmankerl der besonderen Art verliehen zudem die Supporters den Abgängen ein kleines Präsent und besangen emotional das Saisonende.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll 2, Müller 3, Fritsch 1, Zeitz 3, M. Schmitt 3, Buse 1, K. Bitz 9/2, Gerdon 4, N. Schmitt 4, Petróczi.

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02.05.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - MSG Groß-Bieberau/Modau

Samstag 04.05.2019, 19:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Saisonabschluss gegen Groß-Bieberau/ Modau

(bz) Einmal noch 60 Minuten, dann ist die Drittliga-Saison 2018/19 für die Handballer der SG Nußloch Geschichte. Die Vizemeisterschaft stand bereits vor dem Derbysieg letzte Woche beim TVG Großsachsen fest. Am Samstagabend (Anwurf, 19 Uhr) gastiert die MSG Groß-Bieberau/Modau in der Olympiahalle.

Groß-Bierberau ist aktuell Elfter, im Hinspiel sicherte sich Nußloch dank einer starken Defensivleistung beide Punkte bei den Hessen (24:19). „Das wird ein ganz schweres Spiel zum Abschluss, da Groß-Bieberau zuletzt ordentliche Ergebnisse erzielt hat“, lässt sich SGN-Trainer Christian Job nicht von der Platzierung des Kontrahenten blenden. Zum Ende seiner Acht-Spiele-Interimstätigkeit wünscht sich der A-Lizenz-Anwärter einen Sieg, „das wäre zum Abschluss eine tolle Sache in meiner zweiten Heimat Nußloch.“

Für sieben Akteure ist es die letzte Partie im blau-weißen Dress. Die Routiniers Philipp Müller und Sebastian Körner fungieren fortan als Teammanager, Christian Buse unterstützt kommende Runde die 1b der SGN, Max Schmitt sowie Lucas Gerdon wechseln zur SG Leutershausen, Luca Schmitt wechselt zum TV Friedrichsfeld und Lars Crocoll zieht studienbedingt nach Leipzig.

In Anschluss an die Begegnung heizen die „Annimels – Die Partyband“ den Zuschauern ein, um den Saisonausklang gebührend zu feiern.

 

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28.04.2019

Männer - Drittliga Team

TV Germania Großsachsen - SG Nußloch    25:29  (11:12)

Job sah eine „beeindruckende Leistung“

Trotz aller Widrigkeiten setzt sich die SGN mit 29:25 beim TVG Großsachsen durch

Großsachen. (bz) Wie so oft in den letzten Wochen lieferten die Drittliga-Handballer der SG Nußloch einen wahren Kraftakt ab und sicherten sich dank einer homogenen Mannschaftsleistung beide Punkte beim TV Germania Großsachsen. 29:25 hieß es nach 60 unterhaltsamen Minute an der Bergstraße.

Dabei musste der frisch gebackene Vizemeister auf seinen zuletzt exzellent aufgelegten Spielmacher Jochen Geppert (Knieprobleme) verzichten. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die Führung wechselte in der Anfangsphase mehrmals hin und her. Trotz einer Zeitstrafen-Bilanz von zwei (TVG) zu sechs (SGN), gelang es den Nußlochern mit einer knappen 12:11-Führung in die Pause zu gehen.

Die zwölf Tore im ersten Abschnitt verteilten sich beinahe gleichmäßig auf sechs Schultern. Philipp Müller, Kevin Bitz, Lucas Gerdon und Max Schmitt – mit zwei verwandelten Siebenmetern – trafen jeweils doppelt, Lars Crocoll legte ein Tor und Christian Zeitz deren drei ins TVG-Netz. Drei Mal führten die Gäste mit zwei Treffern Vorsprung, Großsachsen lag selbst mehrmals mit einem Tor in Front. Den Zuschauern in der Sachsenhalle bot sich ein munteres Spielchen zweier Teams, für die es bezüglich des Tabellenstands um so gut wie nichts mehr ging. Allerdings handelte es sich um ein Derby und solche will man immer noch einen Tick mehr als ein normales Punktspiel für sich entscheiden.

Dementsprechend fokussiert fanden sich die beiden Mannschaften nach der Pause wieder auf dem Spielfeld ein. „Sebastian Körner hat trotz Sehnenriss im Finger gespielt, kurz nach der Halbzeit ging es aber nicht mehr bei ihm“, verriet SGN-Trainer Christian Job, der sich außerdem zu diesem Zeitpunkt gezwungen sah, in der Abwehr auf Kevin Bitz zu verzichten. „Kevin hatte schon zwei Zeitstrafen kassiert“, begründete der Coach diese Maßnahme, um den Rückraumschützen vor der drohenden Disqualifikation zu schützen. Unverhofft kam Lucas Gerdon zur Aufgabe auf der Halbposition zu decken, was er laut Job sehr gut löste. „Insgesamt wäre es unfair einzelne Spieler hervorzuheben, da wir im Verbund eine unheimlich clevere Leistung gezeigt haben“, schloss der Trainer die gesamte Mannschaft in sein Lob mit ein.

Zwölf Minuten blieb es in der zweiten Halbzeit beim engen Spielverlauf, ehe Nußloch zum ersten Mal mit drei Toren in Front lag. Bitz besorgte das 20:17. Die folgende Auszeit der Gastgeber änderte nichts am starken Lauf von Bitz, der unmittelbar danach zwei weitere Treffer zum 22:17 beisteuerte. Großsachsen gab sich allerdings nicht geschlagen und kämpfte sich nochmals auf zwei Tore heran – Buschsieper verkürzte in der 52. Minute zum 24:22. Im Nußlocher Tor verhinderte Marco Bitz mehrfach schlimmeres. Crocoll und Schmitt mit einem von seinen fünf verwandelten Siebenmetern – ohne Fehlwurf – sorgten fünf Minuten vor dem Ende für die 26:22-Vorentscheidung. Bis zur Schlusssirene blieb der Vorsprung konstant. Das 29:25 bedeutete den 20. Saisonsieg für die Blau-Weiß-Blauen.

 

TV Germania Großsachsen: Sitter, Boudgoust (beide Tor), Gunst 5, Kernaja 2/1, Triebskorn 2/1, Schulz 5, Spilger 3, P. Gunst, Kadel, Unger, Straub, Reisig 1, Buschsieper 3, Hildebrandt 2, Ulrich 2.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll 4, Müller 5, Fritsch, Zeitz 4, M. Schmitt 6 /5, Buse, K. Bitz 6, Gerdon 3, N. Schmitt, Petróczi 1.

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25.04.2019

Männer - Drittliga Team

TV Germania Großsachen - SG Nußloch

Samstag 27.04.2019, 19:00 Uhr, Sachsenhalle Großsachen

Ein Derby ohne großen Druck

(bz) Den vorletzten Drittliga-Spieltag am Samstagabend dürfen die beiden Handball-Klubs des TVG Großsachsen und der SG Nußloch ohne großen Erfolgsdruck angehen. Die Gastgeber haben ihr Saisonziel Klassenerhalt vor zwei Wochenenden als erfolgreich erledigt abhaken dürfen, Nußloch ist dagegen nicht mehr vom zweiten Rang zu verdrängen. Die Vizemeisterschaft hinter der Ausnahmemannschaft des ThSV Eisenach ist als Erfolg zu werten. 

„Dieses Derby hat schon in Vorbereitungsspielen bewiesen, dass in solchen die Motivation genügend vorhanden ist“, glaubt Nußlochs Trainer Christian Job an eine umkämpfte Partie, „jeder Einzelne wird den entsprechenden Ehrgeiz aufbringen, um zu gewinnen.“

Für die Routiniers Philipp Müller, Christian Zeitz und Sebastian Körner heißt es noch zwei Mal die Zähne zusammenzubeißen, da sie trotz Verletzungen zuletzt ihren Mann standen. Dementsprechend dosiert hat Job das Training in diesen Tagen ausgeführt. „Wir wollen uns gezielt auf Großsachsen vorbereiten“, sollen die Spieler für die 60 Minuten in der maximal besten Verfassung sein. „Ich glaube, in dieser Liga geht es beinahe allen Mannschaften und damit auch Großsachsen so ähnlich“, weiß Job um die hohe Belastung der Drittliga-Klubs. Anwurf in der Sachsenhalle ist um 19 Uhr.

 

TVG Großsachsen – SG Nußloch: Samstag 19 Uhr in der Sachsenhalle Großsachsen, Brunnengasse 21, 69493 Hirschberg/Großsachsen

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15.04.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - TV Gelnhausen    36:33  (12:15)

Nußloch feiert die Vizemeisterschaft

Das 36:33 (12:15) steht sinnbildlich für eine beinahe perfekte zweite Halbzeit – „24 Treffer in 30 Minuten sind herausragend“

(bz) Die Drittliga-Handballer der SG Nußloch sind Vizemeister der Ost-Staffel. Am drittletzten Spieltag machte die Sieben von Trainer Christian Job beim 36:33-Erfolg gegen den TV Gelnhausen alles klar. Jeweils fünf Punkte Vorsprung auf Hanau, Leutershausen sowie Rodgau Nieder-Roden bedeuten, dass keiner der Konkurrenten mehr in der Tabelle vorbeiziehen kann.

Gegen den Tabellenzehnten sollte es alles andere als einfach werden. „Es ist natürlich umso schöner, wenn du nichts geschenkt bekommst“, sah Job einen starken Gegner, der die Nußlocher vor allem in der ersten Hälfte vor große Probleme stellte. Gelnhausen praktizierte eine sehr offensive 6:0-Deckung, worauf sich der mit elf Treffern wieder einmal überragende Jochen Geppert und seine Mitstreiter erst einmal einstellen mussten. Mit Ausnahme des zwischenzeitlichen 1:1 lagen die Gäste über die kompletten ersten 30 Minuten ausnahmslos in Führung. Vor allem Björn Pape (9 Tore) und Jonathan Malolepszy (8) erwiesen sich als besonders treffsicher. „Wir hatten aber schon in der ersten Hälfte einige Chancen, allerdings vieles davon verworfen“, hätte der 12:15-Rückstand zum Pausentee laut Job nicht sein müssen. Was danach kam, lässt sich einzig und allein als Torregen bezeichnen. Christian Zeitz glich innerhalb von drei Minuten im Alleingang zum 15:15 aus. Drei weitere Male gingen die Gäste nochmals in Führung, danach setzte sich die gnadenlose der Offensive der Nußlocher durch. Neben Geppert und Zeitz (5), trafen auch Kevin Bitz (8) und Philipp Müller (5) mehrfach. Bitz spielte dieses Mal wieder im Angriff, nachdem er letzte Woche in Baunatal nach seiner langen Verletzungspause hauptsächlich in der Deckung zupackte. „Hut ab vor Kevins Leistung, da er kaum trainieren konnte und direkt wieder so stark spielt“, konstatierte Job und lobte seine Jungs verdientermaßen ausführlich, „´Jogi`Geppert blüht momentan richtig auf und was mich besonders freut, ist dass unsere Tore über mehrere Männer verteilt sind.“

Von der 40. Minute an lag die SGN entweder mit zwei, oder drei Toren in Front und konnte sich auf den torhungrigen Angriff verlassen. Die Entscheidung fiel 99 Sekunden vor dem Ende, wie könnte es anders sein, durch einen Geppert-Treffer. „Jetzt können wir hinter das erste Ziel einen Haken machen“, freute sich Job über die errungene Vizemeisterschaft und die nun anstehende Osterpause, in der die zahlreichen angeschlagenen Akteure weiter ihre Wunden lecken können. „Montag und Dienstag trainieren wir noch, danach gibt es über Ostern frei“, verriet der Trainer, der das nächste Ziel bereits im Blick hat, „ab dann läuft die Vorbereitung auf das Derby gegen Großsachsen.“ Am 27. April gastieren die Nußlocher in Saase.

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner 1, Crocoll, Müller 5, Fritsch 2, Zeitz 5, Geppert 11/4, M. Schmitt 2, K. Bitz 8, Gerdon, N. Schmitt, Petróczi 2.

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11.04.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - TV Gelnhausen

Samstag 14.04.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Vorletztes Heimspiel gegen Gelnhausen

SG Nußloch hat die Vizemeister-schaft im Blick

(bz) Die Vizemeisterschaft soll es sein und dafür erhofft sich der Handball-Drittligist SG Nußloch am Sonntag einen Heimsieg gegen den TV Gelnhausen.

Die Südosthessen spielen eine bis dato ausgeglichene Saison. 27:27 Punkte, je elf Siege und Niederlagen bei fünf Remis, hat der Tabellenzehnte auf dem Konto. In der Vorrunde konnten die Nußlocher auswärts mit 32:27 gewinnen und optimistisch in die Partie. Vorsicht ist dennoch geboten, denn Gelnhausen hat diese Runde unter anderem beim Sechsten (HC Erlangen II) sowie beim Siebten (Baunatal) jeweils auswärts gewonnen.

„Gelnhausen kommt sicher nicht einfach nur nach Nußloch, um die Punkte abzuliefern“, warnt SGN-Trainer Christian Job seine Sieben davor, den Gegner zu unterschätzen, „deshalb müssen wir alles Mögliche von unserer Seite aus tun und das fängt bei der Abwehrarbeit an.“ Selbige ließ vor Wochenfrist bei der 29:35-Niederlage in Baunatal zu wünschen übrig. Positiv könnte sich auswirken, dass Kevin Bitz nach langer Verletzungspause eine weitere Trainingswoche hinter sich hat. Nach der Begegnung am Sonntag steht eine zweiwöchige Pause aufgrund des Osterwochenendes an.

 

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07.04.2019

Männer - Drittliga Team

GSV Eintracht Baunatal - SG Nußloch    29:35  (17:19)

Verdiente Niederlage in Baunatal

29:35-Niederlage beim GSV Eintracht Baunatal – „Haben zu viele Gegentore gefangen“

(bz) „Wenn du 35 Gegentore bekommst, liegt das Fazit auf der Hand“, bemängelte Nußlochs Trainer Christian Job die schwache Abwehrleistung am Samstagabend beim GSV Eintracht Baunatal. Da im Angriff nur 29 eigene Treffer gelangen, musste sich der SGN-Tross mit einer 29:35-Niederlage im Gepäck auf die Heimfahrt machen.

Von Beginn an liefen Müller, Geppert und Co. einem Rückstand gegen gnadenlos effiziente Baunataler hinterher. Wirklich absetzen konnten sich die Nordhessen nie, allerdings gelang es den Nußlochern nicht, selbst einmal in Führung zu gehen. Kurz vor der Pause glich Torhüter Fabian Lieb mit einem seiner beiden Treffer zum 15:15 aus. Beide Male nutzte er die Gelegenheit, als die Gastgeber zugunsten eines weiteren Feldspielers den Torhüter herausnahmen, um eine Unterzahl zu überstehen.

Beim Stand von 17:19 aus SGN-Sicht tauschten beide Mannschaften die Seiten. „Wir haben selbst viele technische Fehler im Angriff gemacht und daher einige Konter gefangen“, kritisierte Job und fasste daher offen zusammen, „auch wenn wir irgendwie immer drangeblieben sind, hatten wir den Sieg über 60 Minuten betrachtet nicht verdient.“

In der Tat pendelte sich der Rückstand zwischen zwei und vier Toren ein, berechtigte Hoffnung durften sich die Gäste nach Liebs zweitem Treffer zum 27:30 machen (51.). Wie eigentlich immer an diesem Samstagabend hatten die Gastgeber die passende Antwort parat. Vier der letzten fünf Treffer gingen auf deren Konto, sodass die Partie letztlich ein deutliches Endergebnis fand.

Trotzdem gab es auch positive Nachrichten für die Blau-Weiß-Blauen. Nach mehrwöchiger Verletzungspause kehrte Kevin Bitz in den Kader zurück und konnte seine Farben immerhin in der Abwehr unterstützen. Dazu erwiesen sich Philipp Müller, Christian Zeitz sowie Jochen Geppert als treffsicheres Trio, das alleine 20 Tore beisteuerte.

Als Zweiter liegt Nußloch aktuell vier Zähler vor der SG Leutershausen. Bei drei noch ausstehenden Partien benötigt die Job-Sieben damit drei Punkte, um aus eigener Kraft die Vizemeisterschaft einzutüten. Ein großer Schritt dafür soll am kommenden Sonntag in der heimischen Olympiahalle gegen den TV Gelnhausen gemacht werden.

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb 2 (beide Tor), Körner 3, Crocoll 1, Müller 5, Fritsch, Zeitz 7, Geppert 8/4, M. Schmitt 1, K. Bitz, Gerdon 1, N. Schmitt, Petróczi 1.

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04.04.2019

Männer - Drittliga Team

GSV Eintracht Baunatal - SG Nußloch

Samstag 06.04.2019, 18:00 Uhr,

Rundsporthalle Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee, 34225 Baunatal

 

Auf der Jagd nach zwei Punkten in Nordhessen

(bz) Bei einem optimalen Verlauf des Wochenendes könnten die Handballer der SG Nußloch bereits jetzt die Vizemeisterschaft in der 3. Liga Ost klar machen. Ein Sieg beim GSV Eintracht Baunatal ist dafür die Grundvoraussetzung. Anwurf ist am Samstag um 18 Uhr in der Rundsporthalle Baunatal.

Bis vor zwei Wochen gehörten die Nordhessen noch zur Spitzengruppe, mittlerweile sind sie jedoch ins Mittelfeld abgerutscht. „Das wird mit Sicherheit kein einfaches Spiel, denn von Rang zwei bis zehn ist diese Liga extrem ausgeglichen“, konstatiert SGN-Trainer Christian Job, „wir machen ohnehin nicht den Fehler, einen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Etwas besser gestaltet sich die Verletztenlage. Vor Wochenfrist beim 34:27-Erfolg gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden kehrte nach langer Pause Adrian Fritsch zurück. 

Sechs Punkte liegen die Nußlocher aktuell vor dem Dritten HC Erlangen II. „Trotz dieses Vorsprungs ist es unser Ziel die restlichen Spiele zu gewinnen“, stellt Job die ehrgeizigen Ziele seiner Schützlinge heraus.

GSV Eintracht Baunatal – SG Nußloch: Samstag 18 Uhr in der Rundsporthalle Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee, 34225 Baunatal

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01.04.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HSG Rodgau Nieder-Roden     34:27  (18:18)

Ein großer Schritt in Richtung Vizemeisterschaft

Die SG Nußloch schlägt Rodgau Nieder-Roden mit 34:27 – Jochen Geppert überragt mit zwölf Toren

(bz) Ein Sieg mit sieben Toren Unterschied, 34:27 gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden, der sich in der ersten Hälfte ganz und gar nicht angekündigt hat feierten die Drittliga-Handballer der SG Nußloch in ihrer Olympiahalle.

„Wir sind ganz schlecht reingekommen in die Partie, haben sehr viele Tore durch Tempogegenstöße gefangen“, haderte Nußlochs Trainer Christian Job mit den ersten 18 Minuten. 9:14 stand es zu diesem Zeitpunkt. Allen voran Jochen Geppert hatten es die Einheimischen zu verdanken, dass sie bis zur Pause zum 18:18 ausgleichen konnten. „´Jogi´ Geppert hat heute einen sehr guten Tag erwischt“, lobte Job den Spielgestalter, der zwölf Treffer zum Heimsieg beisteuerte, „man merkt ihm an, dass er nach seiner langen Verletzung wieder richtig Fahrt aufgenommen hat.“ Neben dem Mann des Tages überzeugte erneut Max Schmitt mit sieben Toren. Philipp Müller am Kreis hat ebenfalls mehrfach genetzt (6).

Mit Beginn der zweiten 30 Minuten setzte die SGN alles genauso um, wie es sich der Trainer ausgemalt hatte. „Wir sind super reingekommen nach der Pause“, urteilte Job, der speziell seinen Torhüter hervorhob, „Fabian Lieb hat besonders stark gehalten.“ Im Abwehrblock überzeugte neben dem gewohnt kräftig zupackenden Philipp Müller Christian Zeitz. „Man misst Christian zu häufig nur an seinen Toren, er hat heute aber einen überragenden Innenblock gespielt, was nicht zwingend seine Position ist“, sagte der Coach zu Müller und Zeitz, die im Zusammenspiel mit Torhüter Lieb einen klasse Job ablieferten.

Zehn Minuten benötigten die Nußlocher in der zweiten Halbzeit, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Das 25:19 durch Lucas Gerdon hatte bereits etwas von einer Vorentscheidung (40.). Fünf weitere Zeigerumdrehungen später machte Max Schmitt mit seinem 29:20 den Dreckel drauf. Der 18. Saisonsieg im 26. Spiel geriet bis zum Ende nicht mehr in Gefahr. Damit sicherte die SGN den zweiten Platz mit nunmehr sechs Zählern Vorsprung auf den ersten Verfolger HC Erlangen II.

„In der zweiten Halbzeit sind wir in unser Tempospiel gekommen“, sah Geppert darin den Schlüssel für den Erfolg, „jetzt haben wir noch zwei Heimspiele und wenn wir die gewinnen, haben wir auf jeden Fall die Vizemeisterschaft errungen.“

Weitere erfreuliche Nachrichten gab es bezüglich der personellen Lage. Adrian Fritsch konnte das erste Mal seit der Vorrunde wieder für ein paar Minuten auf der Platte sein Können unter Beweis stellen und Sebastian Körner war nach einer Woche Pause ebenfalls wieder mit dabei.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner 1, Crocoll 2, Müller 6, Fritsch, Zeitz 3, Geppert 12/4, M. Schmitt 7, Gerdon 2, N. Schmitt, Petróczi 1.

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28.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HSG Rodgau Nieder-Roden

Samstag 31.03.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Big Points sollen es sein

(bz) Fünf Spieltage vor Schluss empfangen die Drittliga-Handballer der SG Nußloch den Fünften HSG Rodgau Nieder-Roden, der in der Tabelle fünf Punkte zurückliegt. Anwurf ist am Sonntag um 17:00 Uhr in der Olympiahalle.

Rückblick auf den 3. November des vergangenen Jahres: Bei den ungemein heimstarken Mittelhessen hat SGN trotz zwischenzeitlichem Sieben-Tore-Rückstand acht Minuten vor dem Ende ausgeglichen, ehe sie mit 26:29 den Kürzeren zog. Folglich gibt es dieses Mal etwas gutzumachen, was gleichbedeutend mit einem großen Schritt in Richtung anvisierte Vizemeisterschaft wäre.

„Rodgau ist nochmal eine ganz andere Nummer als zuletzt Bruchköbel“, warnt Nußlochs Trainer Christian Job seine Sieben und spricht offen die große Hoffnung aus, „nämlich, dass vielleicht der ein oder andere von Jungs zurückgekehrt.“

Die Verletztenmisere hat mittlerweile ihren traurigen Höhepunkt erreicht. Ohne acht gestandene Akteure hat die SGN letzten Sonntag bei der SG Bruchköbel mit 30:28 gewonnen. Im Vergleich dazu kehrt zumindest Christian Zeitz sicher zurück. Vielleicht reicht es auch bei Sebastian Körner, der beruflich eingeschränkt ist, zu einem Einsatz.

„Wenn wir das gewinnen wollen, müssen wir noch einmal eine Schippe drauflegen“, motiviert Job seine Mannschaft.

 

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24.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Bruchköbel - SG Nußloch     28:30  (15:16)

Ohne Acht zum Auswärtssieg

Die SG Nußloch nimmt beide Punkte aus Bruchköbel mit – Max Schmitt ragt heraus

(bz) Ein wahrer Kraftakt bescherten den Drittliga-Handballern der SG Nußloch zwei Punkte bei der SG Bruchköbel. 30:28 (16:15) endete der frühe Sonntagabend-Krimi für die Sieben von Trainer Christian Job.

Zum ersten Mal mit auf dem Spielberichtsbogen der SGN standen dabei die A-Jugendlichen Kevin Steinbächer, Peter Kern und Miklas Boch. Grund dafür war die extrem angespannte personelle Situation. Zu den ohnehin Langzeitverletzten Adrian Fritsch, Simon Kuch, David Ganshorn, Christian Buse und Nicolas Herrmann gesellten sich Christian Zeitz, Kevin Bitz sowie der beruflich verhinderte Sebastian Körner. Acht Akteure, mit denen man ohne Weiteres eine Drittliga-Partie angehen könnte.

Umso herausragender ist das zu beurteilen, was der verbliebene Haufen in Bruchköbel auf die Platte legte. Allen voran Max Schmitt erwischte einen Sahnetag. Der Rechtsaußen vertrat Herrmann, für den die Saison aufgrund eines angerissenen Kreuzbandes leider gelaufen ist, grandios und steuerte zwölf Feldtore bei lediglich einem Fehlwurf zum Auswärtssieg bei. Dahinter übernahmen Jochen Geppert (7) und Lars Crocoll (5) Verantwortung. Philipp Müller kassierte nach 24 Minuten bereits die zweite Zwei-Minuten-Strafe, spielte die Partie danach allerdings clever und ohne weitere Strafe zu Ende.

„In den ersten 20 Minuten hatten wir Probleme in unsren Rhythmus zu finden“, bilanzierte Job angesichts des zwischenzeitlichen 9:12-Rückstands, „danach haben wir, auch durch das Ausprobieren einiger verschiedener Abwehrformationen, immer besser unseren Weg gefunden.“ Wenig später hatten die Nußlocher zum 13:13 ausgeglichen (24.), von da an war das Duell hart umkämpft und sehr spannungsreich.

Bis zum Ende konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Den längeren Atem bewiesen die Nußlocher, die aus einem 26:28-Rückstand (55.) den 30:28-Endstand machten. Im Tor überzeugte Marco Bitz, insgesamt fünf Siebenmeter der Gastgeber fanden nicht den Weg ins Ziel. „Heute haben die Kleinigkeiten entschieden“, sagte Job, der explizit die drei A-Jugendspieler lobte, „da sie sich bereit erklärt haben, mitzufahren und auszuhelfen.“

Unter Strich sah der Coach: „Mehr Kampf als spielerische Raffinesse. Insgesamt mussten wir viel improvisieren und haben sicher auch etwas glücklich gewonnen.“

Dank den zwei Punkten, mit denen das Drittliga-Team am Sonntagabend aus Bruchköbel zurückkehrte, hat sie ihre vier Zähler Vorsprung auf die punktgleichen Verfolger HC Erlangen II (3.) und SG Leutershausen (4.) gehalten. Am kommenden Sonntag erwartet die SGN die HSG Rodgau Nieder-Roden in der heimischen Olympiahalle. Anwurf ist wie gewohnt um 17:00 Uhr.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Crocoll 5, Müller 1, Steinbächer, Kern, Geppert 7, M. Schmitt 12, Boch, Gerdon 2, N. Schmitt 1, Petróczi 1.

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21.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Bruchköbel - SG Nußloch   

Sonntag 24.03.2019, 17:00 Uhr,

Dreispitzhalle, Friedberger Landstraße, 63486 Bruchköbel

„Nicht täuschen lassen von der Platzierung“

Nußlochs Trainer Christian Job warnt seine Sieben vor dem Vorletzten

(bz) Sechs Partien stehen noch aus, das Ziel Vizemeisterschaft ist zum Greifen nah für die Drittliga-Handballer der SG Nußloch. Auf dem Weg dahin gastiert die SGN am Sonntag um 17 Uhr bei der SG Bruchköbel. „Erst einmal ist es schon, so ein Polster zu haben“, sagt Nußlochs Trainer Christian Job, der sofort nachschiebt, „es stehen immer noch sechs Partien aus und wir müssen schauen jetzt nachzulegen.“

Bruchköbel ist aktuell zwar Vorletzter, allerdings lassen die vergangenen Ergebnisse auf keine formschwache Mannschaft schließen. Ihre letzten beiden Auswärtsspiele in Hanau und beim HSC 2000 Coburg II haben die Hessen gewonnen, kurz vor Weihnachten haben sie der Übermannschaft aus Eisenach in ihrer Dreispitzhalle ein Remis abgeknöpft. Das sind keine Ergebnisse eines Absteigers.

Auf Nußlocher Seite ist die Hoffnung groß, dass die zuletzt angeschlagenen Akteuren unter der Woche neue Kräfte sammeln konnten. „Wir können nicht dahinfahren und einen Selbstläufer erwarten“, appelliert Job an seine Schützlinge, um die zwei Punkte mit zurück in die Kurpfalz zu nehmen.

 

SG Bruchköbel – SG Nußloch: Sonntag 17 Uhr in der Dreispitzhalle, Friedberger Landstraße, 63486 Bruchköbel

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18.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HSG Dudenhofen-Münchholzhausen II     31:25  (15:13)

Die richtige Reaktion gezeigt

Ersatzgeschwächte Nußlocher schlagen Dutenhofen-Münchholz-hausen II mit 31:25

(bz) „Die Mannschaft hat heute eine wirklich super Reaktion gezeigt“, begann der Sportliche Leiter Christian Fingerle sein Fazit zum 31:25-Erfolg der SG Nußloch gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II.

Dabei sahen die Vorzeichen alles andere als rosig aus. Zwei Niederlagen aus den letzten beiden Spielen gegen Eisenach und in Leutershausen, dazu eine ohnehin schon angespannte personelle Lage, die weitere Rückschläge verdauen musste. Torhüter Marco Bitz hat seit Donnerstag mit einer Erkältung zu kämpfen, für ihn rückte Fabian Lieb zwischen die Pfosten und erwischte direkt einen Sahnetag. „Fabi hat ein überragendes Spiel gemacht“, lobte ihn SGN-Trainer Christian Job explizit und verwies auf die 22 Paraden des unumstrittenen Mannes des Spiels.

Bis zum 12:12 des Gästespielers Schwalbe nach ziemlich genau 25 Minuten wogte das Geschehen hin und her. Jochen Geppert besorgte im Gegenzug das 13:12, von da an blieben die Einheimischen bis zur Schlusssirene in Führung.

Über ein 15:13 zur Pause zogen die Blau-Weißen innerhalb von wenigen Minuten nach Wiederbeginn auf 19:13 davon. „Das war die entscheidende Phase des Spiels“, bezog sich Fingerle auf genau diese fünf Minuten. Gewohnt treffsicher zeigte sich Nicolas Herrmann, der zehn Mal einnetzte, vier Mal davon bei vier Versuchen von der Siebenmeterlinie. Ein Extralob verdiente sich Lars Crocoll (5) und Sebastian Körner. „Lars konnte die ganze Woche wegen einer Lebensmittelvergiftung nicht trainieren und Sebastian hat sich am Donnerstag die Leiste gezerrt“, klärte Job auf, der Einsatz der beiden war erst nach dem Warmmachen klar. „Es war ganz stark, wie sie sich dann durchgebissen haben“, zog Job sprichwörtlich seinen Hut.

Eine ganz besondere Premiere feierte Tim Sohns aus der 1b-Mannschaft. Der Mittelmann stand zum ersten Mal für das Drittliga-Team auf der Platte und durfte gleich einen so wichtigen Sieg feiern. Mit den hart erkämpften zwei Punkten haben die Nußlocher ihren zweiten Rang gefestigt und liegen aktuell vier Zähler vor dem Dritten HC Erlangen II sowie der SG Leutershausen (4.).

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner 2, Crocoll 5, Sohns, Müller 3, Zeitz 4, Geppert 3, M. Schmitt, Gerdon 3, N. Schmitt 1, Herrmann 10/4, Petróczi.

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14.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HSG Dudenhofen-Münchholzhausen 2  

Sonntag 17.03.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Die SGN will zurück in die Erfolgsspur

(bz) Aus zweierlei Hinsicht gibt es etwas gut zumachen für die Drittliga-Handballer der SG Nußloch am Sonntag um 17 Uhr. Zum einen wäre da die knappe 27:28-Niederlage aus dem Hinspiel beim jetzigen Gegner HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II und zum anderen die Derby-Niederlage letzte Woche in Leutershausen. „Nichtsdestotrotz sind wir weiterhin Zweiter und wollen diesen Platz selbstverständlich auch verteidigen“, gab sich SGN-Trainer Christian Job bereits kurz nach Spielschluss in Leutershausen optimistisch bezüglich der kommenden Aufgabe. Es ist zudem das erste Heimspiel für den Trainer-Rückkehrer, der bis zum Ende dieser Saison seinem alten Klub aushilft. „Ich bin überzeugt davon, dass wir eine bessere Körpersprache zeigen und eine größere Konzentration an den Tag legen“, setzt er den Hebel daran an, eine stärkere Mentalität bei seinen Sieben zu erzeugen. Dafür werden wie zuletzt mal wieder einige angeschlagene Akteure auf die Zähne beißen müssen und ihren Mann auf der Platte stehen.

 

zum Spieltagsheft

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10.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Leutershausen - SG Nußloch     29:21 (15:9)

Ein gebrauchter Abend

Bei der 21:29-Niederlage in Leutershausen lief alles schief, was schieflaufen konnte.

(bz) „Glückwunsch an Leutershausen für einen verdienten Sieg, an dem es keinerlei Zweifel gibt“, erklärte Christian Job nach seinem ersten Einsatz als Interimstrainer bei der SG Nußloch. Vorausgegangen war ein 21:29 aus Nußlocher Sicht bei der SG Leutershausen, die damit als Dritter wieder direkt hinter der SGN platziert ist.

Die spielentscheidende Phase des Derbys dauerte von der elften bis zur 21. Minute. In diesem Zeitraum lief bei den Nußlochern gar nichts zusammen, aus einem 4:5 wurde ein 4:13. Job probierte mit zwei Auszeiten bis zur 23. Minute der Partie eine Wende zu geben. Kurzzeitig sah es tatsächlich danach aus, als ob es tatsächlich noch einmal spannend werden könnte. Vier Tore in Folge und es stand 8:13. Allerdings blieb das Nußlocher Angriffsspiel zu fehlerbelastet. „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir fast alles vermissen lassen, was es in so einem Derby benötigt“, erläuterte Job und meinte damit zwei Dinge, „wir hatten einfach keine gute Abwehr und im Angriff haben wir uns viele unnötige Würfe genommen.“

Zu allem Überfluss schien das Drittliga-Derby für die Unparteiischen etwas zu flott zu sein. In den letzten beiden Minuten vor der Halbzeit erhielten Christian Zeitz sowie Kevin Bitz zwei fragwürdige Zeitstrafen und kurz nach der Pause musste Bitz erneut für zwei Minuten raus, obwohl das Foul von Sebastian Körner begangen wurde. Bis zum Ende der Partie häuften sich die teils fragwürdigen Entscheidungen. Nußlochs Trainer fand dafür diplomatische Worte: „Wenn man selbst nicht gut spielt, kommt es eben noch dazu, dass man kein Glück mit den Schiedsrichtern hat.“

Die zweite Hälfte verlief deutlich ausgeglichener als der erste Abschnitt. Den Roten Teufel spielte die klare Führung selbstverständlich in die Karten. Zu allem Überfluss vergaben die Gäste mehrere erstklassige Gelegenheiten ausgerechnet immer dann, wenn sie die Möglichkeit hatten, auf vier oder fünf Tore zu verkürzen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir teilweise zu schnelle und zu einfache Gegentore bekommen“, sagte Leutershausens Coach Frank Schmitt, der seiner Sieben dennoch ein tolles Zeugnis ausstellte, „das war heute kämpferisch sehr gut und allererste Sahne wie sich die Mannschaft insgesamt präsentiert hat.“ Letztmals Hoffnung schöpfte die SGN nach Nick Schmitts Treffer zum 19:24 (47.). Drei Minuten später war der „Deckel“ drauf. Drei Tore der SGL, allesamt durch die Ex-Nußlocher Pauli und Mantek, führten zum entscheidenden 19:27.

Kommenden Sonntag steigt das Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Dann geht es in der Olympiahalle darum, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.

 

SG Leuterhsausen: Hübe, Döding (beide Tor), Jäger F. 6, Bernhardt 1, Schwarz 1, Stippel 1, Jaeger P. 1, Ruß 4, Cirac, Schwechheimer, Gasser, Hormstein, Wagner 3, Seganfreddo, Mantek 3, Pauli 9/4.

SG Nußloch: Bitz M. 1, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll, Müller 5, Zeitz 4, Geppert 2, Schmitt M., Buse, Gerdon, Schmitt N. 1, Herrmann 8/4, Petroczi.

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07.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Leutershausen - SG Nußloch   

Samstag 09.03.2019, 19:00 Uhr, Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen/Hirschberg

In Leutershausen auf die Zielgerade der Saison

SG Nußloch erstmals mit Christian Job auf der Trainerbank – „Eine tolle Sache zu beginnen“

(bz) Zum Debüt von Christian Job wartet auf die Drittliga-Handballer der SG Nußloch direkt ein Derby bei der SG Leutershausen. Am Samstagabend um 19 Uhr gastiert der Zweite der Oststaffel, der sich in der Vorrunde mit 31:26 durchsetzen konnte, beim Vierten.

„Das ist natürlich eine tolle Sache mit so einem Spiel zu beginnen“, freut sich Job auf seinen ersten von acht Einsätzen und verweist auf eine schöne Erinnerung, „mein erstes Engagement bei der SGN begann ebenfalls mit dem Derby in Leutershausen, das wir gewinnen konnten.“

Seine Aushilfe bis zum Saisonende, ehe der frühere Leutershausen-Coach Marc Nagel in Nußloch übernimmt, will Job unbedingt als Vizemeister abschließen. „Rang eins zu erreichen ist utopisch, deshalb geht es darum Zweiter zu werden“, erklärt der gebürtige Horchheimer ganz pragmatisch, „wir haben aktuell zwar ein kleines Polster, wissen aber wie schnell dieses aufgebraucht sein kein, vor allem da wir noch beim Vierten und Dritten jeweils auswärts antreten müssen.“ Da zudem der Tabellenfünfte Rodgau Nieder-Roden und das traditionell knifflige Gastspiel in Großsachsen in den kommenden Wochen auf dem Plan stehen, darf man aus Nußlocher Sicht von einem hammerharten Restprogramm sprechen.

 

SG Leutershausen – SG Nußloch: Samstag 19 Uhr in der Heinrich-Beck-Halle, Hölderlinstraße 24, 69493 Hirschberg-Leutershausen

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25.02.2019

Männer - Drittliga Team

Job übernimmt bis zum Rundenende

Alter, neuer Trainer bei der SG Nußloch

(bz) Bis zum Rundenende übernimmt ein alter Bekannter die Drittliga-Handballer der SG Nußloch. „Das hatten wir schnell geregelt“, verrät Christian Job, der zum zweiten Mal als Trainer zur SGN kommt und zum vierten Mal insgesamt. Für die letzten acht anstehenden Partien verfolgt der 45-jährige Kunden- und Finanzberater das Ziel Vizemeisterschaft. „Realistisch betrachtet kann es nur noch darum gehen“, sagt Job, der sich bereits mit Marc Nagel, der ab Sommer als Cheftrainer übernimmt, ausgetauscht hat. Sein Debüt gibt Job am Samstag, den 9. März bei der SG Leutershausen. „Das Derby ist passenderweise gleich das Duell Dritter gegen Zweiter“, freut er sich auf seinen ersten Einsatz.

Aktuell befindet sich der alte, neue Trainer in den letzten Zügen seiner A-Lizenz-Ausbildung. Die Prüfung dafür steht in der Sommerpause an, somit kann sich der in Hochdorf wohnende Familienvater bis dahin auf seine Aufgabe in Nußloch konzentrieren. In der Olympiahalle kennt er sich ohnehin bestens aus. Als 30-jähriger Spieler kam er das erste Mal zur SGN für vier Jahre. Drei weitere Jahre darauf wechselte er erneut als Spieler, ehe er 2015 als Trainer bei den Blau-Weiß-Blauen anheuerte. 2017 feierte er mit dem Gewinn der Meisterschaft in der 3. Liga Süd den größten Erfolg in seiner Nußlocher Zeit.

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25.02.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - ThSV Eisenach     25:33  (12:16)

Großer Kampf gegen Eisenach

Philipp Müller in gewohnt kämpferischerManier am Kreis - Foto: Udo Lahm
Philipp Müller in gewohnt kämpferischerManier am Kreis - Foto: Udo Lahm

Die SG Nußloch unterliegt dem Spitzenreiter ThSV Eisenach vor 680 Zuschauer

(bz) Der ThSV Eisenach hat gestern bei der SG Nußloch sein Handball-Meisterstück in der 3. Liga Ost gemacht. Die Nußlocher sind zwar immer noch Zweiter, liegen mittlerweile aber zehn Punkte hinter Eisenach, was acht Spieltage vor Schluss mehr als eine Vorentscheidung ist. In der heimischen Olympiahalle musste sich die SGN gestern Abend mit 25:33 (12:16) geschlagen geben. „Ich bin heute sehr stolz auf die Mannschaft, da sie klasse gekämpft hat“, analysierte Nußlochs Sportlicher Leiter Christian Fingerle, „aber natürlich ist es schade, dass wir nicht mit der vollen Kapelle antreten konnten.“ Eine schlechte Nachricht und Zuwachs zur ohnehin schon langen Ausfallliste gab es bereits vor Spielbeginn für die Hausherren, da Spielgestalter Kevin Bitz aufgrund seiner letzten Woche in Erlangen erlittenen Knöchelverletzung passen musste. Dafür rückte Nicolas Herrmann in den Fokus, der mit seinen zehn Toren erfolgreichster Akteur des Abends werden sollte.

Zu Beginn lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, mit Vorteilen für die starken Gäste. Weyhrauch warf seine Farben nach 19 Minuten folgerichtig erstmals mit drei Toren in Front. Die folgende Auszeit der Hausherren zeigte ihre optimale Wirkung, da Herrmann, Philipp Müller sowie Lars Crocoll gerade einmal 159 Sekunden später auf 11:11 stellten. Zum Leidwesen der heimischen Anhänger verflachte sich das Hoch ihrer Mannschaft schnell wieder, während der Spitzenreiter bis zur Pausensirene seine Klasse eindrucksvoll ausspielte und dabei einen vorerst beruhigenden 12:16-Zwischenstand herauswarf.

Im zweiten Abschnitt probierten die Nußlocher alles, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Bis zur Hälfte der zweiten 30 Minuten setzten sich die Thüringer jedoch vorentscheidend auf acht Tore ab (16:24). Nußloch gab sich alles andere als geschlagen, machte die Begegnung mit dem 22:26 durch Max Schmitt (51.) noch einmal spannend. Eisenach antwortete im Stil einer Spitzenmannschaft, zwei schnelle Tore von Schliedermann beendeten den Lauf der SGN. Zwei weitere Treffer von Obranovic in der Schlussminute führten zum letztlich deutlichen 25:33-Resultat, das gefühlt um ein paar Tore zu hoch ausfiel.

„Wir hatten heute die große Gelegenheit beim Zweiten zu gewinnen und das haben wir eindrucksvoll genutzt“, strahlte Gäste-Trainer Sead Hasanefendic hinterher bis über beide. Für die SGN trat Spielertrainer Philipp Müller zum Trainergespräch vor das Mikro: „Keine Frage, Eisenach hat heute verdient gewonnen. Dennoch bin ich stolz auf die Mannschaft, vor allem in der ersten Hälfte haben wir nahe am Optimum gespielt, leider sind wir dann nicht so gut in die zweite Halbzeit gekommen. Wir haben trotzdem nie aufgegeben, sind noch einmal auf vier Tore herangekommen, mehr war leider nicht drin.“

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll 4, Müller 4, Zeitz 3, Geppert 2, M. Schmitt 2, Buse, Gerdon, N. Schmitt, Herrmann 10/6, Petróczi.

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21.02.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - ThSV Eisenach

Sonntag 24.02.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Gipfeltreffen in der Olympiahalle

(bz) SG Nußloch empfängt den Spitzenreiter ThSV Eisenach. Unter normalen Umständen ist der ThSV Eisenach nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Dennoch, sollte die SG Nußloch das Duell mit den Thüringern für sich entscheiden, würde zumindest etwas Spannung in den Meisterschaftskampf zurückkehren. Anwurf der Begegnung zwischen dem Zweiten und dem Ersten ist am Sonntag um 17 Uhr in der Olympiahalle. „Über die Favoritenrollen müssen wir nicht sprechen“, sagt Nußlochs Interims-Spielertrainer Jochen Geppert, „schließlich haben die Eisenacher einige Profis in ihren Reihen und kommen so sicher auf sieben, acht Trainingseinheiten in der Woche.“ Dementsprechend souverän gestaltet sich der bisherige Saisonverlauf des Topfavoriten. Acht Punkte liegt der ThSV neun Partien vor dem Saisonende vor seinem ärgsten Verfolger. Zum Vergleich:Denselben Vorsprung haben die Nußlocher auf den Neuntplatzierten HC ErlangenII, bei dem sie letzten Samstag mit 33:32 gewinnen konnten. Leider aus SGN-Sicht müssen Geppert und Co. eine Reihe von verletzten Akteuren ersetzen. In Erlangen standen lediglich elf einsatzbereite Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen. Während der Partie haben sich Sebastian Körner(Wade) sowie Kevin Bitz (Sprunggelenkt) zum Lazarett hinzugesellt. Hinter dem möglichen Einsatz der beiden steht jeweils ein großes Fragezeichen. Dagleichzeitig keiner der anderen Angeschlagenen zurückkehrt, sind die Vorzeichen nicht gerade rosig. „Dann muss der ein oder andere wieder auf einer für ihn ungewohnten Position agieren“, will Geppert nicht jammern, sondern die Situationpositiv annehmen, um gestärkt daraus hervor zugehen.

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17.02.2019

Männer - Drittliga Team

HC Erlangen 2 - SG Nußloch     23:33  (16:21)

Personell gebeutelt, aber erfolgreich

SG Nußloch gewinnt beim Erlanger Bundesliga-Nachwuchs 33:32 – Herrmann und Zeitz erzielen zusammen 20 Tore.

(bz) Der ohnehin schon dünne Kader der Nußlocher Drittliga-Handballer hat am Samstagabend weitere Rückschläge einstecken müssen. Umso bemerkenswerter ist der 33:32-Sieg beim HC Erlangen II.

„Wir sind auf dem Zahnfleisch gegangen und um eine weitere Metapher zu bemühen, sind wir auf der letzten Rille durchs Ziel gefahren“, veranschaulichte der Sportliche Leiter Christian Fingerle, wie die Mannschaft nach zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Führung die zwei Punkte beim Erlanger Bundesliga-Nachwuchs trotz schwindender Kräfte leidenschaftlich einsammelte. Die Anfangsphase hätte ausgeglichener nicht sein können, bis zum 14:14 nach 22 Minuten schenkten sich beide Mannschaften rein gar nichts. Die Führung wechselte hin und her, beinahe jeder Angriff führte zu einem Tor. In den verbliebenen Minuten bis zur Halbzeitpause gelang es der SGN vorne weiter kontinuierlich zu treffen und hinten konsequenter zuzugreifen. Die logische Konsequenz davon war die 21:16-Führung nach 30 Minuten. „Das war eine richtige starke erste Halbzeit von den Jungs“, lobte Fingerle folgerichtig. Nicolas Herrmann (7 Tore) und Kevin Bitz (6) drückten der Partie bis dahin ihren Stempel auf. Doch kurz vor dem Seitenwechsel erwischte es Linksaußen Sebastian Körner an der Wade und unmittelbar vor der Sirene Kevin Bitz am Sprunggelenk. Letzterer kehrte danach zwar noch einmal auf die Platte zurück, musste sich jedoch eingestehen, dass es keinen Wert hatte und blieb bis zum Ende auf der Bank.

Mit zusammen fünf Toren binnen drei Minuten lieferten sich Erlangens Jakob Hoffmann sowie Nußlochs Christian Zeitz ein Privatduell kurz nach Beginn der zweiten Hälfte. Nach 60 Minuten durften sich beide jeweils neun Mal in die Torschützenliste eintragen. Zeitz tat dies angeschlagen, was seine ohnehin starke Leistung hervorhob. Letztlich war nur einer besser – Nicolas Herrmann. Der SGN-Rechtsaußen netzte elf Mal, sechs Mal davon von der Siebenmeterlinie. Ein Sahnetag für den Linkshänder, der zumindest für einen Tag die Führung in der Torjägerliste der 3. Liga Ost übernahm. 17 Minuten vor dem Ennde führten die Gäste mit sieben Toren (27:20). Angesichts dieses Polsters hätte man sich die dramatische Schlussphase durchaus ersparen können. Was unter normalen Umständen kein Problem gewesen wäre. Allerdings konnten die dezimierten Nußlocher so gut wie nicht mehr wechseln, während die jungen Gastgeber ihr hohes Tempo durchzogen. Unterm Strich bleibt ein wichtiger Auswärtssieg für die SGN, der mit ganz viel Willen und Cleverness erreicht wurde.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll 2, Müller 4, Zeitz 9, Geppert 1/1, M. Schmitt, Buse, K. Bitz 6, Gerdon, Herrmann 11/6, Petróczi.

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14.02.2019

Männer - Drittliga Team

HC Erlangen 2 - SG Nußloch   

Samstag 16.02.2019, 18:00 Uhr,

Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, Schillerstraße 58, 91054 Erlangen

Erlanger Doppelpack endet am Samstag bei Bundesliga-Nachwuchs

(bz) Die Hälfte des Erlanger Doppelpacks ist erfolgreich abgeschlossen. Am Samstag wollen die Drittliga-Handballer der SG Nußloch beim HC Erlangen II ihren vierten Sieg im vierten Spiel 2019 einfahren. Vor Wochenfrist holte die SGN, ebenfalls in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, einen 29:32 Auswärtssieg bei TV Erlangen-Bruck. „Dieses Mal erwartet uns ein ganz anderes Spiel gegen eine sehr gut ausbildete Mannschaft“, warnt Nußlochs Spielertrainer Jochen Geppert vor dem Bundesliga-Nachwuchs der Mittelfranken. Der Rückraummann scherzte angesichts der gleichen Wegstrecke wie vor sieben Tagen: „Eigentlich hätten wir unsere Sachen einfach in der Halle lassen können.“ Was die personelle Lage betrifft hoffen Geppert, Müller und Co. auf die Rückkehr einiger zuletzt stark erkälteter Akteure. Erlangens Zweite steht aktuell auf dem neunten Rang mit 22:18 Punkten. Die SGN hat nach exakt zwei Dritteln der Saison 14 Siege bei sechs Niederlagen in der Statistik stehen. Das macht Platz zwei.

HC Erlangen II – SG Nußloch: Samstag 18 Uhr in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, Schillerstraße 58, 91054 Erlangen

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14.02.2019

Männer - Drittliga Team

Felix Gäßler verlässt die SGN

(bz) Der Handball-Drittligist SG Nußloch und Felix Gäßler gehen ab sofort getrennte Wege. Der linke Rückraumspieler hat die Verantwortlichen um die Auflösung seines Vertrages gebeten.

„Diesem Wunsch haben wir entsprochen. Es sind rein private Gründe, weshalb Felix uns verlässt“, erläutert der Sportliche Leiter Christian Fingerle, „wir bedanken uns bei ihm für sein Engagement und wünschen ihm für seinen sportlichen und privaten Werdegang alles Gute.“ Ab sofort spielt der 24-Jährige, der diese Saison 44 Tore erzielt hat, für den TV Willstätt in der 3. Liga Süd.

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10.02.2019

Männer - Drittliga Tema

TV 1861 Erlangen-Bruck - SG Nußloch     29:32  (19:19)

Erlanger Doppelpack beginnt mit zwei Punkten

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) SG Nußloch gewinnt bei Erlangen-Bruck – Max Schmitt erwischt einen klasse Abend. Ein letztes souveränes 29:32 (19:19) bringt der Handball-Drittligist SG Nußloch vom TV 1861 Erlangen-Bruck mit nach Hause. „Es war ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft, die vor allem in der Abwehr alles Mögliche ausprobiert hat“, fasste Spielertrainer Jochen Geppert zusammen, „die Erlanger haben uns immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, mal 6:0 gedeckt, mal einen oder sogar zwei Akteure von uns in Manndeckung genommen.“

In den ersten 20 Minuten hatte die SGN das Geschehen unter Kontrolle und lag zwischenzeitlich mit bis zur vier Toren in Front. Zwischen Minute 22 und 29 erzielten die Gastgeber sieben Tore, was das Halbzeitergebnis von 19:19 zur Folge hatte. Danach sind die Nußlocher schnell wieder auf vier Tore Vorsprung davongezogen. „Dieses Polster haben wir uns nicht mehr nehmen lassen und die Partie relativ souverän zu Ende gespielt“, sah Geppert im zweiten Abschnitt eine hochkonzentrierte Vorstellung seiner Kollegen.

Einen Sahnetag auf Seiten der SGN erwischte Max Schmitt, der acht Treffer zum Auswärtserfolg beisteuerte. „Für Max freut es mich ganz besonders, da er in den vergangenen Spielen nicht so sehr zum Zug gekommen ist“, beurteilte Geppert die Leistung des Rechtsaußen, „heute hat er das Vertrauen bekommen und ist schlichtweg überragend gewesen.“

Insgesamt mussten die Nußlocher mit lediglich elf einsatzbereiten Feldspielern auskommen, von denen der ein oder andere gesundheitlich angeschlagen war und deshalb weniger Spielanteile bekam. Angesichts dieser Voraussetzungen sind die zwei Punkte als Arbeitssieg zu werten. Nächste Woche, abermals in Erlangen gegen den HC II, wird es ungleich schwieriger.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll (1), Müller, Zeitz (5), Geppert (1), Gäßler (4), M. Schmitt (8), K. Bitz (7), Gerdon, Herrmann (3/3), Petróczi (3).

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09.02.2019

Männer - Drittliga Team

Geppert geht ins vierte Jahr bei der SGN

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) Jochen Geppert bleibt dem Handball-Drittligisten SG Nußloch mindestens ein weiteres Jahr erhalten. Der aktuelle Interims-Spielertrainer hat seinen Ende dieser Runde auslaufenden Vertrag verlängert.

Seit 2016 spielt der 28-jährige Rückraummann für die SGN. „Mit ausschlaggebend war für mich die Tatsache, dass Marc Nagel neuer Trainer wird“, freut sich Geppert auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Coach bei der SG Leutershausen. Zweieinhalb Jahre lang arbeiteten beide dort zusammen, ein halbes Jahr davon in der zweiten Liga. „Ein anderer Punkt ist das Ziel des Vereins, in die zweite Liga aufzusteigen, da es mir großen Spaß macht auf diesem hohen Niveau Handball zu spielen und dabei mitzuhelfen“, sagt Geppert zu seinen eigenen Erwartungen und Zielen. Gegen eine Wiederholung mit Nagel und Geppert zusammen im Bundesliga-Unterhaus hätte in Nußloch niemand etwas einzuwenden.

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07.02.2019

Männer - Drittliga Team

TV 1861 Erlangen-Bruck - SG Nußloch   

Samstag 09.02.2019, 18:00 Uhr,

Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, Schillerstraße 58, 91054 Erlangen

Die SGN peilt den dritten Sieg 2019 an

Nußloch gastiert am Samstag beim TV Erlangen-Bruck

(bz) Nach zwei Siegen zum Jahresauftakt fahren die Drittliga-Handballer der SG Nußloch gestärkt zum TV 1861 Erlangen-Bruck. Das Gastspiel in Mittelfranken beginnt am Samstag um 18 Uhr.

„Auswärts haben wir uns diese Runde schon häufig schwergetan“, ist alleine diese Tatsache Warnung genug für den spielenden Interimstrainer Jochen Geppert, der zudem auf die Unberechenbarkeit der Erlanger verweist „die haben eine sehr unorthodoxe Spielweise.“ Im Hinspiel kam die SGN damit erfreulich positiv zurecht, als sie mit 36:23 ungefährdete zwei Punkte einsammelte.

Personell gesehen laufen die Nußlocher mit der gleichen Mannschaft auf wie beim 22:21-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen. Zwei bis drei Akteure klagten in den letzten Tagen über leichte gesundheitliche Einschränkungen (Erkältung), bis Samstagabend sollten diese Probleme allerdings der Vergangenheit angehören.

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07.02.2019

Männer - Drittliga Team

Marco Bitz verlängert bis 2021

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) Die SG Nußloch und einer ihrer Torhüter haben ihre Zusammenarbeit verlängert. Marco Bitz, am Sonntag mit 16 Paraden der Sieggarant beim 22:21 gegen die HG Oftersheim/ Schwetzingen, hat einen Vertrag bis 2021 unterschrieben.

Aktuell spielt der gebürtiger St.Leoner seine dritte Saison in Nußloch. „Die SGN ist der passende Verein für mich, zudem spielt mein Bruder Kevin hier und ich kann mich sehr gut mit dem Ziel zweite Liga identifizieren“, erläutert Bitz, warum er sich für eine Verlängerung entschieden hat. Ein weiterer Grund ist der neue Trainer Marc Nagel, der ab Sommer übernimmt. „Marc wird frischen Wind reinbringen und das finde ich vielversprechend“, führt der Student, der dieses Jahr seine Bachelorarbeit schreibt, weiter aus.

Im Zuge der weiteren Professionalisierung rund um das Drittliga-Team verstärkt ab Sommer ein Torwarttrainer die SG Nußloch. Bericht hierzu folgt.

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04.02.2019

Männer - Drittliga Team

Körner und Müller neue Teammanager bei der SGN

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) Die SG Nußloch erweitert ihre sportliche Leitung mit langjährigen Spielern. Philipp Müller, der interimsweise als Spielertrainer agiert, und Sebastian Körner übernehmen bei der SG Nußloch als Teammanager.

„Wir führen aktuell schon Gespräche mit unseren Spielern und potenziellen Neuzugängen, selbstverständlich in enger Abstimmung mit unserem neuen Trainer Marc Nagel“, sagt Müller, der nach dieser Saison den Schritt vom Spieler zum Offiziellen macht. Sebastian Körner geht den gleichen Weg. Der 33-jährige Linksaußen ist Nußlocher durch und durch: „Ich finde es klasse, dass Philipp und ich diese Chance bekommen und glaube, dass wir unseren Teil dazu beitragen können, das Ganze zu professionalisieren.“

Zusammen mit dem Sportlichen Leiter Christian Fingerle ist die zeitintensive Arbeit fortan auf mehrere Schultern verteilt. In den kommenden Tagen und Wochen folgen weitere personelle Bekanntmachungen die neue Saison betreffend.

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03.02.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HG Oftersheim/Schwetzingen   (8:8) 22:21

Dramatisch bis zur letzten Sekunde

(bz) SG Nußloch feiert 22:21-Erfolg gegen die HG Oftersheim/ Schwetzingen – Marco Bitz mit 16 Paraden und einem Tor herausragend.

Wenn diese beiden Mannschaften aufeinandertreffen, wird es nie langweilig. Wie bereits in der Vorrunde machte ein einziges Tor den Unterschied zwischen den Handball-Drittligisten SG Nußloch und der HG Oftersheim/Schwetzingen aus. Am Sonntagabend wie Mitte September mit dem glücklicheren Ende für die SGN, die mit 22:21 (8:8) die Oberhand behielt.

„Kämpferisch war das so, wie ich mir das vorstelle“, hatte HG-Trainer Holger Löhr nichts in Sachen Einsatz bei seiner Mannschaft zu bemängeln, „allerdings haben wir in den entscheidenden Situationen ein paar Fehler zu viel gemacht.“ Die Gastgeber nutzten das am Ende aus, hatten allerdings Probleme im Angriffsspiel. Die Defensive stand dagegen. „Die Abwehr- und Torhüterleistung war genauso stark wie letzte Woche in Hanau“, hielt SGN-Spielertrainer Jochen Geppert fest, „unser Angriff ließ jedoch zu wünschen übrig, deshalb kann man von einem glücklichen Sieg sprechen.“

Eines war bereits nach wenigen Minuten absehbar, viele Tore sollten in diesem hart umkämpften Duell nicht fallen. Beide Mannschaften spielten ihre Angriffe häufig lange aus, vor allem die HG bewegte sich ständig am Rande des Zeitspiels. Das gefiel Löhr überhaupt nicht, exakt fünf Minuten Spielzeit standen auf der Anzeigentafel, als er die erste Auszeit nahm. 3:0 lag seine Sieben zu diesem Zeitpunkt zurück. Die Ansprache zeigte Wirkung, kurz darauf stand es 3:2. Dabei blieb es eine gefühlte Ewigkeit, ehe Philipp Müller das 4:2 erzielte (17.). „Wenn die Angriffe immer eine Minute dauern, ist das für einen Torhüter extrem anstrengend“, erläuterte Nußlochs Marco Bitz, der neben 16 Paraden mit einem Treffer ins leere Tor glänzte.

Eines hatten die SGN und die HG gemeinsam – sie geizten mit Toren. Gegen Ende der ersten Hälfte agierten die Akteure hüben wie drüben variabler in der Offensive. Mit 8:8 ging es in die Pause. Die Nußlocher taten dies mit einem Mann weniger. In der letzten Minute vor der Halbzeitsirene stoppte Kevin Bitz Oftersheims Daniel Hideg und erhielt dafür die Rote Karte.

Mit Wiederbeginn gehörten lange Abschnitte von mehreren Minuten ohne Tore der Vergangenheit. Binnen 150 Sekunden wackelte das Tornetz auf beiden Seiten je zwei Mal (10:10). In dieser Zwischenzeit lagen die Gastgeber das einzige Mal im kompletten Spielverlauf zurück. Es folgte die stärkste Phase der Blau-Weißen. Angeführt von Christian Zeitz, der seine Wurfversuche eiskalt verwandelte, zog Nußloch konstant auf zwei bis vier Tore davon. Einfach machten es die Oftersheimer ihren Kontrahenten aber in keiner Sekunde. Bis zum Ende kämpften sie verbissen um ihre Chance. Löhr setzte dabei vermehrt auf den siebten Feldspieler. „Damit hatten wir unsere Probleme“, gab Nußlochs Christian Buse zu. Der Linkshänder durfte letztlich darüber schmunzeln, schließlich entschied sein Tor zum 22:21 die Partie.

 

SG Nußloch: M. Bitz (1), Lieb (beide Tor), Körner (2), Crocoll (1), Müller (5), Zeitz (6), Geppert (2/1), Gäßler, M. Schmitt, Buse (1), K. Bitz, Gerdon, Herrmann (4/2), Petróczi.

HG Oftersheim/Schwetzingen: Herb, Gabel (beide Tor), Barthelmeß (6), Messerschmidt (3), Jansen (3), Zipf, Sauer (3), Krämer (1), Jungmann (2), Suschlik (1), Demel, Hideg (2), Krepper, Kubitschek.

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31.01.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HG Oftersheim/Schwetzingen   

Sonntag 03.02.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Erstes Heimspiel 2019 gleich ein Derby

„Wir hoffen auf ein volles Haus“

(bz) Nach fünf Wochen Pause haben die Drittliga-Handballer der SG Nußloch vor Wochenfrist die knifflige Auswärtsaufgabe bei der HSG Hanau souverän gelöst (24:28). Dementsprechend selbstbewusst empfangen die Blau-Weiß-Blauen am Sonntag um 17:00 Uhr die HG Oftersheim/Schwetzingen. Da die HG sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone hat, dürfte sie ohne Nervosität nach Nußloch kommen, was keine schlechte Voraussetzung ist, um seine Außenseiterchance zu nutzen. „Schwetzingen ist grundsätzlich immer sehr motiviert gegen uns“, stellen sich die Nußlocher laut ihrem Kreisläufer Philipp Müller auf einen heißen Tanz in der heimischen Olympiahalle ein. Genug Warnung sollte zudem das Hinrundenspiel sein. Mitte September setzte sich die SGN mit lediglich einem Tor Vorsprung denkbar knapp (25:26) bei Oftersheim/Schwetzingen durch. „Da haben wir uns lange schwergetan, ehe Christian Zeitz bei seinem ersten Pflichtspiel für uns für die Entscheidung gesorgt hat.“ Dank frischer WM-Euphorie, einem eigenen erfolgreichen Auftakt 2019 und dem Derby vor der Tür, hofft der Sportliche Leiter Christian Fingerle, „auf ein volles Haus“.

 

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28.01.2019

Männer - Drittliga Team

HSG Hanau - SG Nußloch    (12:15) 24 : 28

Sprung auf Rang zwei

SG Nußloch gewinnt bei der HSG Hanau mit vier Toren Vorsprung – Nicolas Herrmann herausragend

(bz) Ein Start nach Maß in die Rückrunde der dritten Handball-Liga Ost der Männer für die SG Nußloch. Bei der HSG Hanau, Tabellensiebter und vor Anwurf lediglich zwei Punkte schlechter platziert, setzte sich der neue Zweite letztlich souverän mit 24:28 (12:15) durch.

„Die Mannschaft zeigte sich super eingestellt, vor allem in der Abwehr haben es die Jungs klasse gemacht“, freute sich Nußlochs Sportlicher Leiter Christian Fingerle über die gelungene Vorstellung nach fünf Wochen Pause, „schließlich wurde Hanau letzte Saison Dritter und hat eine ordentliche Mannschaft beisammen.“ In der 22. Minute führten die Hessen das letzte Mal (9:8). Die Gäste fanden in der Folge immer besser in ihren Rhythmus, hatten ab Minute 27 durchweg ein bis vier Tore Vorsprung. Der Mann des Tages war zweifellos Nicolas Herrmann. Zehn Treffer steuerte der nervenstarke Rechtsaußen zum Auswärtssieg bei und beeindruckte mit einer perfekten Ausbeute (4/4) von der Siebenmeterlinie. Kevin Bitz, der wie Christian Zeitz mitunter einer Manndeckung ausgesetzt war, trug sich mit sechs Treffern als zweitbester Schütze des Tages in die Statistik ein.

„Wir haben das diszipliniert gelöst“, fasste Philipp Müller aus dem Trainertrio Geppert/Müller/Zeitz zusammen, „sind sukzessive weggezogen, hatten eine klasse Torhüterleistung von Marco Bitz und kurz vor der Pause eine ganz starke Phase, in der wir uns leicht absetzen konnten.“

Gelöste Stimmung herrscht folgerichtig auf der Heimfahrt, wobei dank Tablet und guter Internetverbindung das WM-Finale zwischen Dänemark und Norwegen lief. Kurz zuvor erläuterte Fingerle, der bereits einen Ausblick Richtung kommendes Wochenende wagte: „Jetzt essen wir noch eine Kleinigkeit, fahren nach Hause und nächsten Sonntag heißt es Derbytime.“ Um 17 Uhr am 3. Februar kommt die HG Oftersheim/Schwetzingen in der Nußlocher Olympiahalle.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner (1), Crocoll (2), Müller (4), Zeitz, Geppert (2), Gäßler (2), M. Schmitt, Buse (1), K. Bitz (6), Gerdon, Herrmann (10/4), Petróczi.

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24.01.2019

Männer - Drittliga Team

HSG Hanau - SG Nußloch

Sonntag 27.01.2019, 15:00 Uhr, Main-Kinzig-Halle, Eberhardstr. 9, 63450 Hanau

Auftakt in Hanau

SG Nußloch startet in Hanau ins Jahr 2019 – Anwurf vorverlegt

Nußloch. (bz) Um 15:00 Uhr statt um 17 Uhr am Sonntag gastieren die Drittliga-Handballer der SG Nußloch bei der HSG Hanau. 150 Minuten später beginnt das Finale der Weltmeisterschaft in Hering, eventuell mit deutscher Beteiligung. „Wir haben uns mit Hanau darauf geeinigt, die Anwurfzeit um zwei Stunden nach vorne zu legen“, berichtet Nußlochs Abteilungsleiter Christian Fingerle.

Der Fokus ist so oder so voll auf den eigenen Auftritt ausgerichtet, der Start ins Spieljahr 2019 soll mit zwei Punkten garniert werden. Nicht mit dabei sind die Langzeitverletzten David Ganshorn und David Bonelli. Simon Kuch (Knieverletzung), Adrian Fritsch (Zehen-OP) und Nick Schmitt fehlen zusätzlich.

Jochen Geppert, der zusammen mit Philipp Müller und Christian Zeitz interimsweise die Nußlocher als Spielertrainer betreut, will sich nicht blenden lassen von der starken Vorstellung aus dem Hinspiel, als die SGN die Hessen mit 31:21 abfertigte. „Für mich hat Hanau trotzdem eine sehr gute Mannschaft, die vor allem aus dem Rückraum Gefahr ausstrahlt“, hebt er die Stärken der HSG hervor und folgert daher, „wir benötigen wir eine Topleistung, um etwas zu holen.“

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15.01.2018

Männer - Drittliga Team

Nagel übernimmt SG Nußloch

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

Zur neuen Saison kommt der ehemalige Leutershausen-Trainer

(bz) Die Drittliga-Handballer der SG Nußloch haben einen neuen Cheftrainer gefunden: Marc Nagel unterschreibt bei der SGN und wird seine Tätigkeit zum Rundenstart 2019/20 beginnen.

„Die SG Nußloch gehört seit Jahren zu den attraktivsten Vereinen in der Region“, sagt der 49-Jährige, „ich bin sehr dankbar, dass die sportliche Leitung mir die Möglichkeit gibt, in den nächsten Jahren als Trainer der ersten Mannschaft zu fungieren.“ Nagel hat zuletzt die SG Leutershausen trainiert, mit den Roten Teufeln konnte er die Drittliga-Meisterschaft feiern und in die 2. Handball-Bundesliga aufsteigen. Nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses musste man damals den direkten Wiederabstieg in die Drittklassigkeit hinnehmen.

„Wir sind froh, dass wir mit Marc einen ausgesprochenen Fachmann vorstellen dürfen“, sagte Nußlochs Sportlicher Leiter Christian Fingerle bei der Vertragsunterzeichnung, „er war unser absoluter Wunschkandidat." Vor seiner knapp sechsjährigen Tätigkeit an der Bergstraße hat Nagel sechs Jahre die SG Pforzheim/Eutingen gecoacht. Als aktiver Handballer brachte es der Karlsruher auf 31 Länderspiele für die DHB-Auswahl.

„Wir wollen in den nächsten Jahren um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielen und zudem junge Spieler so ausbilden, dass sie die Qualität erreichen in der ersten oder zweiten Bundesliga spielen zu können“, gibt Nagel die Richtung vor: „Die 2. Bundesliga wird durch die Reduzierung auf 18 Mannschaften und nur noch zwei Absteiger an Attraktivität gewinnen - dementsprechend schwierig wird es den Aufstieg in den nächsten Jahren zu realisieren.“

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13.01.2019

Männer - Drittliga Team

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

Birkenau/Nußloch. (bz) 130 Minuten Handball gab es beim BWT-Cup in Birkenau für die Mannschaften, die das Spiel um den dritten Platz und das Finale erreichten. Unser Drittliga-Team hat das hochklassig besetzte Vorbereitungsturnier auf dem vierten Rang beendet.

 

„Die Trainer haben viele Dinge ausprobiert, was bei so einem Turnier normal ist“, spielten die reinen Ergebnisse laut dem sportlichen Leiter Christian Fingerle eine untergeordnete Rolle. Zum Auftakt gab es einen 14:11-Sieg gegen den Ligakonkurrenten aus Großsachsen, gefolgt von einem 18:12 gegen den Gastgeber TSV Birkenau. „Unsere beiden A-Jugendlichen Peter Kern und Kevin Steinbächer haben ihre Sache sehr gut gemacht“, stellte Fingerle dem talentierten Nachwuchs, der ebenfalls zum Zug kam, ein positives Zeugnis aus. Da es im letzten Gruppenspiel gegen die zweite Mannschaft der Rhein-Neckar-Löwen eine denkbar knappe 15:16-Niederlage gab, musste die SGN als Gruppenzweiter hinter den Löwen ins Spiel um den dritten Platz gegen den TV Großwallstadt.

 

In der zweiten Vorrundengruppe setzte sich die SG Leutershausen als Gruppensieger vor dem Zweitligisten aus Großwallstadt durch. Nachdem die Partien in der Vorrunde über jeweils 30 Minuten ausgetragen, liefen das große und das kleine Finale über zwei Mal 20 Minuten. Unseren Jungs war der kräfteraubende Tag anzumerken, weshalb sie eine 12:21-Niederlage hinnehmen mussten und das Turnier als Vierter abschlossen. Im folgenden Finale fegten die „Roten Teufel“ über die Junglöwen hinweg und sicherten sich dank eines 30:15 den Turniersieg.

 

„Das was die Trainer vorgegeben haben, haben die Jungs ordentlich umgesetzt“, zog Fingerle sein Fazit nach einem langen Tag in der Halle. Letztlich fehlten nur zwei Törchen, um ins Finale einzuziehen. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Nick Schmitt. Der Linksaußen hat Probleme an den Adduktoren und lässt sich zu Beginn der Woche genauer untersuchen.

 

Die Ergebnisse des BWT-Cups im Überblick:

 

TSV Birkenau – Rhein-Neckar Löwen II 15:20, SG Nußloch – TV Germania Großsachsen 14:11, TSV Amicitia Viernheim – TV Großwallstadt 18:15, SG Leutershausen – HG Oftersheim/Schwetzingen 15:10, Nußloch – Birkenau 18:12, Großsachsen vs RNL II 9:18, Leutershausen – Viernheim 21:13, Oftersheim/Schwetzingen – Großwallstadt 8:17, Birkenau – Großsachsen 18:19, RNL II – Nußloch 16:15, Viernheim – Oftersheim/Schwetzingen 14:21, Großwallstadt – Leutershausen 16:13.

Spiel um Platz drei: Nußloch – Großwallstadt 12:21; Finale: RNL II – Leutershausen 15:30.

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10.01.2019

Männer - Drittliga Team

Stark besetztes Vorbereitungsturnier in Birkenau

Handball-BWT-Cup: Die SG Nußloch testet am Sonntag

Nußloch. (bz) Seit Dienstag läuft der Trainingsbetrieb beim Handball-Drittligisten SG Nußloch auf Hochtouren. „Zwei Wochen Pause zu haben, sind schön und gut, aber jetzt kommt ein Turnier wie am Sonntag gegen anspruchsvolle Gegner gerade recht“, erläutert Philipp Müller aus dem SGN-Trainerteam vor dem BWT-Cup in Birkenau.

Mit dem TSV Birkenau, den Rhein-Neckar-Löwen II sowie dem TVG Großsachsen hat das Drittliga-Team eine spannende Vorrundengruppe erwischt. Aus zwei Vierergruppen qualifiziert sich jeweils der Erste für das Finale um 17.45 Uhr und der Zweite für das Spiel um den dritten Platz um 16.30 Uhr. Die Partien sind auf jeweils 30 Minuten angesetzt. „Wir werden das Turnier sicherlich nutzen, um allen Spielern möglichst viel Einsatzzeit zu geben“, geht es laut Müller in erster Linie darum, „wieder den nötigen Rhythmus zu finden.“

Den Auftakt machen die Nußlocher um 10 Uhr gegen den Ligakonkurrenten aus Großsachsen.

 

Gruppe A  Gruppe B

SG Nußloch

TSV Birkenau

TV G. Großsachsen

Rhein-Neckar-Löwen 2         

 

TSV A. Viernheim

TV Großwallstadt

SG Leutershausen

HG Oftersheim/Schwetzingen 

 

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02.01.2019

Männer - Drittliga Team

SGN beim BWT-Cup 2019 in Birkenau

Sonntag 13.01.2019, ab 10:00 Uhr, Langenberghalle Birkenau

Drittliga Team bereitet sich beim BWT-Cup 2019 auf erstes Rundenspiel in 2019 vor.

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23.12.2018

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - SG Leipzig 2   35:30 (15:15)

Die SG Nußloch schlägt die SG Leipzig 35:30 (15:15) – Kevin Bitz trifft zwölf Mal

(bz) Flott ging es zu in der letzten Partie vor der fünfwöchigen Winterpause in der Nußlocher Olympiahalle. Die heimischen Drittliga-Handballer der SGN sowie die Gäste der SG Leipzig II hielten sich selten mit langen ausgespielten Angriffen auf. Bis rund eine Viertelstunde vor Schluss betrug der Vorsprung der Gastgeber meist ein oder zwei Tore, ehe sie dank der größeren Kraftreserven einen letztlich ebenso ungefährdeten wie souveränen 35:30-Heimsieg herauswarfen.

„Wir standen heute als Einheit auf der Platte“, sagte Simon Kuch, der mit sechs Toren einen für einen Abwehrspezialisten hervorragenden Abend erwischte. Zwei Mal in 60 Minuten lagen die Nußlocher kurz zurück. Knapp 15 Sekunden nach Lösers 5:6 (9.) und 20 Sekunden nach dem 18:19 von Wenzel (36.). Ansonsten führte die Heimsieben durchweg, oder es stand remis. Die U23 des Bundesligisten spielte trotz zahlreicher Verletzter einen erfrischenden Handball, der in schnell zum Torerfolg führen sollte. Da die Einheimischen vor ihren eigenen Fans dem in nichts nachstehen wollten, fielen die Tore wie reife Früchte in der „Hölle Süd“. Es waren noch nicht einmal 14 Minuten auf der Anzeigentafel, da leuchtete bereits ein 9:9 von selbiger. Timo Löser von den Sachsen drückte dem Spiel in dieser Phase seinen Stempel auf. Insgesamt erzielte das Nachwuchstalent sieben Tore.

Der Rest ist schnell erzählt: Ab der 45. Minute packte die SGN-Abwehr beherzter zu und im Angriff gab es vier Spieler, die fünf oder mehr Tore erzielten. Nicolas Herrmanns Treffer zum 26:22 (50.) hatte vorentscheidenden Charakter, allerspätestens Philipp Müllers 33:28 vier Minuten vor der Schlusssirene beseitigte jeglichen Zweifel am Heimsieg. „Wir wollten nach dem enttäuschenden Coburg-Spiel eine Reaktion zeigen und mit mehr Leidenschaft zu Werke gehen“, erläuterte Jochen Geppert aus dem Trainertrio hinterher und sah dies optimal umgesetzt, „das ist uns auch gelungen.“

Mal wieder über die komplette Spielzeit herausragender Akteur war ohne Frage Kevin Bitz. Nußlochs Denker und Lenker im Rückraum erzielte nicht nur zwölf Tore, darunter sein erster Siebenmeter in der laufenden Saison, sondern setzte seine Mitspieler ein ums andere Mal gekonnt in Szene. „Gegen die individuelle Klasse von Kevin konnten wir wenig ausrichten“, zog Leipzigs Trainer Enrico Henoch den Hut vor Bitz, „er hat es verstanden unsere jungen Spieler immer wieder in eins-gegen-eins-Duelle zu verwickeln und dann zu treffen.“

Der Gelobte reflektierte die Mannschaftsleistung der bisherigen Runde im folgenden Trainergespräch, zu dem er neben Leipzigs Löser eingeladen wurde, sehr offen: „Wir tun uns im Moment schwer. Mit Blick auf die Tabelle ist es natürlich ein Problem zu sehen, dass Eisenach so souverän vorne steht, aber wir versuchen alles, um das Rennen so lange wie möglich offen zu halten.“

Über Weihnachten und Neujahr hat das Drittliga-Team frei. In der ersten Woche des neuen Jahres absolvieren die Jungs ein individuelles Trainingsprogramm, ehe in der zweiten Woche das Mannschaftstraining beginnt. „Jetzt dürfen wir ein bisschen entspannen“, schloss Geppert seine Analyse beim Trainergespräch und wünschte allen ausharrenden Zuschauern, „frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2019.“

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch (6), Körner (3), Crocoll (2), Müller (5), Fritsch (1), Zeitz, Geppert, Gäßler (1), M. Schmitt, Buse, K. Bitz (12/1), Gerdon, Herrmann (5), Petróczi.

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Sportkamerad S. Löser zur Verfügung gestellt.

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20.12.2018

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - SG Leipzig 2

Samstag 22.12.2018, 20:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Zum Jahresabschluss soll ein Heimsieg her

(bz) SG Nußloch empfängt am Samstag die SG Leipzig II – Müller: „Müssen noch einmal alle Kräfte mobilisieren". Das Trainertrio der Handballer des SG Nußloch um Jochen Geppert, Philipp Müller und Christian Zeitz hat einen ganz großen Wunsch vor dem letzten Drittliga-Spiel des Jahres 2018. „Jetzt muss eine Reaktion her“, fordert Müller im Namen der Drei, „denn das sind wir vor allem unseren Fans, die immer hinter uns stehen, schuldig.“ Am Samstagabend gastiert die SG Leipzig II um 20 Uhr in der Olympiahalle. Gegen den Tabellenletzten aus der Sachsenmetropole gibt es für die SGN einzig die Option mit dem Titel „Heimsieg“. „Wir haben in den vergangenen Wochen häufig zu spüren bekommen, dass gegen uns jeder noch ein bisschen mehr aus sich herausholt, um uns zu ärgern“, erklärt Müller, wieso man in dieser Liga keinen Gegner im Vorbeigehen schlägt, „deshalb müssen wir dieses eine Mal noch alle Kräfte mobilisieren.“ Warnung genug ist dabei das Hinrundenspiel Anfang September. Damals lag die SGN acht Minuten vor dem Ende mit 30:26 im Hintertreffen. Erst ein unnachahmlicher Schlussspurt, gekrönt durch Müllers Siegtreffer in der allerletzten Sekunde, sicherte beide Punkte (30:31).

SG Nußloch – SG Leipzig II: Samstag 20 Uhr in der Nußlocher Olympiahalle

 

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17.12.2018

Männer - Drittliga Team

HSC Coburg 2 - SG Nußloch   28:25 (16:14)

Nackenschlag in Coburg

(bz) Die SG Nußloch unterliegt bei der Reserve des Zweitliga-Spitzenreiters mit 25:28 – Schneechaos führt zu verspäteter Ankunft

Das hatten sich die Drittliga-Handballer der SG Nußloch ganz anders vorgestellt. Als Favorit ist der Tabellenzweite zum HSC 2000 Coburg II gereist, nach Hause ging es mit einer 28:25 (16:14)-Niederlage im Gepäck.

„Wir haben uns heute selbst geschlagen“, nahm Philipp Müller, einer der drei spielenden Interimstrainer neben Jochen Geppert und Christian Zeit, kein Blatt vor den Mund, „den Einsatzwillen kann ich niemandem absprechen, aber wir waren auf allen Positionen in den entscheidenden Situationen immer einen Schritt zu langsam.“ Nahezu über die komplette Spielzeit liefen die Nußlocher einem knappen Rückstand hinterher. Dinge, die letzte Woche in Groß-Bieberau funktionierten, wollten dieses Mal einfach nicht klappen. Eine schwache Abwehr, Gegentore aus unmöglichen Winkeln und ein Rückraum, der unter 50 Prozent Erfolgsquote beim Abschluss blieb. „Jedes Mal, wenn wir die Chance hatten auszugleichen, haben wir aufgrund eines eigenen Fehlers die Möglichkeit ausgelassen“, haderte Müller mit dem eigenen Unvermögen, aber auch dem nötigen Quäntchen Glück, das die Blau-Weiß-Blauen beinahe nie über die 60 Minuten auf ihrer Seite hatten.

Die aufgrund des Wintereinbruchs von Samstag auf Sonntag über fünfstündige Anreise auf teils sehr schlecht zu befahrenden Straßen – der SGN-Tross traf erst 50 Minuten vor Spielbeginn in Coburg ein – wollte Müller nicht als Ausrede gelten lassen. „Das hat uns nicht gestört“, sagte der sechs Mal erfolgreiche Kreisläufer dazu. Zumal die Anfangsphase überhaupt nicht das Problem gewesen ist. Bis zum 6:6 (12.) begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Es folgten die fünf perfekten Minuten von Coburgs Andreas Wolf. Der wurfgewaltige Rückraumschütze brachte den HSC mit vier Toren in Serie erstmals deutlich in Front (10:6).

Von da an hatte das Duell etwas vom Wettlauf des Hasen mit dem Igel. Immer wenn die Nußlocher auf ein oder zwei Tore herankamen, zogen die Gastgeber wieder davon. Zugute kam dem HSC seine bedächtig agierende Offensive, die ihre Angriffe stets lange sowie am Randes des Zeitspiels ausspielte. „Das war natürlich nicht einfach für uns, da es dadurch insgesamt weniger Angriffe gab“, hatte die SGN laut Müller reichlich Mühe mit dieser Zermürbungstaktik.

Dennoch schien kurz Ende wenigstens das Remis in greifbarer Nähe zu sein. 71 Sekunden nach der letzten Gäste-Auszeit hatten Felix Gäßler und Christian Zeit auf 26:25 verkürzt. Coburg nahm nun seinerseits die letzte Auszeit 95 Sekunden vor dem Ende. Ein wiederum wohl überlegt zu Ende gespielter Angriff brachte das vorentscheidende 27:25 durch Bühler. 34 Sekunden vor dem Ende scheiterte ausgerechnet Nußlochs Bester, Nicolas Herrmann per Siebenmeter. Damit war das Ding durch.

„Jetzt haben wir selbstverständlich eine lange und wenig erfreuliche Heimfahrt vor uns“, berichtete Müller, ehe sich die Nußlocher in den Bus setzten.

Am kommenden Samstag steigt in der Olympiahalle das letzte Spiel des Jahres. Gegner ist um 20 Uhr die SG Leipzig II.

SG Nußloch: M. Bitz (1), Lieb (beide Tor), Kuch, Crocoll (1), Körner (1) Müller (6), Fritsch, Zeitz (2), Geppert (1), Gäßler (2), M. Schmitt, Buse, K. Bitz (1), Gerdon (1), Herrmann (9/4), Petróczi.

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13.12.2018

Männer - Drittliga Team

HSC 2000 Coburg II - SG Nußloch

Sonntag 16 Uhr in der HUK-Coburg Arena, Oudenaarder Str. 1, 96450 Coburg.

Rückrundenstart in der HUK-Coburg Arena

(bz) Als Tabellenzweiter zur Saison-Halbzeit reisen die Drittliga-Handballer der SG Nußloch am Sonntag zum HSC 2000 Coburg II. Anwurf des Rückrundenauftakts ist um 16 Uhr. Am ersten Spieltag Ende August gab es einen ungefährdeten 27:14-Erfolg zu verbuchen. Für die drei Interimstrainer Philipp Müller, Jochen Geppert und Christian Zeitz winkt beim Vorletzten der zweite Sieg im zweiten Spiel. „So wie wir in Groß-Bieberau mit Kampf und Leidenschaft in das Spiel gefunden haben, muss uns das wieder gelingen“, beschreibt Müller die aktuelle Lage, denn die reine Platzierung täuscht ein wenig über den wechselhaften Saisonverlauf hinweg, „wir wollen wieder in ruhiges Fahrwasser gelangen.“ Acht Minuspunkte liegt die SGN hinter dem designierten Meister ThSV Eisenach, der 14 seiner 15 Partien gewinnen konnte. Zum Vergleich: Der Achte (Dutenhofen-Münchholzhausen II) hat lediglich zwei Punkte weniger als Nußloch.

Das spielende Trainertrio hat sich seit Mitte der vergangenen Woche die Aufgabengebiete geteilt. Zeitz übernimmt beispielsweise die Video-Vorbereitung auf den jeweiligen Gegner. „Das hat Christian vor dem letzten Spiel schon überragend gemacht“, sieht Müller darin den Schlüssel, weshalb die Nußlocher den Gegner auswärts bei 19 Toren halten konnten. Mit der gleichen Leidenschaft wie in Groß-Bieberau sollte der nächste Auswärtssieg gelingen.

Die Mannschaft macht sich bereits um 10 Uhr auf den Weg in Richtung Oberfranken, um sich vor den anstrengenden 60 Minuten noch ein wenig die Füße vertreten zu können.

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08.12.2018

Männer - Drittliga Team

MSG Groß Bieberau/Modau - SG Nußloch   19:25 (9:12)

SGN zeigt positive Reaktion

(bz) Am Ende einer ereignisreichen Woche durften die Handballer der SG Nußloch strahlen. Das hatten sie sich nach dem 19:24 (9:12) bei der MSG Groß-Bieberau/Modau mehr als verdient.

Von Beginn an lagen sie stets in Front. Großen Anteil daran hatte Torhüter Marco Bitz, der reihenweise beste Gelegenheiten der Gastgeber entschärfte. Auf der Gegenseite wurden die ersten vier Angriffe erfolgreich zu Ende gespielt, was in dem 1:4 durch Herrmann mündete (6.). Wenn die Falken zu einem ruhigen Spielaufbau gegen die kompakte 6:0-Formation der SGN gezwungen waren, fanden sie dagegen kaum ein Mittel. Ein Kuriosum erlebten die 690 Zuschauer in der Groß-Bieberauer Sporthalle Mitte der ersten Hälfte, als die Einheimischen in Überzahl zwei Mal nacheinander das zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassene Tor verfehlten. Beide Male stand es 6:7. „In dieser Phase hätte das Spiel auch einen anderen Verlauf nehmen können“, gab Philipp Müller auf dem später folgenden Trainergespräch zu.

Nach Gäßlers 8:12 (27.) verpassten die Nußlocher weitere Tore im ersten Abschnitt. Doch wie später in der zweiten Hälfte, hielt Bitz immer dann einen wichtigen Ball, wenn es am nötigsten war. So auch nach 35 Minuten mit seinem zweiten parierten Siebenmeter. Nach 60 Minuten kam er auf knapp 60 Prozent gehaltene Bälle – ein unglaublich starker Wert, den manche Torhüter nie erreichen.

Während der eine Bitz hinten den Kasten regelrecht zunagelte, lief vorne der andere zu großer Form auf. Kevin Bitz zog wie gewohnt die Fäden im Angriff und erzielte dabei selbst neun Treffer. „Kevin Bitz ist für mich der kompletteste Spieler der 3. Liga“, zog Thorsten Schmidt, Cheftrainer der Gastgeber, seinen Hut vor Nußlochs Nummer 38.

Bis auf 13:22 bauten die Gäste ihre Führung aus (49.). Wirklich spannend wurde es nicht mehr, auch wenn die Falken in der Schlussphase das Ergebnis aus ihrer Sicht angenehmer gestalten konnten. „Jeder hat seine Aufgabe erfüllt und Marco hat sensationell gehalten“, sagte Kevin Bitz nach Spielschluss und ging mehr ins Detail, „wir standen stabil in der Abwehr, man könnte sagen, jeder hat sein normales Niveau gebracht. In den letzten drei, vier Spielen waren sehr unzufrieden mit unserer Leistung.“

Auf der folgenden Pressekonferenz gab Philipp Müller als Vertreter des Trainertrios seine Einschätzung ab. Er leitete die SGN zusammen mit Jochen Geppert an, Christian Zeitz konnte wegen eines grippalen Infekts leider nicht mit nach Groß-Bieberau reisen. Beim Trainergespräch sprach Müller Zeitz ein großes Lob aus, „denn Christian hat das Videostudium übernommen und uns sehr gut auf die defensive Ausrichtung von Groß-Bieberau vorbereitet.“

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch, Körner (1), Crocoll (5), Müller, Fritsch (2), Geppert, Gäßler (2), M. Schmitt, Buse, K. Bitz (9), Gerdon, Herrmann (4/1), Petróczi (1).

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06.12.2018

Männer - Drittliga Team

MSG Groß-Bieberau/Modau - SG Nußloch 

Freitag 07.12.18, 20 Uhr,  Sporthalle Im Wesner, Hügelstr. 20, Groß Bieberau

Auswärtsspiel in Groß Bieberau

(bz) Bereits am Freitagabend sind die Drittliga-Handballer der SG Nußloch gefordert. Um 20 Uhr gastieren sie bei der MSG Groß-Bieberau/Modau. Es ist die drittletzte Partie vor der Winterpause, gleichzeitig die erste mit dem neuen Trainertrio Jochen Geppert, Philipp Müller sowie Christian Zeitz, das interimsweise seit Dienstag die Mannschaft übernommen hat. 

Nach der vergangenen Heimniederlage gegen Großsachsen sind die Blau-Weiß-Blauen auf Wiedergutmachung aus. Ein Erfolg wäre nach den zuletzt schwankenden Leistungen enorm wichtig, um die Position in der Spitzengruppe zu festigen. „Wir müssen schauen, dass wir aus den verbleibenden drei Partien sechs Punkte holen“, sagte Adrian Fritsch nach dem Großsachsen-Spiel entsprechend selbstkritisch. Bei den Hessen muss die SGN die Favoritenrolle annehmen, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Groß-Bieberau in der eigenen Halle nur sieben seiner insgesamt 14 Punkte sammeln konnte.

 

Gespielt wird in der Sporthalle im Wesner in Groß-Bieberau.

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04.12.2018

Männer - Drittliga Team

Die SGN trennt sich von Müller

Nußloch. (bz) Die SG Nußloch hat sich von ihrem Cheftrainer Christian Müller und dessen Co-Trainer Mario Donat getrennt. Nach der bitteren 19:28-Niederlage am Sonntagabend gegen den TV Germania Großsachsen haben die Verantwortlichen eine Nacht darüber geschlafen und dann einstimmig den Entschluss gefasst, die Zusammenarbeit mit ihren Trainern zu beenden.

 

Am Montagnachmittag haben sie Müller und Donat über ihre Entscheidung informiert. "Das war der erste Schritt", sagt SGN-Abteilungsleiter Manfred Gspandl, „danach haben wir darüber gesprochen, wer die Mannschaft ab sofort trainiert.“ Vorerst haben sich die Verantwortlichen für eine interne Lösung entschieden. "Jochen Geppert, Philipp Müller und Christian Zeitz übernehmen interimsweise", gibt der Sportliche Leiter Christian Fingerle den Stand der Dinge wieder, "die Drei machen diese Woche das Training und betreuen die Mannschaft am Freitagabend in Groß-Bieberau."

 

Vor zehn Tagen schien der sehnlichst erwartete Befreiungsschlag, nach zuvor vier Niederlagen aus zwölf Spielen, beim TV Gelnhausen gelungen zu sein. 32:27 setzten sich die Nußlocher dort hochverdient durch – die scheinbar perfekte Antwort auf die 25:31-Heimniederlage gegen Baunatal eine Woche zuvor. Vor allem die Art und Weise, wie die Spieler dort ihre Aufgaben erfüllt haben, ließ auf die Trendwende hin zum Positiven hoffen. Doch dann folgte die mit Abstand schwächste Saisonleistung gegen Großsachsen.

 

"Es tut uns leid für Christian und Mario, die zusammen stets mit großem Engagement die Jungs angeleitet haben", erläutert Fingerle, "aber aufgrund der schwankenden Leistungen in den vergangenen Wochen sahen wir keine andere Möglichkeit, als mit einem Trainerwechsel für frischen Wind zu sorgen. Deshalb haben wir diese unbequeme, aber nötige Entscheidung im Sinne der SG Nußloch getroffen."

 

Wer als neuer Cheftrainer zur SGN kommt, soll sich in naher Zukunft klären. "Sobald es bezüglich dieser Personalie etwas zu vermelden gibt, wird es der Verein umgehend tun", erklärt Fingerle, der den kompletten Kader in die Verantwortung nimmt, "denn eines ist klar, es gibt keine Ausreden mehr. Wir erwarten von jedem Einzelnen mehr Leidenschaft auf der Platte."

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03.12.2018

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - TV Germania Großsachsen   19:28 (10:15)

Bittere Heimpleite

(bz) Eine schwache Vorstellung der SG Nußloch führt zu einer enttäuschenden 19:28-Heimpleite gegen den TV Germania Großsachsen. Damit hat es unser Drittliga-Team verpasst, die Ausrutscher des GSV Baunatal (23:25) gegen Rodgau Nieder-Roben sowie der SG Leutershausen (26:26) gegen den HC Erlangen II auszunutzen und bleibt auf dem vierten Tabellenplatz. „Wir haben in der Abwehr und im Angriff nicht das umgesetzt, was abgesprochen war“, sagte SGN-Trainer Christian Müller und präzisierte, was ihm im Detail nicht gefallen hat, „wir haben sehr viele technische Fehler im Aufbauspiel gemacht, gleichzeitig reihenweise freie Chancen vergeben und in der Abwehr keine Stabilität gefunden.“

Am Anfang verlief das Derby ausgeglichen, die Führung wechselte hin und her. Bis zum 8:8 sahen die Zuschauer einen engen Verlauf, beide Mannschaften zeigten sich gleichwertig im Verwerten ihrer Chancen, ehe die Gäste binnen fünf Minuten auf 8:12 davonzogen (24.). Im Spiel der Einheimischen kam es zum Bruch, Großsachsen kämpfte verbissen um jeden Ball, erarbeitete sich so ein Übergewicht und bis zur Pause einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung (10:15).

Der Auftakt in die zweiten 30 Minuten hätte unglücklicher kaum sein können für die SGN. Der TVG hatte zwei starke Offensivaktionen zum 10:17 als gerade einmal 75 Sekunden gespielt waren. Im eigenen Offensivspiel der Nußlocher häuften sich die technischen Fehler, die zu zahlreichen Gegenstoß-Treffern führte. Spätestens das 12:21 durch Schulz (45.) musste als Vorentscheidung hingenommen werden. Die endgültige Entscheidung fiel in der 49. Minute durch Buschsieper, der einen Siebenmeter zum 15:22 verwandelte. Im Angriff zuvor vergaben die Gastgeber das mögliche 16:21. Bis zum Ende blieb es beim großen Rückstand. Großsachsen ließ sich im Anschluss als verdienter Derbysieger feiern.

„Dass es so gut laufen würde, hat selbst mich überrascht“, strahlte Großsachsens Trainer Stefan Pohl angesichts der nicht unbedingt zu erwarteten zwei Punkte für seine Sieben.

Auf Seiten der SGN absolvierte Adrian Fritsch sein erstes Heimspiel nach langer Verletzungspause. „Natürlich bin ich froh, endlich wieder Handball spielen zu können“, gab der drei Mal aus dem Rückraum erfolgreiche Linkshänder zu Protokoll, „aber nach der Leistung heute bleibt uns nichts anderes übrig, als uns dafür zu entschuldigen.“

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch (1), Körner (2), Crocoll (1), Müller (1), Fritsch (3), Zeitz, Geppert (1), Gäßler (3), M. Schmitt, K. Bitz (2), Gerdon, N. Schmitt, Herrmann (5/4), Petróczi.

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30.11.2018

Männer- Drittliga Team

SG Nußloch - TV Germania Großsachsen

Sonntag 02.12.2018, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Derby gegen Großsachsen

(bz) Nächstes Derby für die Handball-Männer der SG Nußloch in der 3. Liga Ost am Sonntag gegen die TVG Großsachsen. In dieses geht die Sieben von Trainer Christian Müller mit einer frisch getankten Portion Selbstvertrauen dank des überzeugenden 32:27-Erfolg beim TV Gelnhausen am vergangenen Wochenende. "Natürlich sind wir optimistischer nach dem Sieg in Gelnhausen", erläutert Müller, der gleichzeitig auf die besonderen Gegebenheiten im Vorfeld eines Derbies eingeht, "denn in solchen Duellen zählen die Spiele zuvor sowie die Tabelle nichts." Dennoch, die Rückkehr einiger zuletzt Langzeitverletzter gestaltet die Lage bei der SGN enorm angenehmer als beispielsweise noch vor zwei Wochen. Großsachsen befindet sich trotz der Niederlage vor Wochenfrist in Rodgau Nieder-Roben in einer starken Verfassung. Sieben ihrer neun Punkte haben die "Saasemer" in den letzten sechs Partien gesammelt. "Nach dem letzten Heimspiel haben wir etwas gut zumachen", nimmt der Trainer seine Mannschaft in die Pflicht. Glücklich ist Müller über die Tatsache, dass er wieder mehr Optionen besitzt, was die Aufstellung seiner Sieben angeht: "Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten."

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25.11.2018

Männer - Drittliga Team

TV Gelnhausen - SG Nußloch  27:32 (11:16)

Höchster Auswärtssieg gleichzeitig ein Befreiungsschlag

(bz) Zwei Monate hat es gedauert bis zum dritten Auswärtssieg der Saison, dementsprechend erleichtert verließen die Drittliga-Handballer der SG Nußloch die Sporthalle des TV Gelnhausen. Das verdiente 32:27 (16:11) stand ganz im Zeichen eines Rückkehrers.

Über ein Jahr durfte Adrian Fritsch nach seinem Kreuzbandriss nicht mehr Handball spielen. Sein erster Einsatz am Samstagabend hätte besser nicht laufen können, denn der wurfgewaltige 24-Jährige steuerte sieben Tore zum Sieg bei. Genauso erfolgreich war Philipp Müller am Kreis. Zudem bekam Sebastian Körner nach ebenfalls langer Verletzungsphase zwanzig Minuten Einsatzzeit. „All das was wir uns vorgenommen haben, haben wir dieses Mal auf die Platte gebracht“, zeigte sich SGN-Trainer Christian Müller hochzufrieden über die Leistung seiner Mannschaft und weiß woran es lag, „jeder, egal wie lang er gespielt hat, hat seine Aufgaben erfüllt.“

Nach ausgeglichen ersten zwanzig Minuten (10:10), drückten die Nußlocher aufs Tempo und zogen in den folgenden Minuten bis zur Pause auf 11:16 davon. Selbst eine etwas schwächere Phase in der zweiten Hälfte, als Gelnhausen bis auf ein Tor herankam – 21:22 nach 43 Minuten – brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Zwei Mal Kevin Bitz und Kapitän Müller erhöhten innerhalb von nur 80 Sekunden den Vorsprung auf vier Tore (21:25). Davon konnten sich die Gastgeber nicht mehr erholten. Fritsch lief nun richtig heiß und erzielte fünf seiner sieben Treffer in den verbleibenden zwölf Minuten. „Das war ein Traum-Comeback von Adrian“, lobte Müller den Linkshänder sowie seine defensive Achse, „aber auch Philipp Müller und Simon Kuch haben sehr stark in der Abwehr gespielt, weshalb unsere Torhüter hervorragend gehalten haben“.

Nußloch ist Tabellenvierter, punktgleich gelegen zwischen dem Dritten SG Leutershausen und dem Fünften HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Der GSV Eintracht Baunatal liegt weiterhin einen Punkt besser auf Rang zwei. An der Spitze steht nach wie souverän der ThSV Eisenach, der dieses Wochenende spielfrei hatte. Kommenden Sonntag, den ersten Advent, empfängt unser Drittliga-Team den TVG Großsachsen zum Derby in der Olympiahalle. Anwurf ist wie gewohnt um 17 Uhr.

 

SG Nußloch: Lieb (1), M. Bitz (beide Tor), Kuch, Körner, Crocoll, Müller (7), Fritsch (7), Geppert (2), Gäßler (2), M. Schmitt (1), Buse (1), K. Bitz (4), Gerdon, N. Schmitt (1), Herrmann (5/2), Petróczi (1).

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22.11.2018

Männer - Drittliga Team

TV Gelnhausen - SG Nußloch

Samtsag, 24.11.18, 19:30 Uhr, Großsporthalle,  Am Hallenbad, 63571 Gelnhausen

Die SGN will zurück in die Erfolgsspur

Zwei Niederlagen in Folge sind genug. Am Samstagabend sind die Drittliga-Handballer der SG Nußloch beim TV Gelnhausen auf Wiedergutmachung aus. Anwurf ist um 19.30 Uhr. "Wir müssen im Training hart arbeiten, um nicht die gleichen Fehler wie gegen Baunatal zu machen", erklärte Nicolas Herrmann am vergangenen Sonntag nach der 25:31-Niederlage gegen die Nordhessen.

Immerhin gibt es erste positive Nachrichten von der Verletztenfront. Adrian Fritsch stand gegen Baunatal das erste Mal nach seinem Kreuzbandriss im Kader und Sebastian Körner sowie Lucas Gerdon können Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. "Es ist klar, dass die Jungs, die teilweise ein Jahr lang gefehlt haben, nach einer Trainingswoche nicht schon wieder einsatzbereit sind", führt SGN-Trainer Christian Müller die Langzeitverletzten langsam, aber stetig an kommende Einsätze heran. Für Samstag sind sie daher vermutlich noch keine Option.

Gelnhausen liegt als Sechster nur einen Zähler hinter dem Vierten aus Nußloch. Zuhause haben die Südosthessen erst einmal verloren, gleich zu Beginn der Saison gegen den Topfavoriten ThSV Eisenach. Die aktuelle Form ist allerdings wie bei der SGN nicht die beste. Letztes Wochenende kassierte der TVG eine 35:22-Schlappe bei der MSG Groß-Bieberau/Modau.

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18.11.2018

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - GSV Eintracht Baunatal     25:31 (13:14)

Nichts zu holen gegen Baunatal

SGN erleidet bittere Heimpleite – Schwache zweite Halbzeit

 

(bz) Ein ungewohntes Gefühl für die Drittliga-Handballer der SG Nußloch – ein verlorenes Heimspiel. Eine schwache zweite Halbzeit entschied das Duell des Zweiten mit dem Vierten GSV Eintracht Baunatal. Am Ende stand ein frustrierendes 25:31 (13:14). Es war gleichzeitig die erste Heimniederlage seit dem 30:33 gegen die Rhein-Neckar-Löwen II am 23. April diesen Jahres.

Beide Mannschaften hielten sich nicht lange mit Abtasten auf, sondern suchten zügig den Abschluss. Die ersten Würfe fanden auf beiden Seiten fast ausnahmslos ihren Weg ins Ziel. Dabei taten sich vor allem Simon Kuch auf Seiten der Gastgeber und Felix Geßner aus Baunatal hervor, die beim Stand von 8:7 nach zwölf Minuten je vier Mal für ihre Farben genetzt hatten. „In den ersten 20 Minuten haben wir es noch ganz ordentlich gemacht“, fasste SGN-Trainer Christian „Figo“ Müller die Anfangsphase zusammen. Sein Trainerkollege aus Florian Ochmann war extrem stolz auf seine Mannschaft: „Wir wussten vorher wie hoch die Trauben hier hängen. Am Anfang hat unsere 4:2-Deckung, die wir gewählt haben um Kevin Bitz aus dem Spiel zu nehmen, nicht wirklich funktioniert. Als wir auf unsere 6:0-Formation umgestellt haben, lief es deutlich besser.“

Marco Bitz und Marian Mügge, die beiden Torhüter, benötigten ihrerseits die erste Viertelstunde um auf „Temperatur“ zu kommen. Zwar konnten sich die Blau-Weiß-Blauen zwischenzeitlich ein klein wenig absetzen (11:9), die Gäste ließen sich allerdings nicht abschütteln und gingen ihrerseits mit 13:14 in Führung. Gleichzeitig der Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt rückte Fabian Lieb für Bitz zwischen die Pfosten. Auf der Gegenseite steigerte sich Mügge kontinuierlich, weshalb die Eintracht innerhalb weniger Minuten nach Wiederbeginn auf 15:21 (40.) davonzog. Sieben Gegentore binnen zehn Minuten zeigten Wirkung, Müller nahm daraufhin eine Auszeit. Besserung brachte diese nicht, im Angriff agierten die Hausherren viel zu fahrig, während die Nordhessen clever ihren „Stiefel“ runterspielten. Spätestens mit dem 16:24, mal wieder durch Geßner (45.), war die Begegnung gelaufen. „Als Spieler steht man gerne unter anderen Rahmenbedingungen hier zum Gespräch“, verriet ein enttäuschter Nicolas Herrmann, aufgrund seiner neun Tore zum Spieler des Spiels aus SGN-Sicht gewählt, im folgenden Trainergespräch. „Jetzt heißt es hart trainieren, um aus den Fehlern zu lernen“, legte der Rechtsaußen bewusst den Finger in die Wunde.

„In der zweiten Halbzeit haben wir den Kampf nicht angenommen und es einfach über uns ergehen lassen“, zog Müller letztlich ein kritisches Fazit und gratulierte den Gästen zum, „verdienten Sieg.“ Am kommenden Samstag müssen die Nußlocher zum TV Gelnhausen. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Großsporthalle der Realschule am Hallenbad.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch (4), Crocoll (1), Müller, Fritsch, Geppert, Gäßler (4), M. Schmitt (1), Buse, K. Bitz (4), N. Schmitt (2), Herrmann (9/5), Petróczi.

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15.11.2018

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - GSV Eintracht Baunatal

Sonntag 18.11.2018, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch 

Topspiel Zweiter gegen Dritter

(bz) Mehr denn je benötigen die Drittliga-Handballer der SG Nußloch die Unterstützung ihrer Fans vor dem Topspiel am Sonntag gegen den GSV Eintracht Baunatal. Anwurf in der Olympiahalle ist um 17 Uhr.

Lucas Gerdon (Adduktorenriss), Sebastian Körner (Patellasehnensyndrom), David Bonelli, Adrian Fritsch (beide Kreuzbandriss), David Ganshorn (Schambeinentzündung) sowie Christian Zeitz (Meniskusverletzung) – die Liste der Langzeitverletzten reicht für eine komplette Feldspieler-Aufstellung. An ein geregeltes Handballtraining mit verschiedenen Spielsituationen ist dabei nicht zu denken. „Doch alles Jammern hilft nicht“, betont SGN-Trainer Christian Müller, „wir haben einen breiten Kader, in dem jeder den Anspruch hat, in der 3. Liga zu spielen. Aufgrund des personellen Engpasses wird dies der ein oder andere vermutlich auf einer ungewohnten Position tun, aber wenn wir von der Einstellung her wie in Rodgau Nieder-Roden auftreten, bin ich zufrieden.“ Dort haben die Nußlocher vor zwei Wochen bei der 29:26-Niederlage bis zum Schluss gekämpft, aber es hat eben nicht ganz gereicht.

Die anstehende Aufgabe gegen den Tabellennachbarn aus Baunatal wird eher noch schwieriger, trotz der bislang perfekten Ausbeute in der eigenen „Hölle Süd“ mit sechs Siegen aus sechs Spielen.

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04.11.2018

Männer - Drittliga Team

HSG Rodgau Nieder-Roden - SG Nußloch  29:26 (16:12)

Null Punkte in Rodgau trotz großem Kampf

SG Nußloch kann die zahlreichen Ausfälle nicht kompensieren.

 

(bz) Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat es auch noch Kevin Bitz erwischt. Die ohnehin aufgrund von zahlreichen Verletzungen dezimierten Drittliga-Handballer der SG Nußloch konnten die Ausfälle bei der HSG Rodgau Nieder-Roden nicht kompensieren und mussten sich mit 29:26 (16:12) geschlagen geben. „Wir haben bis zum Schluss gekämpft“, stellte SGN-Trainer Christian Müller seinen Jungs ein positives Zeugnis aus, bemängelte dabei jedoch, „dass wir insgesamt zu viele individuelle Fehler gemacht und kein Überzahlspiel gewonnen haben.“ Damit hat er die Ursachenforschung bereits kurz nach den 60 intensiven Minuten in der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Nieder-Rodener Sporthalle auf den Punkt gebracht. Die Einheimischen, die zuhause eine Macht sind, wie der Erfolg vor zwei Wochen gegen den Spitzenreiter Eisenach belegt, wurden von ihrem enthusiastischen Publikum stets nach vorne gepeitscht. Dabei nutzten sie elf schwache Minuten der Nußlocher eiskalt aus. Von 8:8 (16.) zogen die Hessen bis auf 16:9 (27.) davon. In diesen Zeitraum fielen zwei Zeitstrafen gegen die HSG, die die Gäste in keinen Torerfolg verwerten konnten. Angeführt von Bitz, der trotz seiner kurzen Spielzeit sieben Tore warf, betrieb die SGN erfolgreich Schadensbegrenzung zum 16:12-Halbzeitstand.

Wenige Minuten nach Wiederbeginn musste Nußlochs Rückraumschütze angeschlagen raus und konnte seiner Mannschaft nur noch von der Bank aus die Daumen drücken. „Zum Glück ist am kommenden Wochenende spielfrei“, hat Müller die Hoffnung, bis in zwei Wochen bei positiven Heilungsverläufen den ein oder anderen verletzten Akteur wieder im Kader zu haben. Trotz all der Rückschläge haben sich die Nußlocher immer wieder in die Partie zurückgekämpft, Nicolas Herrmann glich in der 50. Minuten gar zum 23:23 aus. Rodgau Nieder-Roden setzte seinerseits auf lang ausgespielte Angriffe, um den gefürchteten Nußlocher Tempohandball im Keim zu ersticken. „Damit haben sie uns eine unserer Stärken genommen“, erkannte Felix Gäßler, der sechs Treffer aus dem Rückraum beisteuerte, im Nachgang an. Die letzten zehn Minuten gehörten den Hausherren, die ihre Angriffe clever zu Ende brachten und in Torhüter Marco Rhein den Matchwinner stellten. Damit musste unsere SGN den Heimweg leider ohne Punkte antreten.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch (1), Crocoll (1), Müller (1), Geppert (2), Gäßler (6), M. Schmitt (2), Buse (3), K. Bitz (7), N. Schmitt (2), Herrmann (1), Petróczi.

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03.11.2018

Männer - Drittliga Team

Nick Schmitt aus der eigenen A-Jugend erhält 3.Liga-Vertrag

(bz) Mit gerade einmal 18 Jahren wirbelt Nick Schmitt für die Handballer SG Nußloch durch die 3. Liga Ost. Obwohl noch für die A-Jugend spielberechtigt, machten die SGN-Verantwortlichen Nägel mit Köpfen und statteten den aufstrebenden Linksaußen mit einem Vertrag ab dem 1. November bis zum 30. Juni 2020 aus. „Wir freuen uns, dass Nick bei uns so schnell Fuß gefasst hat“, sagte Nußlochs Sportlicher Leiter Christian Fingerle zur Vertragsunterzeichnung mit Schmitt, „damit wollen wir die sehr gute Entwicklung von ihm honorieren.“ Das Talent nimmt das Lob bescheiden auf: „Vor einem halben Jahr war es noch eine Fantasie von mir, im Drittliga-Team mittrainieren und spielen zu dürfen. Ich freue mich einfach ein Bestandteil der Mannschaft zu sein.“ Dass er so früh bereits einen Vertrag für die 3. Liga erhält, „ist eine riesen Sache für mich und ein Traum, der damit in Erfüllung geht.“

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01.11.2018

Männer - Drittliga Team

HSG Rodgau Nieder-Roden - SG Nußloch

Samstag, 03.11.2018, 19:30 Uhr, Sporthalle Nieder-Roden, Rodgau

Hohe  Auswärtshürde bei der HSG

(bz) Das Hauptaugenmerk in dieser Trainingswoche lag auf der Abwehrarbeit. „Darauf müssen wir uns konzentrieren“, wusste Christian Müller, der Trainer der SG Nußloch, bereits kurz nach dem 29:25-Arbeitssieg gegen die SG Bruchköbel am vergangenen Sonntag. Am Samstagabend erwartet den Tabellenzweiten ein ganz anderes Kaliber. Bruchköbel kam als Tabellenletzter in die Olympiahalle, dieses Mal muss die SGN zur HSG Rodgau Nieder-Roben. Anwurf ist um 19.30 Uhr. Großartig warnen muss Müller seine Schützlinge nicht, schließlich ist der Tabellensiebte der einzige Klub, der nach neun Spieltagen dem Tabellenführer ThSV Eisenach eine Niederlage beigebracht hat. „Wenn wir dort nicht die nötige Einstellung an den Tag legen, fahren wie mit zwei Minuspunkten nach Hause“, fordert der Coach vollen Fokus auf die hohe Auswärtshürde. 

Wenig Besserung ist beim Blick auf die Verletztenliste in Sicht. Letzte Woche konnten teilweise nur acht gesunde Feldspieler an den Einheiten teilnehmen. Bis der Kader in der Breite wieder an Zuwachs gewinnt, muss man sich in Nußloch noch etwas gedulden. Da kommt es gar nicht so ungelegen, dass nach der Partie am Samstag zwei Wochen Pause anstehen, ehe es erst wieder am 18. November zuhause im Topspiel gegen den GSV Eintracht Baunatal um Punkte geht.

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28.10.2018

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - SG Bruchköbel  29:25 (14:13)

Arbeitssieg für die SGN

(bz) Es sollte ein hartes Stück werden für die Drittliga-Handballer der SG Nußloch im gestrigen Heimspiel gegen die SG Bruchköbel. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt fuhr der Tabellenzweite einen 29:25 (14:13)-Heimsieg ein, ohne dabei zu glänzen. „Das war heute ein Arbeitssieg“, pustete Nicolas Herrmann nach Spielschluss ganz tief durch. Nachdem die bisherigen Auftritte in der heimischen Olympiahalle klare Angelegenheiten für die Blau-Weißen waren, kamen sie ausgerechnet mit dem Tabellenletzten kaum zurecht. Beinahe sieben Minuten musste sich der lautstarke Anhang in der „Hölle Süd“ bis zum ersten Torerfolg gedulden. Felix Gäßler brach den Bann mit seinem Kracher 1:3. „Wir mussten leider relativ früh von unserer gewohnten 6:0-Deckung auf 5:1 umstellen“, erklärte SGN-Trainer Christian Müller hinterher. Der Grund dafür hieß Jonas Ulshöfer, denn dieser stellte die Nußlocher Hintermannschaft ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme. Die hoch motivierten Gäste traten ganz und gar nicht wie ein Schlusslicht auf, sondern hielten über den Großteil der ersten 30 Minuten konstant eine knappe Führung. Erst 110 Sekunden vor der Pausensirene gelang Nicolas Herrmann die erste Nußlocher Führung (13:12).

Nach dem Seitenwechsel warf die Müller-Sieben einen schnellen Drei-Tore-Vorsprung heraus (34.), gab diesen aber binnen drei Minuten wieder her. Bruchköbel wechselte stetig seine Abwehrformation und brachte Nußloch damit aus dem Rhythmus. Die Entscheidung fiel erst knapp zwei Minuten vor dem Ende mit dem 29:25 durch Kevin Bitz. Früher konnten sich die Gastgeber nicht absetzen, auch weil sie alle drei Siebenmeter vergaben. Wie bereits in der vergangenen Woche zeigte Nick Schmitt eine klasse Leistung auf Linksaußen, steuerte vier Tore zum Heimsieg bei und „stahl“ viele Bälle in der Abwehr, um Tempogegenstöße einzuleiten. „Vor einem knappen halben Jahr habe ich noch in der Landesliga gespielt und jetzt darf ich bei einer Spitzenmannschaft in der dritten Liga dabei sein“, freute sich der Youngster im folgenden Trainergespräch, zu dem er als Spieler des Spiels auf Seiten der SGN eingeladen wurde. „In der Offensive war es in Ordnung, da haben wir mit unserer individuellen Klasse immer wieder getroffen“, fasste Müller in seiner Analyse die Mannschaftsleistung differenziert zusammen, „alles andere als überragend war es dafür in der Abwehr und daran müssen wir im Training gezielt arbeiten“.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch, Crocoll, Müller (3), Zeitz (8), Geppert, Gäßler (3), M. Schmitt (1), Buse (1), K. Bitz (7), N. Schmitt (4), Herrmann (2), Petróczi.

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25.10.2018

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - SG Bruchköbel

Sonntag 28.10.2018, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Nußloch am Sonntag gegen Bruchköbel

(bz) Zum Glück geht es am Sonntag wieder in der "Hölle Süd" rund. Das denkt man sich diese Woche bei der SG Nußloch, denn auswärts gab es zuletzt die beiden bisherigen Saison-Niederlagen in Eisenach und Dutenhofen. Da spielt es sich einfacher im eigenen Wohnzimmer. Am Sonntag um 17 Uhr empfangen die Schützlinge von Christian Müller die SG Bruchköbel. "Wir beschäftigen uns aktuell nicht so sehr mit dem Gegner, sondern müssen auf uns selbst schauen", legt "Figo" Müller den Fokus auf die eigene Ausrichtung und Herangehensweise, "denn um unsere Ziele zu erreichen, benötigen wir stets eine hundertprozentige Einstellung. Das haben wir in Dutenhofen vermissen lassen und deshalb auch verloren." Gegen Bruchköbel ist ein Heimsieg Pflicht. Die Osthessen sind momentan Vorletzter mit 4:14 Punkten und werden wohl bis zum Saisonende um den Klassenerhalt kämpfen müssen. "Dass sie im Tabellenkeller stehen, hat nicht viel zu bedeuten", warnt Torhüter Marco Bitz, denn er hat den Saisonverlauf von Bruchköbel genau beobachtet, "nachdem sie einen neuen Trainer bekommen haben, haben sie gegen Hanau direkt gewonnen. Danach in Schwetzingen zu verlieren, ist keine Schande. Dennoch haben wir ein Heimspiel und da zählt nur ein Sieg."

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22.10.2018

Männer - 3.Liga Ost

HSG Dudenhofen-Münchholzhausen  28:27 (12:14)

Schwache Leistung bedeuten null Punkte

Die SG Nußloch verliert in Dutenhofen zwei wichtige Punkte – „Haben nicht ins Spiel gefunden“

 

(bz) Ausgerechnet nach dem überzeugenden Derbysieg gegen die SG Leutershausen, hat die SG Nußloch am Samstagabend bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II einen empfindlichen Rückschlag erlitten. 28:27 (12:14) verlor die SGN vor 450 Zuschauern bei der Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar und liegt nun wieder zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter ThSV Eisenach. „Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden“, zog Nußlochs Trainer Christian Müller kritisch Bilanz, „unterm Strich war jeder Mannschaftsteil ein kompletter Totalausfall.“ Auf der Platte ging es trotzdem bis zum Ende sehr knapp zu, ohne dass sich eine Mannschaft mit mehr als vier Toren absetzen konnte. Meistens lagen die Nußlocher in Front, nach 38 Minuten beispielsweise mit 15:19. Eine Zeitstrafe für Kevin Bitz nutzten die Gastgeber, um binnen kürzester Zeit auszugleichen. Von der 42. Minute an schenkten sich beide Mannschaften nichts, trafen regelmäßig, während Dutenhofen effektiver mit seinen Wurfgelegenheiten umging. Ausgerechnet der ansonsten extrem sichere Siebenmeter-Schütze Nicolas Herrmann vergab die Möglichkeit zum Anschlusstreffer 55 Sekunden vor der Schlusssirene. Die Mittelhessen verloren zwar noch einmal den Ball, mehr als der 27. Gästetreffer durch Christian Zeitz war allerdings nicht mehr drin, sodass die HSG ihren knappen Heimsieg ausgiebig feiern durfte. „Obwohl wir 45 Minuten lang durchweg knapp führen, machen wir uns das Leben durch hektische Fehler und Fehlwürfe selbst schwer“, erklärte Marco Bitz aus der Sicht des Torhüters, „dann bekommen unsere jungen Gegner am Ende viel Selbstvertrauen, während es für uns immer schwieriger wird.“ 

Somit ging es ohne Punkte zurück in die Kurpfalz. Während es in der heimischen Olympiahalle läuft wie geschmiert, gab es in der Fremde die zweite Niederlage in Folge. Am kommenden Sonntag dürfen die Schützlinge von Müller wieder in der „Hölle Süd“ ran. Dann ist die SG Bruchköbel zu Gast (Anwurf, 17 Uhr).

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch, Crocoll, Müller (6), Zeitz (3), Geppert (2), Gäßler (2), M. Schmitt, Buse, K. Bitz (4), N. Schmitt (2), Herrmann (8/4), Petróczi.

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18.10.2018

Männer - 3.Liga Ost

HSG Dudenhofen-Münchholzhausen 2 - SG Nußloch

Samstag 20.10.2018 um 19:30 Uhr, Sporthalle Dudenhofen

Nicht zu unterschätzende Aufgabe bei der Reservemannschaft der HSG Wetzlar

(bz) Eine Aufgabe, die man kein bisschen unterschätzen darf, stellt sich den Drittliga-Handballern der SG Nußloch am Samstagabend. Um 19.30 Uhr gastiert die Mannschaft von Christian Müller bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Die U23 des Bundesligisten HSG Wetzlar hat bislang mit vier Siegen aus acht Partien positiv überrascht, da das oberste Ziel „nur“ der Klassenerhalt ist. Zuhause haben sie zuletzt zwei Mal in Serie gewonnen und sind gegen den Tabellenzweiten aus Nußloch sehr motiviert. Ob es bei der SGN für die angeschlagenen David Ganshorn und Lars Crocoll für einen Einsatz reicht, entscheidet sich erst kurzfristig. „Das können wir jetzt noch nicht sagen“, möchte Müller die komplette Trainingswoche abwarten, ehe er den finalen Kader bestimmt. Das Selbstvertrauen ist jedenfalls groß nach dem souveränen 31:26-Derbysieg gegen die SG Leutershausen am vergangenen Samstag und dem starken Punkteverhältnis von 14:2. „Dementsprechend optimistisch, aber alles andere als überheblich fahren wir nach Dutenhofen“, verspricht der Trainer einen fokussierten Auftritt seiner Mannschaft in Mittelhessen.

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14.10.2018

Herren -3.Liga Ost

SG Nußloch - SG Leutershausen  31:26 (15:10)

Souveräner Derbysieg gegen Leutershausen

(bz) SGN feiert ein 31:26 gegen die SG Leutershausen – 20 Paraden von Bitz

Volle Ränge, tolle Stimmung – das 3. Liga Derby zwischen der SG Nußloch und der SG Leutershausen hielt über weite Strecken, was es versprach. Nußloch nahm die Favoritenrolle souverän an und gewann letztlich verdient mit 31:26 (15:10). „Man darf nicht meinen, dass man sich in so einem Spiel schon in den ersten zehn Minuten entscheidend vom Gegner absetzt“, sagte Marco Bitz, der mit 20 Paraden einen immensen Anteil am Heimsieg seiner SGN hatte. Der Beginn der Gastgeber war nämlich etwas wackelig, nach elf Minuten führten die hochmotivierten Gäste mit 3:5. Insgesamt hatte die Begegnung drei entscheidende Phasen, beziehungsweise Szenen, die allesamt zugunsten der Blau-Weißen ausfielen. Phase eins dauerte von der 19. bis zur 27. Minute, als aus einem 6:7 ein 13:7 wurde. Im Tor hatte Bitz seine Arme und Beine immer irgendwie am Ball und in der Offensive zauberten die Gastgeber regelrecht. Besonders Christian Zeitz und Philipp Müller harmonierten in einigen Situationen prächtig. „Ich bin mit dem Aufritt heute zufrieden, auch wenn wir uns insgeheim etwas mehr vorgenommen hatten“, bilanzierte der SGL-Trainer Frank Schmitt, „bitter war natürlich dieser 0:7-Lauf in der ersten Hälfte.“ 

Phase zwei betraf die ersten beiden Minuten der zweiten Hälfte. Aufgrund zweier Zeitstrafen musste die SGN mit einer 4:6-Unterzahl beginnen, gewann diese aber mit 1:0 und setzte sich auf 16:10 ab. Die „Roten Teufel“ bissen sich jedoch immer wieder zurück und ließen sich zu keinem Zeitpunkt hängen.

Den dritten Knackpunkt gab es in der 48. Minute. Beim Stand von 23:20 witterte Leutershausen Morgenluft, doch Marco Bitz entschärfte einen Tempogegenstoß mit einer sensationellen Fußabwehr auf Lattenhöhe. Wenige Sekunden später stand es 24:20 – die Vorentscheidung. Die Nußlocher spielten die Führung routiniert runter und durften sich von ihrem Anhang völlig verdient als Derbysieger feiern lassen.„Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und jeder einzelne hat heute seine Aufgabe erfüllt“, sagte Felix Gäßler, der im Anschluss als bester SGN-Akteur (vier Tore) ernannt wurde. Auf Gäste-Seite wurde Hendrik Wagner diese Ehre zuteil. Der baumlange Rückraumspieler netzte acht Mal ein. Für weiteren Jubel in der Olympiahalle sorgte die Kunde über die Niederlage des ThSV Eisenach bei der HSG Rodgau Nieder-Roben. Damit ist die SGN wieder punktgleich mit dem Tabellenführer aus Thüringen. Leutershausen hat aufgrund der Niederlage zwei Plätze verloren und ist nun Fünfter. „Wir haben gewonnen“, lieferte Nußlochs Trainer Christian „Figo“ Müller zum Abschluss die perfekte Antwort auf die Frage, was gegen Leutershausen besser als in Eisenach war.

 

SG Nußloch: M. Bitz (1), Lieb (beide Tor), Kuch, Müller (3), Zeitz (6), Geppert, Gäßler (4), M. Schmitt, Buse, K. Bitz (9), N. Schmitt, Herrmann (7/1), Petróczi (1).

SG Leutershausen: Heckmann, Döding (beide Tor), Bernhardt (1), Schwarz, Rolka, Stippel (3), Jäger (4), Ruß (1), Cirac (4), Schwechheimer, Gasser, Herbert, Wagner (9), Seganfreddo, Mantek, Pauli (3).

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11.10.201

Herren - 3.Liga Ost

SG Nußloch - SG Leutershausen

Samstag 13.10.2018 um 20:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Derby und Spitzenspiel in der „Hölle Süd“

(bz) Von der Rolle des Gejagten in die des Jägers. Die Drittliga-Handballer der SG Nußloch müssen am Samstag gegen die SG Leutershausen beweisen, wie gut sie die erste Saisonniederlage am vergangenen Wochenende im Spitzenspiel beim ThSV Eisenach (28:22) weggesteckt haben. „Wir haben jetzt eines von sieben Spielen verloren und in Eisenach kann man durchaus einmal leer ausgehen“, haben SGN-Trainer Christian Müller und seine Schützlinge das verlorene Topspiel schnell abgehakt. Seit Dienstag gilt die volle Konzentration der SG Leutershausen. Das Derby, gleichzeitig das Aufeinandertreffen des Zweiten gegen den Dritten, beginnt um 20 Uhr in der Nußlocher Olympiahalle. „Klar ist, dass wir nichts geschenkt bekommen“, stellt sich der Coach auf eine intensive und spannende Begegnung ein, die vermutlich erst in der Schlussphase entschieden wird. „Das Spiel ist für viele von uns ein ganz Besonderes, weil es einige Spieler mit Leutershausener Vergangenheit gibt“, erklärt Nußlochs Kapitän Philipp Müller, der die Bedeutung des Duells auf den Punkt bringt „zusätzlich ist es ein Derby und das nächste Spitzenspiel. Mehr braucht man dazu nicht sagen.“

 

Die SGN-Handballabteilung lädt alle Freunde des Nußlocher Handballsports zum diesjährigen Oktoberfest, am Samstag ab 11 Uhr, ein. Das Fest steigt rund um die Olympiahalle. Über den Tag finden zahlreiche Jugendspiele in der Halle statt, mit dem Höhepunkt um 20 Uhr gegen die Roten Teufel von der Bergstraße.

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08.10.2018

Herren - 3.Liga Ost

ThSV Eisenach - SG Nußloch 28:22 (15:12)

Eisenach zu abgeklärt - SG Nußloch kassiert in Thüringen die erste Saisonniederlage

(bz) Kurz kam noch einmal Hoffnung auf, als die Drittliga-Handballer der SG Nußloch dank ihrem Kapitän Philipp Müller vier Minuten vor Schluss auf 25:22 verkürzten. Am Ende setzte sich jedoch die abgeklärte Mannschaft der ThSV Eisenach mit 28:22 (15:12) durch.

Das Spitzenspiel der 3. Liga Ost hielt über weite Strecken das, was es versprach. Beide Mannschaften benötigten mit Ausnahme von Christian Zeitz´ Führung nach 35 Sekunden etwas Anlaufzeit, ehe sie die Harzkugel regelmäßig versenkten. Bis zum 4:5 durch Kevin Bitz (12.) wechselte die Führung häufig hin und her. In der Folge agierte Eisenach im Angriff zielstrebiger und in der Abwehr handlungsschneller. Bis zur Pause lag der neue Tabellenführer stets mit einem bis drei Toren in Front.

Die entscheidende Phase spielte sich zwischen der 37. und Anfang der 40. Minute ab. Von 16:14 auf 20:14 innerhalb von zwei Minuten und acht Sekunden – die Gäste waren über diesen Zeitraum nicht im Bilde, kassierten vier Gegentreffer in Serie und mussten Eisenach davonziehen lassen. „Wir haben zu viele unvorbereitete Würfe genommen“, beklagte SGN-Trainer Christian Müller zu wenig Ruhe und Übersicht im Angriffsspiel, „aber auch in der Abwehr sind wir nicht so reingekommen wie erhofft und die Torhüter-Quote lag ebenfalls klar aufseiten von Eisenach.“ Ein weiteres Plus des ehemaligen Bundesligisten waren zwei Akteure, die beide einen starken Tag erwischten, denn Alexander Saul (7) und Adrian Wöhler (6) trugen sich mehrmals in die Torschützenliste ein. Auf Seiten der SGN ragte mal wieder Kevin Bitz heraus, der überragende zwölf Tore aus dem Spiel heraus erzielte. Insgesamt trafen jedoch nur fünf Nußlocher im Vergleich zu acht Spielern der Gastgeber.

Der ThSV Eisenach präsentierte sich auf allen Ebenen gewappnet für das Spitzenspiel. Über 2 000 Besucher machten auf den Rängen ordentlich Stimmung. „Das war richtig geil“, zeigte sich „Figo“ positiv beeindruckt von dem Handballfest. Auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal zeigten die Thüringer das Duell live für alle Daheimgebliebenen. „Wir waren Eisenach leider in fast allen Dingen wie Abwehr, Torhüter und einfachen Toren über den Gegenstoß unterlegen“, fasste SGN-Kapitän Philipp Müller zusammen, „im Angriff hat uns Kevin Bitz mit seiner individuellen Klasse lange am Leben gehalten. Deshalb war die Niederlage verdient, auch wenn sie noch so bitter war.“

Für die Nußlocher kommt es nun darauf an, am Samstagabend (Anwurf, 20 Uhr) gegen die SG Leutershausen im Derby zurück in die Erfolgsspur zu finden.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch, Müller (4), Zeitz (3), Geppert (1), Gäßler, M. Schmitt, Buse, K. Bitz (12), N. Schmitt, Herrmann (2/1), Ganshorn, Petróczi.

Zuschauer: 2018.

Schiedsrichter: Bolus/Foitzik.

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04.10.2018

Herren - 3.Liga Ost

ThSV Eisenach - SG Nußloch

Samstag 06.10.2018, 19:30 Uhr, W.-Aßmann-Halle, Sportpark 1, 99817 Eisenach

Spitzenspiel in Eisenach

(bz) Am Samstag (Anwurf, 19.30 Uhr) schaut die ganze Handball-Liga nach Eisenach. Wie vor Saisonbeginn erhofft, treffen beim ThSV die beiden Top-Kandidaten für die Meisterschaft in der 3. Liga Ost aufeinander. Dabei übernimmt die SG Nußloch zum ersten Mal in der aktuellen Runde nicht die Rolle des Favoriten.

„Das nimmt ein wenig den Druck raus und kommt uns ganz gelegen“, weiß SGN-Trainer Christian Müller die Situation clever einzuschätzen und erhofft sich daraus den entscheidenden Vorteil. Aktuell steht seine Mannschaft bei 12:0-Punkten dank sechs Siegen. Den gleichen Wert erreichen die Thüringer, die lediglich aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter Nußloch den zweiten Rang belegen.

Die Begegnung dürfte bis zum Ende knapp verlaufen, beide Klubs verfügen über eine jeweils gleichmäßig stark besetzte erste Sieben. „Dazu wird eine volle Halle mit einer ordentlichen Stimmung auf uns warten“, stellen sich Müller und seine Schützlingen auf laute Gegenwehr von den Rängen ein. In den bisherigen beiden Auswärtsspielen hat das die Mannschaft aber eher motiviert, als gehemmt, schließlich gingen diese Duelle jeweils mit einem Tor Vorsprung an die Blau-Weißen. Gegen eine Wiederholung hat die SGN nichts einzuwenden.

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30.09.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Nußloch - HC Erlangen 2  32:22 (17:15)

Die SG Nußloch baut ihre Serie aus

Ungefährdetes 32:22 gegen den HC Erlangen II – Es ist angerichtet für das Spitzenspiel am Samstag in Eisenach.

 

(bz) Es bleibt dabei, in der heimischen Olympiahalle ist die SG Nußloch eine Macht. Gestern Abend gelang mal wieder ein Heimsieg mit einem großen Vorsprung, bereits der Vierte in der noch jungen Saison 2018/19. 32:22 (17:10) hieß es gegen den HC Erlangen II. Der Erfolg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet, zu souverän traten die Hausherren auf, die ihren Vorsprung über die Dauer des Spiels sukzessive ausbauten. „Das war heute eine ganz ordentliche Leistung“, fasste SGN-Trainer Christian Müller den sechsten Saisonsieg zusammen, „wir haben wenige technische Fehler gemacht, was etwas ist, auf das wir für die kommenden Aufgaben aufbauen können.“ Lediglich zwei Mal lagen die Blau-Weißen in Rückstand, nach der ersten Führung durch Nicolas Herrmann per Siebenmeter in der sechsten Minute gaben sie diese aber nicht mehr ab. Auf den Rängen machten die 525 Zuschauer gewohnt ordentlich Stimmung in der „Hölle Süd“. Auf der Platte spielten sich vor allem Kevin Bitz und Nicolas Herrmann in den Vordergrund. Beide zusammen haben mit 16 Toren exakt die Hälfte aller Nußlocher Treffer markiert.

„Kevin hat ein richtig starkes Spiel gemacht und ragte aus einer geschlossen starken Mannschaftsleistung noch ein klein wenig heraus“, hatte Müller ein Sonderlob parat für seine Nummer 38. Passenderweise durfte Bitz als Spieler des Spiels dem folgenden und stets launigen Trainergespräch beiwohnen.

Angesichts des Spitzenspiels am kommenden Samstag beim ThSV Eisenach, das sicher bei dem einen oder anderen bereits im Hinterkopf präsent war, ist der klare Erfolg gegen die Erlanger Nachwuchstalente umso positiver abzuhaken. Mit Schlusspfiff durfte deshalb das Duell bei den ebenfalls verlustpunktfreien Thüringern angesprochen werden. Man spürte – die Nußlocher sind heiß.

 

SG Nußloch: M. Bitz,, Lieb (beide Tor), Kuch (1), Müller (2), Zeitz (2), Geppert (4/2), Gäßler (3), M. Schmitt (1), Buse,, K. Bitz,(7), N. Schmitt (2), Herrmann (9/6), Ganshorn (1), Petróczi.

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27.09.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Nußloch - HC Erlangen 2

Sonntag, 30.09.2018, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Zweites Heimspiel gegen einen Erlanger Club innerhalb einer Woche

(bz) Der Erlanger Doppelpack innerhalb von acht Tagen soll mit dem zweiten Sieg gekrönt werden. Für die Drittliga-Handballer der SG Nußloch ist das Heimspiel am Sonntag gegen den HC Erlangen II (Anwurf, 17 Uhr) eine Pflichtaufgabe vor dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel in Eisenach am 6. Oktober. Letzten Sonntag ließ die SGN gegen den TV Erlangen-Bruck nichts anbrennen beim 36:23, eine Woche zuvor haben sich beide Erlanger Klubs Remis getrennt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Heimsieg in der Olympiahalle Pflicht ist.

„Bevor das Erlangen-Spiel nicht zu Ende ist, denken wir nicht an Eisenach“, verspricht Simon Kuch, der im Nußlocher Rückraum die Fäden zieht, volle Fokussierung auf den Bundesliga-Nachwuchs aus Franken. Mit der nötigen Konzentration und Einstellung ist die Mannschaft von Trainer Christian Müller klarer Favorit, zumal es zuhause bislang ausschließlich hohe Siege mit mindestens zehn Toren Unterschied gab. „Wir haben noch Luft nach oben“, verspricht Müller zudem eine Leistungssteigerung in naher Zukunft. Aktuell ist es am wichtigsten, dass die angeschlagenen Akteure in den Trainings- und Spielbetrieb zurückkehren, denn letzte Woche hat die Grippewelle Einzug in die Kabine gehalten.                             

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23.09.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Nußloch - TV 1861 Erlangen-Bruck  36:23 (20:12)

Arbeitssieg für die SG Nußloch

(bz) Nach Anlaufschwierigkeiten feiert die SGN gegen den TV Erlangen-Bruck ihren fünften Sieg im fünften Spiel mit 36:23 (20:12). Knapp 20 Minuten lang sah es nach einer ganz zähen Begegnung aus in der Nußlocher Olympiahalle. Die favorisierte heimische SG musste gegen den TV 1861 Erlangen-Bruck härter zupacken, als im Vorfeld zu erwarten gewesen war. „Wir haben ewig gebraucht, um überhaupt einmal ins Spiel zu kommen“, zeigte sich der Sportliche Leiter Christian Fingerle wenig zufrieden mit der zerfahrenen Anfangsphase. Erlangen-Bruck spielte das, was sie zu leisten im Stande waren, Nußloch fabrizierte hingegen viele leichte Ballverluste und lag nach 17 Minuten gar mit einem Tor im Hintertreffen (8:9). „Bis zur Pause haben die Jungs dann Vollgas gegeben und sind davongezogen“, waren für Fingerle die zehn Minuten vor der Halbzeit die beste Phase der der Partie. 12:3 endete dieser entscheidende Spielabschnitt. „Die ersten zehn bis fünfzehn Minuten nehme ich heute ein bisschen auf meine Kappe“, sagte ein selbstkritischer Nußlocher Coach Christian „Figo“ Müller, „wir wollten schnell spielen, was zur Folge hatte, dass viele lange Bälle teilweise ins Nirwana geflogen sind. Danach haben wir mehr kurze Pässe gespielt und es lief deutlich besser. Letztlich waren das heute 40 Minuten guter Handball und 20 Minuten, die uns zeigen, woran wir noch arbeiten müssen.“

In der zweiten Hälfte konnten die Nußlocher das Ergebnis noch ausbauen, ohne jedoch zu glänzen. Erlangen-Bruck hatte hingegen im Offensivspiel zu wenig Durchschlagskraft, während auf der anderen Seite die Schützlinge von „Figo“ Müller zu reihenweise einfachen Toren kamen. „Wir können natürlich nicht zufrieden sein, da wir den Faden verloren haben“, gab sich Erlangen-Brucks Trainer Roland Nixdorf enttäuscht, „wir wissen, dass wir es besser können.“ Mit Simon Kuch, Philipp Müller, Kevin Bitz, Christian Buse, Lucas Gerdon sowie Nicolas Herrmann haben gleich sechs SGN-Akteure vier oder mehr Treffer erzielt. Unterm Strich steht ein Arbeitssieg und dem perfekten Punktverhältnis von 10:0 nach fünf Spieltagen – nicht mehr und nicht weniger.

 

SG Nußloch spielte mit M. Bitz und, F. Lieb im Tor, S. Kuch (6), L. Crocoll, P. Müller (5), Ch. Zeitz (1), J. Geppert (3), F. Gäßler (2), M. Schmitt, Ch. Buse (4), K. Bitz (5), L. Gerdon (4), N. Herrmann (5/4), D. Ganshorn, L. Petróczi (1).

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20.09.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Nußloch - TV 1861 Erlangen-Bruck

Sonntag 23.09.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

(bz) Die weiße Weste soll keine Flecken bekommen am Sonntag. Dann trifft die SG Nußloch, die sich mit vier Siegen in der 3. Liga bislang schadlos gehalten hat, um 17 Uhr auf den TV 1861 Erlangen Bruck. „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen“, gibt es laut SGN-Trainer Christian Müller, trotz 8:0-Punkten, Verbesserungs-potenzial. In der Olympiahalle haben die Nußlocher in ihren beiden bisherigen Partien im Gegensatz zu den knappen Auswärtssiegen mit je einem Tor Vorsprung, nichts anbrennen lassen. Dementsprechend groß ist die Hoffnung auf den fünften Saisonsieg. Über die Mittelfranken weiß man, dass sie gerne mit einer offensiven Deckung agieren, was für die Zuschauer eine unterhaltsame Partie zu werden verspricht. „Unsere Heimspiele müssen wir in der Regel gewinnen“, sagt der Sportlicher Leiter Christian Fingerle selbstbewusst.

Außerdem steht ein besonderes Debüt an. Christian Zeitz, der bereits in Schwetzingen zum Einsatz kam und sieben Treffer beisteuerte, bestreitet am Sonntag das erste Heimspiel für seinen neuen Klub. „Die Stimmung in der Halle ist super“, hat der wurfgewaltige Linkshänder bereits von der Tribüne aus wahrgenommen. Nun kann er selbst dazu beitragen, dass die Nußlocher Anhänger etwas zu feiern haben.

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17.09.2018

Herren - 3.Liga Ost

HG Oftersheim/Schwetzingen - SG Nußloch 25:26 (11:12)

Egal wie, es zählen die Punkte

(bz) SG Nußloch sieht ihren 25:26 (11:12)-Erfolg in Oftersheim-Schwetzingen pragmatisch – Starkes Debüt von Christian Zeitz.

Vier Minuten und acht Sekunden vor dem Ende schien die Messe gelesen. Christian Zeitz hatte gerade zum siebten Mal bei seinem Debüt für die SG Nußloch eingenetzt. Es war das 23:26 im 3.Liga-Derby bei der HG Oftersheim/Schwetzingen. Trotz der Drei-Tore-Führung sollte es in den Schlusssekunden noch einmal dramatisch werden, ehe die favorisierten Gäste ein

hauchdünnes 25:26 in die erlösende Schlusssirene hineinretteten. „Wir dachten sicher nicht, dass es von alleine laufen würde“, widersprach SGN-Trainer Christian Müller der

These, dass der Favorit das Spiel ohne Probleme für sich entscheiden würde. Einige Minuten nach dem dramatischen Finale bedankte sich „Figo“ zuerst bei den

mitgereisten Anhängern, um dann sein Fazit zu ziehen, „am Schluss haben wir die

zwei Punkte geholt und unsere weiße Weste gewahrt. Das zählt.“ Auf der Platte mussten sich beide Mannschaften auf je sieben verschiedene Torschützen verlassen. Die Gastgeber konnten kaum durchwechseln, kräftemäßig war ihnen das in der Schlussphase keineswegs anzumerken. Die HG lieferte einen klasse Derby-Kampf, der den beiden Fanlegern einige Nerven gekostet hat.

In Grau und Schwarz traten die Nußlocher gegen die komplett in Rot gekleideten Gastgeber an. Der Start, er hätte kaum besser laufen können. Überlegt ausgespielte Angriffe und eine zupackende Deckung bescherten eine schnelle 4:7-Führung. Oftersheim/Schwetzingens Trainer Holger Löhr, ehemaliger deutscher Nationalspieler, nahm nach nicht einmal zwölf Minuten die erste Auszeit. Seine Worte hinterließen offensichtlich Wirkung. Immer mal wieder änderte seine Mannschaft ihre 6:0-Deckung in eine 5:1-Formation. Das brachte Nußloch aus dem Rhythmus, sieben Minuten später musste „Figo“ seinerseits das erste Mal die grüne „Time-Out-Karte“ auf den Zeitnehmertisch legen, denn plötzlich stand es 8:7 für die HG. Es folgte das Debüt von Christian Zeitz, der seine gewohnte Position im linken Rückraum einnahm. Der Ex-Kieler benötigte kaum Anlaufzeit, bereits sein zweites Tor ließ den SG-Anhang mit der Zunge schnalzen. Ein gefühlvoller Dreher um den Keeper trudelte herrlich langsam zum 11:11 über die Linie (27.).

Es ging zwar mit einer 11:12-Führung in die Pause, doch die ersten beiden Minuten der zweiten Hälfte mussten nach der zweiten Zeitstrafe für Simon Kuch in Unterzahl bestritten werden. Das nutzten die „Roten“ und gingen gleichzeitig zum letzten Mal an diesem Nachmittag in Führung (13:12). Gerade als die SG ihre beste Phase hatte und entscheidend davonzuziehen schien, erhielt Kuch die dritte Zeitstrafe und musste daher in die Kabine.

Für die SGN traf sogar Torhüter Fabian Lieb, dessen Treffer in Unterzahl ins leere Tor zum zwischenzeitlichen 14:18 einen großen Anteil am späteren Erfolg hatte. Nach 40 Minuten stand es 14:19. „Dann haben wir die Würfe zu früh genommen, im Angriff haben wir einfach zu schlampig gespielt“, kritisierte „Figo“ die Phase, als seine Truppe Oftersheim/Schwetzingen durch eigene Unzulänglichkeiten wieder zurück in die Partie brachte. Mitverantwortlich dafür war Daniel Hideg. Zwölf Tore erzielte die wurfgewaltige Nummer 24, die von der SGN kaum in den Griff zu bekommen war. Vor allem in den letzten 15 Minuten nahm er beinahe jeden Wurf und sorgte dafür, dass es zu dieser dramatischen Schlussminute kam. Knapp 60 Sekunden waren noch auf der Uhr, als „Figo“ die dritte Auszeit nahm. Die Jungs spielten ihren letzten Angriff sauber aus, doch Nicolas Herrmann zielte etwas zu genau. Der Ball prallte vom Lattenkreuz zurück ins Feld – letzter Angriff HG.

Dank einer aggressiven Deckung gelang es in den verbleibenden 30 Sekunden die Gastgeber nicht mehr in eine ordentliche Wurfposition kommen zu lassen. Unter dem Beifall der zahlreich mitgekommenen Nußlocher Anhänger feierten die Jungs ihre zwei Derby-Punkte.

HG Oftersheim/Schwetzingen: Herb, Gabel (beide Tor), Barthelmeß, Jansen (5), Förch (1), Zipf, Jungmann, Suschlik, Demel (2), Mehl (1), Sauer (4), Hideg (12/1), Kreppe, Kubitschek.

SG Nußloch: Bitz, M. Lieb (1, beide Tor), Kuch, Crocoll, Müller (1), Zeitz (7), Geppert (1), Bonelli, Gäßler, Schmitt, M. Buse, K. Bitz (2), Gerdon (5), Herrmann (9/3), Ganshorn, Petróczi.

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08.09.2018

Herren - 3.Liga Ost

HG Oftersheim/Schwetzingen - SG Nußloch

Sonntag 16.092018, 17:00 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen

Erstes Derby für Nußloch in Schwetzingen

(bz) Das erste Derby der Saison könnte kaum besser gelegen sein. Seit vergangenem Freitag, passender-weise zur Kerwe, sind die Drittliga-Handballer der SG Nußloch obenauf. Der dritte Erfolg im dritten Spiel war an Souveränität kaum zu überbieten, denn den letztjährigen Dritten HSG Hanau schlägt man nicht ohne weiteres mit 31:21. Selbstverständlich fahren die formstarken Handballer um ihren Kapitän Philipp Müller mit einer ganz breiten Brust zur HG Oftersheim/Schwetzingen, der Hunger auf die Punkte Sieben und Acht ist riesig. Am Sonntag ab 17 Uhr beginnt das Derby in der Schwetzinger Nordstadthalle. „So eine prestigeträchtige Begegnung ist immer eine tolle Sache und ich hoffe auf viele Zuschauer in Blau auf der Tribüne“, baut SG-Trainer Christian Müller auf den stets lautstarken sowie motivierenden Nußlocher Anhang. Was die eigenen Chancen angeht, ist der neue Trainer ein Mann klarer Worte, die erfrischend ehrlich sind, „es gibt zwei Punkte, die wir holen wollen und werden.“ Die SG ist heiß, Oftersheim/Schwetzingen mit Sicherheit auch – damit sind die Voraussetzungen für ein packendes Handball-Duell gegeben.

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08.09.2018

Herren -3.Liga Ost

SG Nußloch - HSG Hanau (18:13) 31:21

„So kann die Kerwe beginnen“

(bz) Hellwache Nußlocher zeigen HSG Hanau beim 31:21 (18:13)-Sieg die Grenzen auf.

 

Zwar gab es zwei Siege zum Saisonstart, doch daraus wurden die Handballer der SG Nußloch noch nicht richtig schlau. Seit gestern Abend wissen sie, was diese Saison möglich ist. Gegen die HSG Hanau, letztjähriger Dritter und Mitfavorit auf die Meisterschaft, zeigten die Nußlocher eine beeindruckend abgeklärte Leistung beim nie gefährdeten 31:21 (18:13)-Heimsieg.

„So kann die Kerwe beginnen“, sagte Christian Fingerle, der Sportliche Leiter der SG und freute sich gleichermaßen über die enorme Leistungssteigerung im Vergleich zur letzten Woche, „das war sehr wichtig für die Jungs.“

Aufgrund der ungewohnten Anwurfzeit, sonst beginnen die Heimspiele sonntags um 17 Uhr, hätte Anlaufschwierigkeiten bei den Nußochern erwarten können. Doch Fehlanzeige: Die Blau-Weißen legten los wie die Feuerwehr und versenkten ihre ersten fünf Würfe fehlerfrei. Dazu stand die 6:0-Abwehr ihren Mann, kein Vergleich zur schwachen Defensivleistung vor Wochenfrist beim 31:30-Sieg in Leipzig. Nach zehn Minuten stand es bereits 8:3. Ein achtminütiger Zwischenspurt der Gäste zwang SG-Trainer Christian Müller zur ersten Auszeit beim Stand von 11:9. Bei diesem Treffer scheiterte Hanaus Rechtsaußen erst am Querbalken, jedoch sprang die Harzkugel von da an Bitz´ Bein und ins Tor. Die Hessen waren nun angekommen in der Partie.

Müller brachte danach den Kreisläufer und Verletzungsrückkehrer David Ganshorn. Dessen körperliche Präsenz am Kreis bescherte den Gastgebern einige einfache Tore. Allerdings verletzte er sich nach rund zehn Minuten am Sprunggelenk und musste wieder raus. In der verbleibenden Zeit bis zur Pause schossen die Nußlocher eine 18:13-Führung heraus. Diesem Siebenmeter-Treffer Nicolas Herrmann ging ein böses Foul von Jannik Ruppert voraus, der dafür zu Recht die Rote Karte sah.

Im zweiten Abschnitt übernahm Fabian Lieb den Platz zwischen den Pfosten von Marco Bitz. Dem anfänglichen Schwung der HSG zu Beginn der zweiten 30 Minuten nahmen die Müller-Schützlinge umgehend den Wind aus den Segeln mit einem ausgewogenen Angriffsspiel zwischen langen Ballstafetten und schnellen Abschlüssen. Eine Viertelstunde vor Schluss wirkte das 25:18 beruhigend, Hanaus Trainer Beer versuchte mit einer weiteren Auszeit die drohende Niederlage abzuwenden. Ohne Erfolg, zu kompakt stand die SG-Abwehr. Dazu fischte Lieb den einen oder anderen freien Wurf und Vorne fielen die Treffer regelmäßig. Die Kerwe startet mit einem klaren Erfolg.

Das Fazit des Trainers fiel dementsprechend positiv aus. „Respekt an die Mannschaft, die alle Vorgaben super umgesetzt hat. Vor allem das Rückzugsverhalten hat klasse funktioniert“, sagte Christian Müller. Als Spieler des Spiels durfte Kapitän Philipp Müller beim Trainergespräch teilnehmen und fasste den Saisonauftakt wie folgt zusammen: „Mit 6:0 Punkten sind wir selbstverständlich zufrieden. Gerade die beiden Heimspiele waren rundum gelungen.“

SG Nußloch: Bitz, M., Lieb (beide Tor), Kuch (3), Crocoll, Müller (5), Geppert (2), Bonelli, Gäßler (1), Schmitt (2), M., Buse (1), Bitz, K. (6), Gerdon, Herrmann (9/7), Ganshorn, Petróczi (2).

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05.09.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Nußloch - HSG Hanau

Freitag 07.09.2018 um 20:30 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Kerwespiel ist erstes Topspiel der Liga

(bz) Es ist kein Spiel wie jedes andere. Zum einen ist in Nußloch Kerwe, deshalb steigt das Heimspiel gegen die HSG Hanau bereits am Freitagabend um 20.30 Uhr in der „Hölle Süd“. Zum anderen treffen nicht nur zwei Mannschaften aufeinander, die bislang zwei Mal gewonnen haben, sondern gleichzeitig zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft gehören.

„Hanau war letztes Jahr Dritter und hat sich qualitativ sogar noch verstärkt“, erwartet Nußlochs Trainer Christian Müller die HSG ganz vorne und daher einen dicken Brocken für seine Mannschaft. Immer noch in bester Erinnerung ist das vergangene Wochenende mit knapp 40 mitgereisten Anhängern in Leipzig beim 31:30-Erfolg. „Da hatten wir eine tolle Unterstützung von der Tribüne und die brauchen wir dieses Mal wieder“, baut Müller auf den achten Mann von außen, weiß aber auch um die eigene Stärke, „denn wir gehen das Ding mit zwei Siegen aus zwei Spielen mit einer ganz breiten Brust an.“

Die Laune auf dem Heimweg aus Leipzig war bestens, wie der zehnfache Torschütze Kevin Bitz berichtete: „Zunächst wurde etwas ausgeruht, aber dann haben doch noch ein paar Leute die Tanzschuhe angezogen. Bei sieben Stunden Fahrt war dafür auch genügend Zeit.“

Zum Kerwe-Heimspiel erwartet die Besucher ein besonderes „Schmankerl“. Alle Getränke gibt es zum halben Preis. Darauf würde es sich bei einem Sieg noch besser anstoßen lassen.

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03.09.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Leipzig II - SG Nußloch (15:14) 30:31

Auswärtssieg in Leipzig, dank Last-Minute-Tor

(bz) Wenn du solche Spiele gewinnst, ist alles möglich. Zu diesem Schluss kommt der erfahrene Sportfan gerne, wenn der Spielverlauf keineswegs auf einen Sieg schließen lässt. „Wir waren nicht gut, Leipzig dafür schon, deshalb sind wir der glückliche Sieger“, fasste Christian Müller den 31:30 (15:16)-Erfolg bei der SG Leipzig II zusammen.

Den Auftakt gestern Nachmittag haben die Nußlocher komplett verschlafen. Beim Stand von 3:8 nach 13 Minuten nahm Müller die dringend benötigte Auszeit, um seine Schützlinge neu zu ordnen. Diese Maßnahme fruchtete mit etwas Verzögerung, ehe Kevin Bitz und Philipp Müller den Abstand dank dreier Tore verkürzten (6:9). „Dennoch haben wir über 60 Minuten hinweg eine schlechte Abwehrleistung abgeliefert, weshalb wir überhaupt nicht in unser Konterspiel fanden“, kritisierte Müller seine Mannschaft.

Kurz nach der Halbzeit lief es etwas besser, allerdings kassierte die SG binnen 15 Minuten zehn Gegentreffer. Die zweite Auszeit brachte schließlich die Wende, auch dank der Umstellung auf eine 5:1-Formation, die zu zwei einfachen Ballverlusten der Leipziger führte. Acht Minuten vor Schluss schloss Nußloch den eigenen Kasten ab. Einen erheblichen Teil dazu beigetragen hat Fabian Lieb, der in der zweiten Hälfte das Tor hütete.

Nachdem es beinahe drei Minuten 30:30-Unentschieden stand, hatte die SG den letzten Angriff und Philipp Müller war es vorbehalten drei Sekunden vor Schluss den Siegtreffer zu erzielen. Bei den 40 mitgereisten Nußlochern, die ihre Mannschaft wie in einem Heimspiel unterstützten, vollendete der folgende Jubel ein gelungenes Wochenende in Sachsen.

„Kevin Bitz hat uns glücklicherweise dank der einen oder anderen gelungenen Einzelaktion im Spiel gehalten“, wusste Müller, bei wem sich seine Truppe für den Auswärtssieg zu bedanken hatte.

 

SG Leipzig II: Guretzky, Nositschka (beide Tor), Eulitz (3), Löser (5), Uhlig, Wellner (1), Schreibelmayer, Wenzel (5), Esche (10/6), Leubner (2), Ruoff, Neumann, Meyer-Siebert, Gansau (1), Burkhardt, Seidler (3/1).

SG Nußloch: Bitz, M., Lieb (beide Tor), Kuch (1), Crocoll (3), Müller (5), Lazarus, Geppert (1), Bonelli, Gäßler (3), Schmitt, M., Buse, Bitz, K. (10), Gerdon (2), Herrmann (6/3), Ganshorn, Petróczi.

Zuschauer: 40. 

Schiedsrichter: Mischinger/Näther.

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30.08.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Leipzig II - SG Nußloch

Sonntag 02.09.2018 um 15:00 Uhr, Kleine Arena Leipzig

Erstes Auswärtsspiel in Leipzig

(bz) Direkt im ersten Auswärtsspiel steht die weiteste Anreise bevor. Am Sonntag um 15 Uhr treten die 3.Liga-Handballer der SG Nußloch bei der SG Leipzig II an. Der Fanbus ist dennoch ausgebucht, denn die Sachsen-Metropole lädt zu einem schönen Wochenende, kombiniert mit einem interessanten Handball-Spiel, geradezu ein. Samstagvormittag startet der SG-Tross, der gemeinsam im Hotel nächtigt. „Insgesamt sind 50 Leute mit dabei, inklusive Mannschaft und Betreuerstab“, berichtet der Sportliche Leiter Christian Fingerle und freut sich sehr auf abwechslungsreiche zwei Tage, die zum Abschluss einen Auswärtssieg bringen sollen. Leipzig hat seinen Auftakt beim TV Erlangen-Bruck mit 25:21 verloren.

Die Saison-Punkte drei und vier locken nach dem souveränen Auftakt-Erfolg gegen den HSC 2000 Coburg II am vergangenen Sonntag (27:14). Trainer Christian Müller blickt nicht nur deswegen positiv in die Zukunft: „Denn David Ganshorn ist diese Woche ins Training eingestiegen. Sebastian Körner macht alles was möglich ist für seine Genesung und Christian Zeitz kann bis in zwei, drei Wochen hoffentlich wieder mit der Mannschaft trainieren.“

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26.08.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Nußloch - HSC 2000 Coburg II 27:14 (15:7)

Erstes Auswärtsspiel in Leipzig

(bz) Vor dem ersten Saisonspiel weiß man nie genau wo man steht. Umso erleichterter sahen die Gesichter der Spieler sowie des Trainers der SG Nußloch am Sonntagabend im Anschluss an das nie gefährdete 27:14 (15:7) gegen den HSC 2000 Coburg II aus.

„Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, stellte SG-Trainer Christian „Figo“ Müller seiner Mannschaft ein tadelloses Zeugnis aus, „außerdem bin ich froh, dass wir keine neuen Verletzten dazubekommen haben.“

Nach einem etwas schleppend verlaufenden Beginn – 4:4 nach knapp elf Minuten – zogen die Gastgeber das Tempo an und setzten sich in der Folge kontinuierlich vom Gegner ab. Die Coburger traten wie erwartet mit einer jungen Mannschaft an, gleich sechs Spieler davon sind noch für die A-Jugend spielberechtigt. Bis zur Pause setzte sich die Müller-Truppe auf acht Tore ab (15:7). Richtig heiß lief über die komplette Spielzeit Nicolas Herrmann, der zehn Mal traf und drei von vier Siebenmetern versenkte. „Da die Defensive so gut funktioniert hat, habe ich als Außenspieler von den vielen Tempogegenstößen profitieren können“, beschrieb Herrmann, weshalb er so häufig zu einfachen Torabschlüssen kam. Zweitbester Torschütze war Kevin Bitz, der insgesamt fünf Mal „einnetzte“. Der 24-Jährige mit der Rückennummer 52 hatte im Anschluss der Partie als Spieler des Spiels die Lacher auf seiner Seite, als er verriet, „dass wir eine Vorbereitung hatten, die anders war.“ Schmunzelnd fügte er hinzu, „sie war aber sehr gut.“

Coburgs Trainer Ronny Göhl bemängelte im Trainergespräch mit Moderator Steffen Petri, „dass wir eine katastrophale Rückwärtsbewegung hatten. Dennoch fiel die Niederlage meiner Meinung nach um sieben Tore zu hoch aus.“

Auf der Tribüne in der Olympiahalle machten sich rund 620 Zuschauer ein erstes positives Bild der neuen Mannschaft, die dank diesem Start optimistisch nach vorne blicken darf. Am kommenden Sonntag (Anwurf, 15 Uhr) geht es bei der SG Leipzig II weiter.

 

SG Nußloch: Bitz, M., Lieb (beide Tor), Kuch (1), Crocoll (4), Müller (2), Lazarus, Geppert, Bonelli, Gäßler, Schmitt, M., Buse, Bitz, K. (5), Gerdon (2), Schmitt, N., Herrmann (10/4), Petróczi (3).

HSC 2000 Coburg II: Titze, Braun, Apfel (alle Tor), Preller (3), Munoz (1), Beyer (1), Korn, Fichtner, Wolter, Dude (5), Pernet, Bühler (1), Knauer, Wolf (3/2).

Zuschauer: 620

Schiedsrichter: Hallmann/Lieker.

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24.08.2018

Herren - 3.Liga Ost

Das Warten hat ein Ende – Saisonauftakt in der Olympiahalle

(MG) Die Vorbereitung, die nicht optimal verlaufen ist, ist vorbei. Laut Trainer Christian Müller „werden wir die ersten Saisonspiele noch brauchen um uns  100 % einzuspielen“. Das erste Saisonspiel in der neuen Staffel steht nun am Sonntag den 26.08.2018  in eigener Halle an. Anpfiff gegen die Reservemannschaft des HSC 2000 Coburg ist um 17:00 Uhr in der Olympiahalle Nußloch. Obwohl der Gegner in der letzten Saison „nur“ den 13.Tabellenplatz in der Oststaffel belegte, ist die zweite Mannschaft des HSC nicht zu unterschätzen. Die Vorbereitung der Mannschaft um Ronny Göhl und Till Riehn verlief recht vielversprechend, und die Testspiele lassen auf eine gute Saison hoffen. Dabei setzt die Mannschaft auch auf eigene Nachwuchsspieler. Ganze 6 Spieler der Jahrgänge 2000 und 2001 weist der aktuelle Kader des HSC Coburg 2 auf.

Auch Trainer Christian Müller weiß, „der HSC 2000 Coburg 2 hat die letzte Saison auf dem 13 Tabellenplatz beendet. Bei einer Zweiten Mannschaft weiß man nie wer aufläuft. Wir werden den Gegner sicherlich nicht unterschätzen und das Spiel mit der nötigen  Vorbereitung und Einstellung angehen. Das erste Saisonspiel ist immer eines der schwierigsten Spiele, man weiß nie so genau was auf einen zukommt. Meist sind diese Spiele auf beiden Seiten auch stark von Nervosität geprägt“.

 

Die Heimmannschaft wird zwar nicht in Bestbesetzung antreten können, neben den Langzeitverletzten Jochen Geppert und Adrian Fritsch wird auch David Ganshorn sicherlich nicht dem Kader am Sonntag angehören, wird aber alles geben um den Saisonauftakt positiv zu gestalten und damit das selbst gesteckte Ziel von Anfang an verfolgen. Dabei freut sich die Mannschaft schon jetzt auf die zahlreichen Fans in der Olympiahalle die sie unterstützen werden. 

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23.08.2018

Herren - 3.Liga Ost

Saisonvorschau 1.Herrenmannschaft

(bz) Vieles ist Neu bei der SG Nußloch vor dem Saisonauftakt am Sonntag. Der Trainer, die Liga sowie einige Spieler. Was sich nicht verändert hat, ist die Zielsetzung beim Handball-Drittligisten. 

„Wir wollen unter den ersten Drei landen“, sagt der Sportliche Leiter Christian Fingerle. Neben dem nackten Ergebnis wünscht er sich, „dass wir attraktiven Handball spielen.“ Dies umsetzen soll der neue Trainer Christian Müller. „Figo“, wie der 38-Jährige aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem ehemaligen portugiesischen Spitzenfußballer Luis Figo in Nußloch genannt wird, ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Viele Jahre unterstützte er den Verein als Spieler und später als Co-Trainer unter Admir Kalabic. Damit hat der ehemalige Kreisläufer einen nicht wesentlichen Anteil an der Entwicklung der SGN zu einem Drittliga-Klub. Seine erfolgreiche Arbeit als Trainer beim TSV Wieblingen ist in Nußloch nicht unbeachtet geblieben, weshalb ihn die Verantwortlichen zurückgeholt haben. 

„Wir kennen Christian, Christian kennt uns – das passt einfach“, freut sich Fingerle auf die gemeinsame Zeit. Und dabei erlebt der Sportliche Leiter, der zum Klub gehört wie die „Hölle Süd“, wie die Fans die Olympiahalle gerne nennen, etwas völlig Neues. Nußloch startet in der Staffel Ost der 3. Liga. Auf den ersten Blick eine kurios anmutende Einteilung des Deutschen Handballbundes, vor allem angesichts des ersten Auswärtsspiels in der kommenden Woche in Leipzig. „Ob wir auswärts jedoch nach Fürstenfeldbruck oder nach Leipzig fahren, macht streckenmäßig keinen großen Unterschied“, erklärt Fingerle. Für die Fans ist die Sachsen-Metropole ohnehin reizvoller als das bayerische Hinterland. Der Fanbus nach Leipzig ist bereits ausgebucht. Da zudem Leutershausen, Großsachsen sowie Oftersheim/Schwetzingen in der gleichen Klasse spielen, warten an sechs Spieltagen ausverkaufte Hallen auf die Handballer. 

Mitte Juli erreichte die Vorfreude auf die neue Saison ihren vorläufigen Höhepunkt. Christian Zeitz, mehrfacher Deutscher Meister, Pokalsieger, Champions League Sieger sowie Welt- und Europameister, hat sich der SGN angeschlossen. Der 37-Jährige zog nach seinem Engagement beim THW Kiel ohnehin in die heimische Rhein-Neckar-Region, über persönliche Kontakte kam schließlich der Transfer zustande. Für die vielen Nachwuchstalente soll der „Instinkt-Handballer“ mit dem unnachahmlichen linken Wurf-Arm Leitwolf und Vorbild sein. Aktuell fällt er jedoch mit einer Adduktoren-Verletzung aus und kann die Mannschaft am Sonntag nur von außen unterstützen. 

Weitere Neuzugänge sind Felix Gäßler (HSG Konstanz), Adrian Fritsch (HG Oftersheim/Schwetzingen), Luca Schmitt (eigene Jungend) sowie die drei Jungspunde David Bonelli, Nick Schmitt und Tim Lazarus aus der A-Jugend. Vom ungarischen Vorzeige-Verein Vesprém kommt Lucács Petróczi dazu, der für sein Studium ist die Metropolregion gezogen ist. 

Die Vorfreude und die Motivation sind groß. Der Ehrgeiz ist es nach der verpassten Titelverteidigung und Rang Sieben in der Vorsaison ohnehin bei der SG Nußloch.

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19.08.2018

Herren - 3.Liga Ost

SG Nußloch testet neue Spielkonzepte

(MG) Nach einer langen und intensiven Vorbereitung startet unsere 1.Herrenmannschaft am 26.08.2018 in die neue Saison. Zuvor hat Sie jedoch in diversen Trainingsspielen neue Trainings-inhalte getestet und gespielt. Leider haben uns einige Traingsspielpartner kurzfristig abgesagt, was uns in unserer Planung natürlich etwas zurück wirft. Allerdings konnte die Mannschaft am letzten Wochenende beim TV Großwallstadt die Trainingsinhalte testen und unterlag knapp mit 25:28 dem Hausherren.

Am gestrigen Samstag trat dann die Mannschaft im Turnier beim VTV Mundenheim an und konnte dort mit unterschiedlichem Erfolg testen. Gegen Mundenheim siegte die Mannschaft um Trainer Christian Müller mit 25:21 und gegen Bittenfeld musste man sich 21:25 geschlagen geben. Dabei stand jedoch im Fokus, das im Training erarbeitete im Spiel um zusetzten, was trotz der Niederlage im Spiel gegen Bittenfeld besser gelang als gegen Mundenheim.

 

Die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele im Einzelnen:

 

TV Großwallstadt - SG Nußloch 25:28

VTV Mundenheim - SG Nußloch 22:25

TV Bittenfeld - SG Nußloch 25:21

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06.08.2018

Herren 3.Liga Ost

SG Nußloch gewinnt auch 2. Eichbaum-Cup

(MG) Am letzten Wochenende fand die zweite Auflage des Vorbereitungsturniers Eichbaum-Cup in der Olympiahalle Nußloch statt. Gegenüber dem letzten Jahr haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen in diesem Jahr das Turnier im Final-Four-Modus auszutragen. Dabei wurden am Samstag die beiden Halbfinals austragen und die Finalspiele am darauffolgenden Sonntag. Die Spiele wurden jeweils über die volle Distanz von 60 Minuten gespielt, so dass hier Bedingungen wie in der anstehenden Saison herrschen. „Wir denken, dass drei Wochen vor Rundenbeginn eine Standortbestimmung unter Wettkampfgerechten Bedingungen für die Mannschaften besser ist“, so Abteilungsleiter Manfred Gspandl. Mit den Mannschaften TSG Wiesloch (Badenliga), SG Leutershausen (3.Liga Ost), TV Willstätt (3.Liga Süd) und der SG Nußloch als Hausherren (ebenfalls 3.Liga Ost), war das Turnier auch sehr attraktiv besetzt.

 

 

Am Samstag traf im ersten Halbfinale der Badenligist TSG Wiesloch auf die SG Leutershausen. Schon zu Beginn des Spiels zeigte sich, dass sich die Mannschaften nichts schenkten. Allerdings gingen die Bergsträßler aus Hirschberg zunächst standesgemäß in Führung. Diese hätte durchaus höher ausfallen können, wenn die SGL die sich ihr bietenden Möglichkeiten in Durchgang eins besser genutzt hätten. Hierzu muss man aber auch sagen, dass David Böhler, der bei der TSG Wiesloch zwischen den Pfosten stand, einen Sahnetag erwischt hatte und damit die roten Angreifer schier zur Verzweiflung brachte. Angesteckt von der Leistung Ihres Keepers spielten sich die TSGler, vorweg Nico Maier, der mit 14 Toren zum Halbfinalerfolg beitrug, zurück ins Spiel und gewannen das erste Halbfinale mit 31:30. „Das war beeindruckend“ lobte Christian Müller die Weinstädter.

Im zweiten Halbfinale trafen die Hausherren auf den 3.Liga-Aufsteiger, den TV Willstätt. Die SG übernahm von Beginn an das Zepter und erspielte sich schon zur Pause, auch bedingt durch die personelle Verletzungssituation des Gegners, eine komfortable Halbzeitführung. Am Ende stand ein nie gefährdeter 31:20 Sieg der SG Nußloch.

So standen am Abend des ersten Tages die beiden Finalpaarungen fest:

Spiel um Platz 3: SG Leutershausen – TV Willstätt und das Finale: TSG Wiesloch – SG Nußloch.

 

Der Sonntag begann um 11:30 Uhr mit der Vorstellung der neuen Spielerinnen unserer 1. Damenmannschaft, Fatima Saddiki, Natalie Straub und Julia Werle, welche zur Rückrunde der vergangenen Saison bereits zu uns wechselte. Gleichzeitig wurden auch die eigenen Jugendspielerinnen vorgestellt, die im aktuellen Kader der 1. Mannschaft dabei sind. Unsere Nussis  konnten im letzten Jahr den direkten Wiederaufstieg in die Baden-Württemberg Oberliga schaffen. Im Anschluss an die Vorstellung der neuen Spielerinnen zog Nadine Strienz ein positives Fazit der bisherigen Vorbereitung und gab Platz 7, den ersten wohl sicheren Nichtabstiegsplatz und damit den Klassenerhalt, als Zielsetzung für die Saison 2018/2019 aus.

Bevor nun die die Neuzugänge der 1.Herrenmannschaft vorgestellt wurden, durften die Jugendspieler, welche wie bei den Damen bereits im Kader dabei sind, sich vorstellen. Dabei fanden sie einstimmig nur gute Worte über die Integration und die Vorbereitung bei SG Nußloch und sorgten mit ihrer klaren Vorstellung der Zielsetzung, Meisterschaft, für ein leichtes Schmunzeln bei den Zuhörern. Danach durften die Neuzugänge nach vorne und wurden von einem souverän moderierenden Michael Hiltawsky vorgestellt. Adrian Fritsch, Felix Gäßler, Lucásc Petróczi und Christian Zeitz erweitern und verstärken den aktuellen Kader der 1.Herrenmannschaft. Trainer Christian Müller war sich mit den Neuzugängen einig, dass noch nicht alles „Rund“ läuft aber bis zum Saisonstart ja noch 3 Wochen Zeit sei. Hinderlich dabei wären nur die kurzfristigen Absagen der Trainingsspielpartner. Zum Saisonziel sagte er nur: „die Jugend haben das ja schon vorgegeben“.

 

Danach zeigte unsere 1.Damenmannschaft in einem Einlagespiel gegen die Südpfalz Tiger OBZ, das die Integration der neuen Spielerinnen hervorragend klappt und die Mannschaft sich bereits auf einem hohen spielerischen Niveau befindet. Am Ende stand ein nie gefährdeter Sieg der Nussis.

Im dann folgenden Spiel um den dritten Platz musste sich die SG Leutershausen abermals geschlagen geben. Gegen den 3.Ligisten aus der Südstaffel, den TV Willstätt, gab es eine 20:29 Niederlage.

 

Das Endspiel des 2.Eichbaum-Cup 2018 stand und Derbyvoraussetzungen. Der Ortsnachbar, die TSG Wiesloch traf auf den Hausherrn, die SG Nußloch. So mancher schien sich wieder an die Badenligazeiten erinnert, als diese Derbys zum Highlight der Saison erkoren wurden. Auch in diesem Spiel  zeigte die TSG ihre Klasse und konnte langte mit dem Favoriten mithalten. Am Ende war es aber erwartungsgemäß wieder die SG Nußloch, die, wie im Vorjahr, das Turnier für sich entscheiden konnte.

 

Am Ende bedankte sich Abteilungsleiter Manfred Gspandl bei den zahlreichen Zuschauern und Fans, die es trotz der heißen Temperaturen in die Olympiahalle geführt hatte, bei den Mannschaften, den Schiedsrichtern und allen Helfern, die diesen Event erst möglich gemacht haben.

 

Ein weiterer Dank geht natürlich auch an die Sponsoren dieses Turniers: Dem Namensgeber, der Privatbrauerei Eichbaum, der Firma Sport Hambrecht, der Sparkasse Heidelberg, der Volksbank Kraichgau und der Odenwaldquelle Heppenheim.

Auch Bürgermeister Joachim Förster, der beide Turniertage persönlich verfolgte, lobte die Organisation und Ausrichtung des Turniers und stellte Sachkundig die Qualität des Turniers und der teilnehmenden Mannschaften fest.

 

Zum besten Torwart des Turniers wurde, ebenfalls wie im Vorjahr, David Böhler von der TSG Wiesloch geehrt. Der Badenligatorhüter zeichnete sich in den beiden Spielen mehrfach aus und erhielt zurecht von Abteilungsleiter Manfred Gspandl einen Gutschein der Firma Sport Hambrecht aus Sandhausen überreicht. Torschützenkönig und bester Spieler des Turniers wurde mit 19 Treffern Nico Maier, ebenfalls von der TSG Wiesloch. Auch er erhielt zwei Gutscheine der Firma Sport Hambrecht aus Sandhausen.

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04.08.2018

Ticketverkauf

Dauerkartenpreise für die Spielrunde 2018/2019

 

Herren 1 - 3.Liga Ost

(15 Spiele)

 

Dauerkarte                          120,00 €

 

Dauerkarte ermäßigt         84,00 €

 

(Erwachsene Personen über 18 Jahre die Schüler, Studenten Auszubildende,  Schwerbehinderte,  oder Rentner mit ent-sprechendem Ausweis sind. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahre, die nicht aktive Jugendspieler der SG Nußloch sind. Alle Mitglieder der Handballabteilung der SG 1887 Nußloch e.V. !)

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03.08.2018

Neuzugang

Luca Schmitt aus der eigenen A-Jugend komplettiert die Neuzugänge

Luca Schmitt, der seit 2017 die Farben der SG Nußloch trägt, stand in der letzten Runde bei der Badenliga Mannschaft unserer männlichen A-Jugend zwischen den Pfosten und errang mit der Mannschaft einen hervorragenden 4 Platz. Bevor er ein Blau-Weiser wurde spielte Luca, der dem Handballsport seit den Minis treu geblieben ist, bei der SG Leutershausen und der SG Edingen/Friedrichsfeld. In Nußloch hat ihn „das Konzept, die Jugend zu fördern und im Herrenbereich zu integrieren überzeugt“, zudem ist er von der super Mannschaft und natürlich den  super Fans begeistert. Seine bisher größten Erfolge waren die DHB-Sichtung und die Teilnahme am Länderpokal. Meine Ziele in Nußloch: „In meinem ersten Jahr Herren in der 3. Liga so viel wie möglich dazu lernen und mich so gut es geht verbessern“, so Luca zu seinem ersten Spieljahr im Aktivenbereich.

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16.07.2018

Männer - Drittliga Team

Christian Zeitz wird ein Blau-Weißer

Unser Bild zeigt v. l. Abteilungsleiter Manfred Gspandl, Co-Trainer Mario Donat, Neuzugang Christian Zeitz, Trainer Christian Müller und sportlicher Leiter Christian Fingerle.
Unser Bild zeigt v. l. Abteilungsleiter Manfred Gspandl, Co-Trainer Mario Donat, Neuzugang Christian Zeitz, Trainer Christian Müller und sportlicher Leiter Christian Fingerle.

Christian Zeitz hat wohl schon alles gewonnen was es im Handball zu gewinnen gibt. Er war Deutscher Meister, Deutscher Pokalsieger, Champions League Sieger, Europameister und Weltmeister. Der ehemalige Kieler Nationalspieler wird nun ab der kommenden Saison 2018/2019 für die SG Nußloch das Trikot überstreifen und in der 3.Liga Ost auflaufen.

 

Wie kam es dazu?

Aufgrund der guten freundschaftlichen Verbindung zu unserem Co-Trainer der 1.Herrenmannschaft, Mario Donat, hat Christian die SG Nußloch schon länger im Blick und hat so die positive Entwicklung des Vereins beobachtet. Nachdem er nach dem Vertragsende beim THW wieder zurück in die Rhein-Neckar-Region zieht hat sich der Verein mit Christian getroffen um zunächst über die evtl. Möglichkeit eines Engagement bei der SG Nußloch zu sprechen. Dabei wurde schnell klar, dass Christian sich dies, auch aufgrund der Entwicklung in Nußloch, gut vorstellen könnte. Schnell wurde mit einigen Sponsoren diese Idee und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten besprochen und letztendlich auch umgesetzt.

 

„Christian wird uns sowohl sportlich im Bereich erste Herrenmannschaft weiter bringen, als auch den Verein mit seinem Know-how und seiner Erfahrung unterstützen“, so Abteilungsleiter Manfred Gspandl. „Wir hatten nun die einzigartige Möglichkeit einen derart erfahrenen Spieler in die SG-Familie einzubinden und haben nachdem die Rahmenbedingungen geklärt wurden sozusagen zugegriffen und zunächst einen zwei-Jahresvertrag geschlossen. Ich und alle Verantwortlichen freuen sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Christian“.

 

Die Planungen der SGN mit allen Verpflichtungen sind ein klares Zeichen an die Fans, die Sponsoren und den Verein. "Wir glauben nicht, dass wir damit automatisch Meister in dieser Saison werden. Vor uns steht, um dieses Ziel zu erreichen, noch sehr viel Arbeit", wissen Abteilungsleiter Manfred Gspandl und sportlicher Leiter Christian Fingerle. "Aktuell haben wir viele noch A-Jugendspieler in den Kader der ersten Mannschaft mit eingebunden. Christian soll dabei helfen diese jungen talentierten Nachwuchsspieler weiter nach vorne zu bringen".

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15.07.2018

Herren 3. Liga Ost

Vorankündigung 2. Eichbaum-Cup 2018

2. Eichbaum-Cup der SG Nußloch

 

Am ersten Augustwochenende ist es wieder so weit. Die SG Nußloch richtet am Samstag, den 04.08. und Sonntag den 05.08.2018 den 2. Eichbaum-Cup in der Olympiahalle aus.

 

In diesem Jahr hat sich der Verein dazu entschlossen, dieses Vorbereitungsturnier im "Final-Four-Modus" auszutragen. Dabei werden am Samstag die beiden Halbfinals austragen und die Finalspiele am darauffolgenden Sonntag. Die Spiele werden jeweils über die volle Spieldistanz von 60 Minuten ausgetragen, so dass hier Spielbedingungen wie in der anstehenden Saison herrschen. Mit den Mannschaften TSG Wiesloch (Badenliga), SG Leutershausen (3.Liga Ost), TV Willstätt (3.Liga Süd) und der SG Nußloch als Hausherren ist das Turnier auch sehr attraktiv besetzt.

Daneben wird am Sonntag ein Einlagespiel unserer 1. Damenmannschaft (BWOL) gegen die Südpfalz Tiger SG OBZ (Pfalzliga) statt finden. Zuvor werden wir die Kader unserer beiden ersten Mannschaften vorstellen. 

Wir laden alle interessierten Nußlocher und nicht Nußlocher zu diesem Event ein. Während der gesamten Veranstaltung wird der Förderverein der Handballabteilung, der Freundeskreis Handball - SG 1887 Nußloch e.V., für Ihr leibliches Wohl sorgen.

  

 

Kuchenverkauf der Jugendabteilung beim Eichbaum-Cup:

 

Am Sonntag wird unsere Jugendabteilung die Zuschauer ab 13:00 Uhr zusätzlich mit leckeren Kuchen und Kaffee verwöhnen. Es lohnt sich also, das Turnier nicht nur aus sportlicher Sicht zu besuchen.

 

 

Zeit- und Spielplan 2. Eichbaum-Cup:

 

Samstag 04.08.2018:

  Halbfinals

     15:00 – 16:30 Uhr TSG Wiesloch - SG Leutershausen

     17:30 – 19:00 Uhr TV Willstätt - SG Nußloch

 

Sonntag 05.08.2018:

  Mannschaftspräsentation

     11:30 Uhr SG Nußloch Frauen BWOL 2018/2019

     12:15 Uhr SG Nußloch Herren 3.Liga Ost 2018/2019

  Einlagespiel Frauen

     13:00 – 14:30 Uhr SG Nußloch - Südpfalz Tiger SG OBZ

  Spiel um Platz 3

     15:00 – 16:30 Uhr Verlierer HF 1 - Verlierer HF 2

  Endspiel

     17:30 – 19:00 Uhr Sieger HF 1 - Sieger HF 2

     anschließend erfolgt umgehend die Siegerehrung

 

Eintrittspreise:

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13.07.2018

Männer - Drittliga Team

Weiterer Neuzugang der SG Nußloch

Lucásc Petróczi vom ungarischen Verein Veszprém verstärkt die SG Nußloch auf der Kreisläuferposition.

 

 

Den zwanzigjährigen vom ungarischen Verein Veszprém, verschlägt es studienbedingt in die Rhein-Neckar-Region. Der Ungar wohnt aktuell in Walldorf und war auf der Suche nach einem neuen Verein, da bot sich die SG Nußloch mit ihrer Entwicklung gerade zu an. Nachdem sich die Verantwortlichen mit Lucásc einig geworden sind wird er in der kommenden Spielrunde das aktuelle Kreisläuferduo Müller/Ganshorn unterstützen und ergänzen.

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08.07.2018

Männer - Drittliga Team

Zweiter Neuzugang der SG Nußloch

Felix Gäßler von der HG Konstanz wird ein Blau-Weißer.

 

Mit Felix Gäßler konnte die SG Nußloch zur neuen Saison einen weiteren Rückraumspieler verpflichten. Felix kommt von der HG Konstanz und hat in seiner jungen Kariere bereits einige Erfolge aufzuweisen: Mit der SG Ottenheim/Altenheim erreichte er in der B-Jugend das Final Four um die deutsche Meisterschaft. Danach spielte der gebürtige Lahrer mit der A-Jugend in der Jugendbundesliga von wo er, noch als A-Jugendlicher, zur 2.Ligamannschaft der SG Leutershausen wechselte. Zuletzt ging er mit der HG Konstanz, ebenfalls in der 2.Liga auf Torejagt. Dazwischen avancierte er bei der SG Köndringen-Teningen, in zwei Saisons mit jeweils über 100 Feldtoren zu einem der besten Torschützen der SG. Nachdem er  nun seinen Lebensmittelpunkt wieder in die Rhein-Neckar-Region verlegt hat, haben die Verantwortlichen der SG Nußloch den Kontakt zu Felix gesucht und ihn davon überzeugt ein Teil der Blau-Weißen-Leidenschaft zu werden. Abteilungsleiter Manfred Gspandl und sportlicher Leiter Christian Fingerle sind sich einig: „ Felix wird uns auf der Rückraumposition verstärken und gemeinsam mit Kevin Bitz auf der halblinken Rückraumposition unserem Ziel weiter näher bringen“.

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1 Gilt für Lieferungen in folgendes Land: Deutschland. Lieferzeiten für andere Länder und Informationen zur Berechnung des Liefertermins siehe hier: Liefer- und Zahlungsbedingungen
2 Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erheben wir keine Umsatzsteuer und weisen diese daher auch nicht aus.