Berichte/News Drittliga Team -Saison 2018/19

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24.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Bruchköbel - SG Nußloch     28:30  (15:16)

Ohne Acht zum Auswärtssieg

Die SG Nußloch nimmt beide Punkte aus Bruchköbel mit – Max Schmitt ragt heraus

(bz) Ein wahrer Kraftakt bescherten den Drittliga-Handballern der SG Nußloch zwei Punkte bei der SG Bruchköbel. 30:28 (16:15) endete der frühe Sonntagabend-Krimi für die Sieben von Trainer Christian Job.

Zum ersten Mal mit auf dem Spielberichtsbogen der SGN standen dabei die A-Jugendlichen Kevin Steinbächer, Peter Kern und Miklas Boch. Grund dafür war die extrem angespannte personelle Situation. Zu den ohnehin Langzeitverletzten Adrian Fritsch, Simon Kuch, David Ganshorn, Christian Buse und Nicolas Herrmann gesellten sich Christian Zeitz, Kevin Bitz sowie der beruflich verhinderte Sebastian Körner. Acht Akteure, mit denen man ohne Weiteres eine Drittliga-Partie angehen könnte.

Umso herausragender ist das zu beurteilen, was der verbliebene Haufen in Bruchköbel auf die Platte legte. Allen voran Max Schmitt erwischte einen Sahnetag. Der Rechtsaußen vertrat Herrmann, für den die Saison aufgrund eines angerissenen Kreuzbandes leider gelaufen ist, grandios und steuerte zwölf Feldtore bei lediglich einem Fehlwurf zum Auswärtssieg bei. Dahinter übernahmen Jochen Geppert (7) und Lars Crocoll (5) Verantwortung. Philipp Müller kassierte nach 24 Minuten bereits die zweite Zwei-Minuten-Strafe, spielte die Partie danach allerdings clever und ohne weitere Strafe zu Ende.

„In den ersten 20 Minuten hatten wir Probleme in unsren Rhythmus zu finden“, bilanzierte Job angesichts des zwischenzeitlichen 9:12-Rückstands, „danach haben wir, auch durch das Ausprobieren einiger verschiedener Abwehrformationen, immer besser unseren Weg gefunden.“ Wenig später hatten die Nußlocher zum 13:13 ausgeglichen (24.), von da an war das Duell hart umkämpft und sehr spannungsreich.

Bis zum Ende konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Den längeren Atem bewiesen die Nußlocher, die aus einem 26:28-Rückstand (55.) den 30:28-Endstand machten. Im Tor überzeugte Marco Bitz, insgesamt fünf Siebenmeter der Gastgeber fanden nicht den Weg ins Ziel. „Heute haben die Kleinigkeiten entschieden“, sagte Job, der explizit die drei A-Jugendspieler lobte, „da sie sich bereit erklärt haben, mitzufahren und auszuhelfen.“

Unter Strich sah der Coach: „Mehr Kampf als spielerische Raffinesse. Insgesamt mussten wir viel improvisieren und haben sicher auch etwas glücklich gewonnen.“

Dank den zwei Punkten, mit denen das Drittliga-Team am Sonntagabend aus Bruchköbel zurückkehrte, hat sie ihre vier Zähler Vorsprung auf die punktgleichen Verfolger HC Erlangen II (3.) und SG Leutershausen (4.) gehalten. Am kommenden Sonntag erwartet die SGN die HSG Rodgau Nieder-Roden in der heimischen Olympiahalle. Anwurf ist wie gewohnt um 17:00 Uhr.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Crocoll 5, Müller 1, Steinbächer, Kern, Geppert 7, M. Schmitt 12, Boch, Gerdon 2, N. Schmitt 1, Petróczi 1.


21.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Bruchköbel - SG Nußloch   

Sonntag 24.03.2019, 17:00 Uhr,

Dreispitzhalle, Friedberger Landstraße, 63486 Bruchköbel

„Nicht täuschen lassen von der Platzierung“

Nußlochs Trainer Christian Job warnt seine Sieben vor dem Vorletzten

(bz) Sechs Partien stehen noch aus, das Ziel Vizemeisterschaft ist zum Greifen nah für die Drittliga-Handballer der SG Nußloch. Auf dem Weg dahin gastiert die SGN am Sonntag um 17 Uhr bei der SG Bruchköbel. „Erst einmal ist es schon, so ein Polster zu haben“, sagt Nußlochs Trainer Christian Job, der sofort nachschiebt, „es stehen immer noch sechs Partien aus und wir müssen schauen jetzt nachzulegen.“

Bruchköbel ist aktuell zwar Vorletzter, allerdings lassen die vergangenen Ergebnisse auf keine formschwache Mannschaft schließen. Ihre letzten beiden Auswärtsspiele in Hanau und beim HSC 2000 Coburg II haben die Hessen gewonnen, kurz vor Weihnachten haben sie der Übermannschaft aus Eisenach in ihrer Dreispitzhalle ein Remis abgeknöpft. Das sind keine Ergebnisse eines Absteigers.

Auf Nußlocher Seite ist die Hoffnung groß, dass die zuletzt angeschlagenen Akteuren unter der Woche neue Kräfte sammeln konnten. „Wir können nicht dahinfahren und einen Selbstläufer erwarten“, appelliert Job an seine Schützlinge, um die zwei Punkte mit zurück in die Kurpfalz zu nehmen.

 

SG Bruchköbel – SG Nußloch: Sonntag 17 Uhr in der Dreispitzhalle, Friedberger Landstraße, 63486 Bruchköbel


18.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HSG Dudenhofen-Münchholzhausen II     31:25  (15:13)

Die richtige Reaktion gezeigt

Ersatzgeschwächte Nußlocher schlagen Dutenhofen-Münchholz-hausen II mit 31:25

(bz) „Die Mannschaft hat heute eine wirklich super Reaktion gezeigt“, begann der Sportliche Leiter Christian Fingerle sein Fazit zum 31:25-Erfolg der SG Nußloch gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II.

Dabei sahen die Vorzeichen alles andere als rosig aus. Zwei Niederlagen aus den letzten beiden Spielen gegen Eisenach und in Leutershausen, dazu eine ohnehin schon angespannte personelle Lage, die weitere Rückschläge verdauen musste. Torhüter Marco Bitz hat seit Donnerstag mit einer Erkältung zu kämpfen, für ihn rückte Fabian Lieb zwischen die Pfosten und erwischte direkt einen Sahnetag. „Fabi hat ein überragendes Spiel gemacht“, lobte ihn SGN-Trainer Christian Job explizit und verwies auf die 22 Paraden des unumstrittenen Mannes des Spiels.

Bis zum 12:12 des Gästespielers Schwalbe nach ziemlich genau 25 Minuten wogte das Geschehen hin und her. Jochen Geppert besorgte im Gegenzug das 13:12, von da an blieben die Einheimischen bis zur Schlusssirene in Führung.

Über ein 15:13 zur Pause zogen die Blau-Weißen innerhalb von wenigen Minuten nach Wiederbeginn auf 19:13 davon. „Das war die entscheidende Phase des Spiels“, bezog sich Fingerle auf genau diese fünf Minuten. Gewohnt treffsicher zeigte sich Nicolas Herrmann, der zehn Mal einnetzte, vier Mal davon bei vier Versuchen von der Siebenmeterlinie. Ein Extralob verdiente sich Lars Crocoll (5) und Sebastian Körner. „Lars konnte die ganze Woche wegen einer Lebensmittelvergiftung nicht trainieren und Sebastian hat sich am Donnerstag die Leiste gezerrt“, klärte Job auf, der Einsatz der beiden war erst nach dem Warmmachen klar. „Es war ganz stark, wie sie sich dann durchgebissen haben“, zog Job sprichwörtlich seinen Hut.

Eine ganz besondere Premiere feierte Tim Sohns aus der 1b-Mannschaft. Der Mittelmann stand zum ersten Mal für das Drittliga-Team auf der Platte und durfte gleich einen so wichtigen Sieg feiern. Mit den hart erkämpften zwei Punkten haben die Nußlocher ihren zweiten Rang gefestigt und liegen aktuell vier Zähler vor dem Dritten HC Erlangen II sowie der SG Leutershausen (4.).

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner 2, Crocoll 5, Sohns, Müller 3, Zeitz 4, Geppert 3, M. Schmitt, Gerdon 3, N. Schmitt 1, Herrmann 10/4, Petróczi.


14.03.2019

Männer - Drittliga Team

Ein Rückraum-Shooter für die SGN

Foto: ALPLA HC Hard/Alexandra Köß
Foto: ALPLA HC Hard/Alexandra Köß

Theo Surblys verstärkt zur neuen Saison den Nußlocher Rückraum

Der dritte Neuzugang für die kommende Runde beim Handball-Drittligisten SG Nußloch steht fest. Theo Surblys wechselt vom österreichischen Vizemeister Alpla HC Hard in die Kurpfalz. Der gebürtige Mannheimer hat erst vor einem Monat seinen 19. Geburtstag gefeiert und gilt als großes Talent. 209 Zentimeter und 99 Kilogramm misst und wiegt der sprung- sowie wurfgewaltige Rückraumschütze. „Ich habe mich für Nußloch entschieden, da der Verein die Ambitionen hat in die 2. Liga aufzusteigen und es mich interessiert, dieses Projekt in Angriff zu nehmen“, äußert sich Surblys voller Tatendrang zu seinem anstehenden Wechsel.

Letzten Sommer hat er die Junglöwen (Rhein-Neckar-Löwen) verlassen, um in Österreich eine wertvolle Erfahrung zu sammeln. „Das war toll für mich im Herrenbereich so früh schon einzusteigen“, berichtet Surblys von seinem Engagement in Hard, das am Ufer des Bodensees nahe des Dreiländerecks Deutschland, Österreich, Schweiz liegt. Neben seiner Angriffsposition im linken Rückraum ist er alleine schon aufgrund seiner Größe prädestiniert für den Innenblock in der Abwehr.

Zusätzlich zu seiner sportlichen Tätigkeit im Nußlocher Drittliga-Team möchte Surblys in Mannheim oder Heidelberg ein Studium mit Sportbezug beginnen. Seinen größten Erfolg feierte der Rechtshänder 2017, als er mit den B-Junioren der Rhein-Neckar-Löwen Deutscher Vizemeister wurde.


14.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HSG Dudenhofen-Münchholzhausen 2  

Sonntag 17.03.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Die SGN will zurück in die Erfolgsspur

(bz) Aus zweierlei Hinsicht gibt es etwas gut zumachen für die Drittliga-Handballer der SG Nußloch am Sonntag um 17 Uhr. Zum einen wäre da die knappe 27:28-Niederlage aus dem Hinspiel beim jetzigen Gegner HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II und zum anderen die Derby-Niederlage letzte Woche in Leutershausen. „Nichtsdestotrotz sind wir weiterhin Zweiter und wollen diesen Platz selbstverständlich auch verteidigen“, gab sich SGN-Trainer Christian Job bereits kurz nach Spielschluss in Leutershausen optimistisch bezüglich der kommenden Aufgabe. Es ist zudem das erste Heimspiel für den Trainer-Rückkehrer, der bis zum Ende dieser Saison seinem alten Klub aushilft. „Ich bin überzeugt davon, dass wir eine bessere Körpersprache zeigen und eine größere Konzentration an den Tag legen“, setzt er den Hebel daran an, eine stärkere Mentalität bei seinen Sieben zu erzeugen. Dafür werden wie zuletzt mal wieder einige angeschlagene Akteure auf die Zähne beißen müssen und ihren Mann auf der Platte stehen.

 

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10.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Leutershausen - SG Nußloch     29:21 (15:9)

Ein gebrauchter Abend

Bei der 21:29-Niederlage in Leutershausen lief alles schief, was schieflaufen konnte.

(bz) „Glückwunsch an Leutershausen für einen verdienten Sieg, an dem es keinerlei Zweifel gibt“, erklärte Christian Job nach seinem ersten Einsatz als Interimstrainer bei der SG Nußloch. Vorausgegangen war ein 21:29 aus Nußlocher Sicht bei der SG Leutershausen, die damit als Dritter wieder direkt hinter der SGN platziert ist.

Die spielentscheidende Phase des Derbys dauerte von der elften bis zur 21. Minute. In diesem Zeitraum lief bei den Nußlochern gar nichts zusammen, aus einem 4:5 wurde ein 4:13. Job probierte mit zwei Auszeiten bis zur 23. Minute der Partie eine Wende zu geben. Kurzzeitig sah es tatsächlich danach aus, als ob es tatsächlich noch einmal spannend werden könnte. Vier Tore in Folge und es stand 8:13. Allerdings blieb das Nußlocher Angriffsspiel zu fehlerbelastet. „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir fast alles vermissen lassen, was es in so einem Derby benötigt“, erläuterte Job und meinte damit zwei Dinge, „wir hatten einfach keine gute Abwehr und im Angriff haben wir uns viele unnötige Würfe genommen.“

Zu allem Überfluss schien das Drittliga-Derby für die Unparteiischen etwas zu flott zu sein. In den letzten beiden Minuten vor der Halbzeit erhielten Christian Zeitz sowie Kevin Bitz zwei fragwürdige Zeitstrafen und kurz nach der Pause musste Bitz erneut für zwei Minuten raus, obwohl das Foul von Sebastian Körner begangen wurde. Bis zum Ende der Partie häuften sich die teils fragwürdigen Entscheidungen. Nußlochs Trainer fand dafür diplomatische Worte: „Wenn man selbst nicht gut spielt, kommt es eben noch dazu, dass man kein Glück mit den Schiedsrichtern hat.“

Die zweite Hälfte verlief deutlich ausgeglichener als der erste Abschnitt. Den Roten Teufel spielte die klare Führung selbstverständlich in die Karten. Zu allem Überfluss vergaben die Gäste mehrere erstklassige Gelegenheiten ausgerechnet immer dann, wenn sie die Möglichkeit hatten, auf vier oder fünf Tore zu verkürzen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir teilweise zu schnelle und zu einfache Gegentore bekommen“, sagte Leutershausens Coach Frank Schmitt, der seiner Sieben dennoch ein tolles Zeugnis ausstellte, „das war heute kämpferisch sehr gut und allererste Sahne wie sich die Mannschaft insgesamt präsentiert hat.“ Letztmals Hoffnung schöpfte die SGN nach Nick Schmitts Treffer zum 19:24 (47.). Drei Minuten später war der „Deckel“ drauf. Drei Tore der SGL, allesamt durch die Ex-Nußlocher Pauli und Mantek, führten zum entscheidenden 19:27.

Kommenden Sonntag steigt das Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Dann geht es in der Olympiahalle darum, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.

 

SG Leuterhsausen: Hübe, Döding (beide Tor), Jäger F. 6, Bernhardt 1, Schwarz 1, Stippel 1, Jaeger P. 1, Ruß 4, Cirac, Schwechheimer, Gasser, Hormstein, Wagner 3, Seganfreddo, Mantek 3, Pauli 9/4.

SG Nußloch: Bitz M. 1, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll, Müller 5, Zeitz 4, Geppert 2, Schmitt M., Buse, Gerdon, Schmitt N. 1, Herrmann 8/4, Petroczi.


07.03.2019

Männer - Drittliga Team

SG Leutershausen - SG Nußloch   

Samstag 09.03.2019, 19:00 Uhr, Heinrich-Beck-Halle in Leutershausen/Hirschberg

In Leutershausen auf die Zielgerade der Saison

SG Nußloch erstmals mit Christian Job auf der Trainerbank – „Eine tolle Sache zu beginnen“

(bz) Zum Debüt von Christian Job wartet auf die Drittliga-Handballer der SG Nußloch direkt ein Derby bei der SG Leutershausen. Am Samstagabend um 19 Uhr gastiert der Zweite der Oststaffel, der sich in der Vorrunde mit 31:26 durchsetzen konnte, beim Vierten.

„Das ist natürlich eine tolle Sache mit so einem Spiel zu beginnen“, freut sich Job auf seinen ersten von acht Einsätzen und verweist auf eine schöne Erinnerung, „mein erstes Engagement bei der SGN begann ebenfalls mit dem Derby in Leutershausen, das wir gewinnen konnten.“

Seine Aushilfe bis zum Saisonende, ehe der frühere Leutershausen-Coach Marc Nagel in Nußloch übernimmt, will Job unbedingt als Vizemeister abschließen. „Rang eins zu erreichen ist utopisch, deshalb geht es darum Zweiter zu werden“, erklärt der gebürtige Horchheimer ganz pragmatisch, „wir haben aktuell zwar ein kleines Polster, wissen aber wie schnell dieses aufgebraucht sein kein, vor allem da wir noch beim Vierten und Dritten jeweils auswärts antreten müssen.“ Da zudem der Tabellenfünfte Rodgau Nieder-Roden und das traditionell knifflige Gastspiel in Großsachsen in den kommenden Wochen auf dem Plan stehen, darf man aus Nußlocher Sicht von einem hammerharten Restprogramm sprechen.

 

SG Leutershausen – SG Nußloch: Samstag 19 Uhr in der Heinrich-Beck-Halle, Hölderlinstraße 24, 69493 Hirschberg-Leutershausen


06.03.2019

Männer - Drittliga Team

Klimovets wechselt zur SGN

Foto: Ripberger
Foto: Ripberger

Alexander Klimovets kommt im Sommer aus Pforzheim

(bz) Nach Torhüter Moritz Mangold hat der Handball-Drittligist SG Nußloch den ersten Feldspieler als Neuzugang für die Saison 2019/20 unter Dach und Fach gebracht. „Wir freuen uns verkünden zu dürfen, dass Alexander Klimovets zu uns kommt“, lässt der Teammanager Philipp Müller verlautbaren.

Klimovets spielt derzeit für die TGS Pforzheim in der 3. Liga Süd. Dort wird der 20-Jährige von seinem Vater Andrej, der 2007 als Kreisläufer mit der Deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurde, trainiert. „Die SG Nußloch ist genau der richtige Verein, um mich sportlich weiter zu entwickeln und mit der Mannschaft möglichst weit oben zu landen“, erläutert der Abiturient seine Ziele.

Nach der Hochschulreife, die Klimovets mit Abschluss dieses Schuljahres erlangt, möchte er ein Studium beginnen und gleichzeitig das Maximale aus seiner Handball-Karriere herausholen. Der talentierte Rechtshänder kann im linken Rückraum ebenso wie auf Linksaußen spielen. „In Nußloch werde ich aber vorzugsweiße für die Außenposition eingeplant“, verrät der in Bad Schönborn lebende Klimovets.


25.02.2019

Männer - Drittliga Team

Job übernimmt bis zum Rundenende

Alter, neuer Trainer bei der SG Nußloch

(bz) Bis zum Rundenende übernimmt ein alter Bekannter die Drittliga-Handballer der SG Nußloch. „Das hatten wir schnell geregelt“, verrät Christian Job, der zum zweiten Mal als Trainer zur SGN kommt und zum vierten Mal insgesamt. Für die letzten acht anstehenden Partien verfolgt der 45-jährige Kunden- und Finanzberater das Ziel Vizemeisterschaft. „Realistisch betrachtet kann es nur noch darum gehen“, sagt Job, der sich bereits mit Marc Nagel, der ab Sommer als Cheftrainer übernimmt, ausgetauscht hat. Sein Debüt gibt Job am Samstag, den 9. März bei der SG Leutershausen. „Das Derby ist passenderweise gleich das Duell Dritter gegen Zweiter“, freut er sich auf seinen ersten Einsatz.

Aktuell befindet sich der alte, neue Trainer in den letzten Zügen seiner A-Lizenz-Ausbildung. Die Prüfung dafür steht in der Sommerpause an, somit kann sich der in Hochdorf wohnende Familienvater bis dahin auf seine Aufgabe in Nußloch konzentrieren. In der Olympiahalle kennt er sich ohnehin bestens aus. Als 30-jähriger Spieler kam er das erste Mal zur SGN für vier Jahre. Drei weitere Jahre darauf wechselte er erneut als Spieler, ehe er 2015 als Trainer bei den Blau-Weiß-Blauen anheuerte. 2017 feierte er mit dem Gewinn der Meisterschaft in der 3. Liga Süd den größten Erfolg in seiner Nußlocher Zeit.


25.02.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - ThSV Eisenach     25:33  (12:16)

Großer Kampf gegen Eisenach

Philipp Müller in gewohnt kämpferischerManier am Kreis - Foto: Udo Lahm
Philipp Müller in gewohnt kämpferischerManier am Kreis - Foto: Udo Lahm

Die SG Nußloch unterliegt dem Spitzenreiter ThSV Eisenach vor 680 Zuschauer

(bz) Der ThSV Eisenach hat gestern bei der SG Nußloch sein Handball-Meisterstück in der 3. Liga Ost gemacht. Die Nußlocher sind zwar immer noch Zweiter, liegen mittlerweile aber zehn Punkte hinter Eisenach, was acht Spieltage vor Schluss mehr als eine Vorentscheidung ist. In der heimischen Olympiahalle musste sich die SGN gestern Abend mit 25:33 (12:16) geschlagen geben. „Ich bin heute sehr stolz auf die Mannschaft, da sie klasse gekämpft hat“, analysierte Nußlochs Sportlicher Leiter Christian Fingerle, „aber natürlich ist es schade, dass wir nicht mit der vollen Kapelle antreten konnten.“ Eine schlechte Nachricht und Zuwachs zur ohnehin schon langen Ausfallliste gab es bereits vor Spielbeginn für die Hausherren, da Spielgestalter Kevin Bitz aufgrund seiner letzten Woche in Erlangen erlittenen Knöchelverletzung passen musste. Dafür rückte Nicolas Herrmann in den Fokus, der mit seinen zehn Toren erfolgreichster Akteur des Abends werden sollte.

Zu Beginn lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, mit Vorteilen für die starken Gäste. Weyhrauch warf seine Farben nach 19 Minuten folgerichtig erstmals mit drei Toren in Front. Die folgende Auszeit der Hausherren zeigte ihre optimale Wirkung, da Herrmann, Philipp Müller sowie Lars Crocoll gerade einmal 159 Sekunden später auf 11:11 stellten. Zum Leidwesen der heimischen Anhänger verflachte sich das Hoch ihrer Mannschaft schnell wieder, während der Spitzenreiter bis zur Pausensirene seine Klasse eindrucksvoll ausspielte und dabei einen vorerst beruhigenden 12:16-Zwischenstand herauswarf.

Im zweiten Abschnitt probierten die Nußlocher alles, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Bis zur Hälfte der zweiten 30 Minuten setzten sich die Thüringer jedoch vorentscheidend auf acht Tore ab (16:24). Nußloch gab sich alles andere als geschlagen, machte die Begegnung mit dem 22:26 durch Max Schmitt (51.) noch einmal spannend. Eisenach antwortete im Stil einer Spitzenmannschaft, zwei schnelle Tore von Schliedermann beendeten den Lauf der SGN. Zwei weitere Treffer von Obranovic in der Schlussminute führten zum letztlich deutlichen 25:33-Resultat, das gefühlt um ein paar Tore zu hoch ausfiel.

„Wir hatten heute die große Gelegenheit beim Zweiten zu gewinnen und das haben wir eindrucksvoll genutzt“, strahlte Gäste-Trainer Sead Hasanefendic hinterher bis über beide. Für die SGN trat Spielertrainer Philipp Müller zum Trainergespräch vor das Mikro: „Keine Frage, Eisenach hat heute verdient gewonnen. Dennoch bin ich stolz auf die Mannschaft, vor allem in der ersten Hälfte haben wir nahe am Optimum gespielt, leider sind wir dann nicht so gut in die zweite Halbzeit gekommen. Wir haben trotzdem nie aufgegeben, sind noch einmal auf vier Tore herangekommen, mehr war leider nicht drin.“

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll 4, Müller 4, Zeitz 3, Geppert 2, M. Schmitt 2, Buse, Gerdon, N. Schmitt, Herrmann 10/6, Petróczi.


21.02.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - ThSV Eisenach

Sonntag 24.02.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Gipfeltreffen in der Olympiahalle

(bz) SG Nußloch empfängt den Spitzenreiter ThSV Eisenach. Unter normalen Umständen ist der ThSV Eisenach nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Dennoch, sollte die SG Nußloch das Duell mit den Thüringern für sich entscheiden, würde zumindest etwas Spannung in den Meisterschaftskampf zurückkehren. Anwurf der Begegnung zwischen dem Zweiten und dem Ersten ist am Sonntag um 17 Uhr in der Olympiahalle. „Über die Favoritenrollen müssen wir nicht sprechen“, sagt Nußlochs Interims-Spielertrainer Jochen Geppert, „schließlich haben die Eisenacher einige Profis in ihren Reihen und kommen so sicher auf sieben, acht Trainingseinheiten in der Woche.“ Dementsprechend souverän gestaltet sich der bisherige Saisonverlauf des Topfavoriten. Acht Punkte liegt der ThSV neun Partien vor dem Saisonende vor seinem ärgsten Verfolger. Zum Vergleich:Denselben Vorsprung haben die Nußlocher auf den Neuntplatzierten HC ErlangenII, bei dem sie letzten Samstag mit 33:32 gewinnen konnten. Leider aus SGN-Sicht müssen Geppert und Co. eine Reihe von verletzten Akteuren ersetzen. In Erlangen standen lediglich elf einsatzbereite Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen. Während der Partie haben sich Sebastian Körner(Wade) sowie Kevin Bitz (Sprunggelenkt) zum Lazarett hinzugesellt. Hinter dem möglichen Einsatz der beiden steht jeweils ein großes Fragezeichen. Dagleichzeitig keiner der anderen Angeschlagenen zurückkehrt, sind die Vorzeichen nicht gerade rosig. „Dann muss der ein oder andere wieder auf einer für ihn ungewohnten Position agieren“, will Geppert nicht jammern, sondern die Situationpositiv annehmen, um gestärkt daraus hervor zugehen.


17.02.2019

Männer - Drittliga Team

HC Erlangen 2 - SG Nußloch     23:33  (16:21)

Personell gebeutelt, aber erfolgreich

SG Nußloch gewinnt beim Erlanger Bundesliga-Nachwuchs 33:32 – Herrmann und Zeitz erzielen zusammen 20 Tore.

(bz) Der ohnehin schon dünne Kader der Nußlocher Drittliga-Handballer hat am Samstagabend weitere Rückschläge einstecken müssen. Umso bemerkenswerter ist der 33:32-Sieg beim HC Erlangen II.

„Wir sind auf dem Zahnfleisch gegangen und um eine weitere Metapher zu bemühen, sind wir auf der letzten Rille durchs Ziel gefahren“, veranschaulichte der Sportliche Leiter Christian Fingerle, wie die Mannschaft nach zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Führung die zwei Punkte beim Erlanger Bundesliga-Nachwuchs trotz schwindender Kräfte leidenschaftlich einsammelte. Die Anfangsphase hätte ausgeglichener nicht sein können, bis zum 14:14 nach 22 Minuten schenkten sich beide Mannschaften rein gar nichts. Die Führung wechselte hin und her, beinahe jeder Angriff führte zu einem Tor. In den verbliebenen Minuten bis zur Halbzeitpause gelang es der SGN vorne weiter kontinuierlich zu treffen und hinten konsequenter zuzugreifen. Die logische Konsequenz davon war die 21:16-Führung nach 30 Minuten. „Das war eine richtige starke erste Halbzeit von den Jungs“, lobte Fingerle folgerichtig. Nicolas Herrmann (7 Tore) und Kevin Bitz (6) drückten der Partie bis dahin ihren Stempel auf. Doch kurz vor dem Seitenwechsel erwischte es Linksaußen Sebastian Körner an der Wade und unmittelbar vor der Sirene Kevin Bitz am Sprunggelenk. Letzterer kehrte danach zwar noch einmal auf die Platte zurück, musste sich jedoch eingestehen, dass es keinen Wert hatte und blieb bis zum Ende auf der Bank.

Mit zusammen fünf Toren binnen drei Minuten lieferten sich Erlangens Jakob Hoffmann sowie Nußlochs Christian Zeitz ein Privatduell kurz nach Beginn der zweiten Hälfte. Nach 60 Minuten durften sich beide jeweils neun Mal in die Torschützenliste eintragen. Zeitz tat dies angeschlagen, was seine ohnehin starke Leistung hervorhob. Letztlich war nur einer besser – Nicolas Herrmann. Der SGN-Rechtsaußen netzte elf Mal, sechs Mal davon von der Siebenmeterlinie. Ein Sahnetag für den Linkshänder, der zumindest für einen Tag die Führung in der Torjägerliste der 3. Liga Ost übernahm. 17 Minuten vor dem Ennde führten die Gäste mit sieben Toren (27:20). Angesichts dieses Polsters hätte man sich die dramatische Schlussphase durchaus ersparen können. Was unter normalen Umständen kein Problem gewesen wäre. Allerdings konnten die dezimierten Nußlocher so gut wie nicht mehr wechseln, während die jungen Gastgeber ihr hohes Tempo durchzogen. Unterm Strich bleibt ein wichtiger Auswärtssieg für die SGN, der mit ganz viel Willen und Cleverness erreicht wurde.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll 2, Müller 4, Zeitz 9, Geppert 1/1, M. Schmitt, Buse, K. Bitz 6, Gerdon, Herrmann 11/6, Petróczi.


14.02.2019

Männer - Drittliga Team

HC Erlangen 2 - SG Nußloch   

Samstag 16.02.2019, 18:00 Uhr,

Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, Schillerstraße 58, 91054 Erlangen

Erlanger Doppelpack endet am Samstag bei Bundesliga-Nachwuchs

(bz) Die Hälfte des Erlanger Doppelpacks ist erfolgreich abgeschlossen. Am Samstag wollen die Drittliga-Handballer der SG Nußloch beim HC Erlangen II ihren vierten Sieg im vierten Spiel 2019 einfahren. Vor Wochenfrist holte die SGN, ebenfalls in der Erlanger Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, einen 29:32 Auswärtssieg bei TV Erlangen-Bruck. „Dieses Mal erwartet uns ein ganz anderes Spiel gegen eine sehr gut ausbildete Mannschaft“, warnt Nußlochs Spielertrainer Jochen Geppert vor dem Bundesliga-Nachwuchs der Mittelfranken. Der Rückraummann scherzte angesichts der gleichen Wegstrecke wie vor sieben Tagen: „Eigentlich hätten wir unsere Sachen einfach in der Halle lassen können.“ Was die personelle Lage betrifft hoffen Geppert, Müller und Co. auf die Rückkehr einiger zuletzt stark erkälteter Akteure. Erlangens Zweite steht aktuell auf dem neunten Rang mit 22:18 Punkten. Die SGN hat nach exakt zwei Dritteln der Saison 14 Siege bei sechs Niederlagen in der Statistik stehen. Das macht Platz zwei.

HC Erlangen II – SG Nußloch: Samstag 18 Uhr in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, Schillerstraße 58, 91054 Erlangen


14.02.2019

Männer - Drittliga Team

Felix Gäßler verlässt die SGN

(bz) Der Handball-Drittligist SG Nußloch und Felix Gäßler gehen ab sofort getrennte Wege. Der linke Rückraumspieler hat die Verantwortlichen um die Auflösung seines Vertrages gebeten.

„Diesem Wunsch haben wir entsprochen. Es sind rein private Gründe, weshalb Felix uns verlässt“, erläutert der Sportliche Leiter Christian Fingerle, „wir bedanken uns bei ihm für sein Engagement und wünschen ihm für seinen sportlichen und privaten Werdegang alles Gute.“ Ab sofort spielt der 24-Jährige, der diese Saison 44 Tore erzielt hat, für den TV Willstätt in der 3. Liga Süd.


11.02.2019

Männer - Drittliga Team

Die SGN sichert sich einen Torwarttrainer

Foto: Bernhard Kunz, www.foto-kunz.de
Foto: Bernhard Kunz, www.foto-kunz.de

(bz) Die Drittliga-Handballer der SG Nußloch bekommen zur neuen Saison 2019/20 mit Andreas Röll einen Torwarttrainer. Der 42-jährige Karlsruher hat in seiner aktiven Karriere unter anderem in der Zweiten Liga für die HG Oftersheim/Schwetzingen gehalten. „Nußloch ist ein gut geführter Verein mit Ambitionen, deshalb war für mich nach der Anfrage schnell klar, dieses Amt zu übernehmen“, erklärt Röll, der mit Marc Nagel – neuer SGN-Cheftrainer ab Sommer – zusammen in Pforzheim/Eutingen gespielt hat. Weitere Stationen in seiner rund 20-jährigen Laufbahn waren Hockenheim, Haßloch, Hochdorf sowie Dansenberg, wo er in den vergangenen Jahren ab und zu ausgeholfen hat, wenn einer der Stammkeeper verletzt war.

Sein Aufgabengebiet ab Sommer im Drittliga-Team beschreibt er wie folgt: „Ich bin dafür zuständig die Torhüter bei Laune zu halten und dabei ihre Grundtechniken zu verbessern. Jeder Einzelne hat selbstverständlich seinen eigenen Stil, darauf gilt es einzugehen und einen wettbewerbsfördernden Konkurrenzkampf zu leiten. Außerdem setze ich mich ausführlich mit den jeweiligen Schützen auseinander, die im Ligabetrieb auf uns zukommen werden.“


10.02.2019

Männer - Drittliga Tema

TV 1861 Erlangen-Bruck - SG Nußloch     29:32  (19:19)

Erlanger Doppelpack beginnt mit zwei Punkten

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) SG Nußloch gewinnt bei Erlangen-Bruck – Max Schmitt erwischt einen klasse Abend. Ein letztes souveränes 29:32 (19:19) bringt der Handball-Drittligist SG Nußloch vom TV 1861 Erlangen-Bruck mit nach Hause. „Es war ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft, die vor allem in der Abwehr alles Mögliche ausprobiert hat“, fasste Spielertrainer Jochen Geppert zusammen, „die Erlanger haben uns immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, mal 6:0 gedeckt, mal einen oder sogar zwei Akteure von uns in Manndeckung genommen.“

In den ersten 20 Minuten hatte die SGN das Geschehen unter Kontrolle und lag zwischenzeitlich mit bis zur vier Toren in Front. Zwischen Minute 22 und 29 erzielten die Gastgeber sieben Tore, was das Halbzeitergebnis von 19:19 zur Folge hatte. Danach sind die Nußlocher schnell wieder auf vier Tore Vorsprung davongezogen. „Dieses Polster haben wir uns nicht mehr nehmen lassen und die Partie relativ souverän zu Ende gespielt“, sah Geppert im zweiten Abschnitt eine hochkonzentrierte Vorstellung seiner Kollegen.

Einen Sahnetag auf Seiten der SGN erwischte Max Schmitt, der acht Treffer zum Auswärtserfolg beisteuerte. „Für Max freut es mich ganz besonders, da er in den vergangenen Spielen nicht so sehr zum Zug gekommen ist“, beurteilte Geppert die Leistung des Rechtsaußen, „heute hat er das Vertrauen bekommen und ist schlichtweg überragend gewesen.“

Insgesamt mussten die Nußlocher mit lediglich elf einsatzbereiten Feldspielern auskommen, von denen der ein oder andere gesundheitlich angeschlagen war und deshalb weniger Spielanteile bekam. Angesichts dieser Voraussetzungen sind die zwei Punkte als Arbeitssieg zu werten. Nächste Woche, abermals in Erlangen gegen den HC II, wird es ungleich schwieriger.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll (1), Müller, Zeitz (5), Geppert (1), Gäßler (4), M. Schmitt (8), K. Bitz (7), Gerdon, Herrmann (3/3), Petróczi (3).


09.02.2019

Männer - Drittliga Team

Geppert geht ins vierte Jahr bei der SGN

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) Jochen Geppert bleibt dem Handball-Drittligisten SG Nußloch mindestens ein weiteres Jahr erhalten. Der aktuelle Interims-Spielertrainer hat seinen Ende dieser Runde auslaufenden Vertrag verlängert.

Seit 2016 spielt der 28-jährige Rückraummann für die SGN. „Mit ausschlaggebend war für mich die Tatsache, dass Marc Nagel neuer Trainer wird“, freut sich Geppert auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Coach bei der SG Leutershausen. Zweieinhalb Jahre lang arbeiteten beide dort zusammen, ein halbes Jahr davon in der zweiten Liga. „Ein anderer Punkt ist das Ziel des Vereins, in die zweite Liga aufzusteigen, da es mir großen Spaß macht auf diesem hohen Niveau Handball zu spielen und dabei mitzuhelfen“, sagt Geppert zu seinen eigenen Erwartungen und Zielen. Gegen eine Wiederholung mit Nagel und Geppert zusammen im Bundesliga-Unterhaus hätte in Nußloch niemand etwas einzuwenden.


08.02.2019

Männer - Drittliga Team

Mangold erster SGN-Neuzugang für 2019/20

Foto: Reiner Worm, www.foto-worm.de
Foto: Reiner Worm, www.foto-worm.de

(bz) Der Handball-Drittligist SG Nußloch vermeldet mit Moritz Mangold seinen ersten Neuzugang für die Spielzeit 2019/20. Der 20-jährige Torhüter wechselt vom Zweitligisten TuSEM Essen in die Kurpfalz. „Da Marc Nagel neuer Trainer in Nußloch wird und er sich daraufhin bei mir gemeldet hat, ist mir die Entscheidung leichtgefallen“, berichtet Mangold, der 2016 zusammen mit seinem kommenden Trainer den Aufstieg bei der SG Leutershausen in die zweite Liga feierte. Ein weiterer Punkt bei seiner Entscheidungsfindung sind die Ziele, die sich die SGN setzt. „Ich mache zwar den Schritt von der zweiten in die dritte Liga, aber in Nußloch wollen wir aufsteigen, deshalb kann ich mich damit voll identifizieren“, sagt Mangold.

Ab Sommer erwartet die Nußlocher Torhüter ein leistungsfördernder Konkurrenzkampf. Mangold plant neben seinem Handball-Engagement ein Bachelorstudium zu beginnen. „Auch dafür komme ich gerne in die Heimat zurück“ freut sich der gebürtige Karlsruher auf sein gewohntes Umfeld und darauf, „bei der SGN Gas geben zu dürfen.“


07.02.2019

Männer - Drittliga Team

TV 1861 Erlangen-Bruck - SG Nußloch   

Samstag 09.02.2019, 18:00 Uhr,

Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, Schillerstraße 58, 91054 Erlangen

Die SGN peilt den dritten Sieg 2019 an

Nußloch gastiert am Samstag beim TV Erlangen-Bruck

(bz) Nach zwei Siegen zum Jahresauftakt fahren die Drittliga-Handballer der SG Nußloch gestärkt zum TV 1861 Erlangen-Bruck. Das Gastspiel in Mittelfranken beginnt am Samstag um 18 Uhr.

„Auswärts haben wir uns diese Runde schon häufig schwergetan“, ist alleine diese Tatsache Warnung genug für den spielenden Interimstrainer Jochen Geppert, der zudem auf die Unberechenbarkeit der Erlanger verweist „die haben eine sehr unorthodoxe Spielweise.“ Im Hinspiel kam die SGN damit erfreulich positiv zurecht, als sie mit 36:23 ungefährdete zwei Punkte einsammelte.

Personell gesehen laufen die Nußlocher mit der gleichen Mannschaft auf wie beim 22:21-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen. Zwei bis drei Akteure klagten in den letzten Tagen über leichte gesundheitliche Einschränkungen (Erkältung), bis Samstagabend sollten diese Probleme allerdings der Vergangenheit angehören.


07.02.2019

Männer - Drittliga Team

Marco Bitz verlängert bis 2021

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) Die SG Nußloch und einer ihrer Torhüter haben ihre Zusammenarbeit verlängert. Marco Bitz, am Sonntag mit 16 Paraden der Sieggarant beim 22:21 gegen die HG Oftersheim/ Schwetzingen, hat einen Vertrag bis 2021 unterschrieben.

Aktuell spielt der gebürtiger St.Leoner seine dritte Saison in Nußloch. „Die SGN ist der passende Verein für mich, zudem spielt mein Bruder Kevin hier und ich kann mich sehr gut mit dem Ziel zweite Liga identifizieren“, erläutert Bitz, warum er sich für eine Verlängerung entschieden hat. Ein weiterer Grund ist der neue Trainer Marc Nagel, der ab Sommer übernimmt. „Marc wird frischen Wind reinbringen und das finde ich vielversprechend“, führt der Student, der dieses Jahr seine Bachelorarbeit schreibt, weiter aus.

Im Zuge der weiteren Professionalisierung rund um das Drittliga-Team verstärkt ab Sommer ein Torwarttrainer die SG Nußloch. Bericht hierzu folgt.


04.02.2019

Männer - Drittliga Team

Körner und Müller neue Teammanager bei der SGN

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) Die SG Nußloch erweitert ihre sportliche Leitung mit langjährigen Spielern. Philipp Müller, der interimsweise als Spielertrainer agiert, und Sebastian Körner übernehmen bei der SG Nußloch als Teammanager.

„Wir führen aktuell schon Gespräche mit unseren Spielern und potenziellen Neuzugängen, selbstverständlich in enger Abstimmung mit unserem neuen Trainer Marc Nagel“, sagt Müller, der nach dieser Saison den Schritt vom Spieler zum Offiziellen macht. Sebastian Körner geht den gleichen Weg. Der 33-jährige Linksaußen ist Nußlocher durch und durch: „Ich finde es klasse, dass Philipp und ich diese Chance bekommen und glaube, dass wir unseren Teil dazu beitragen können, das Ganze zu professionalisieren.“

Zusammen mit dem Sportlichen Leiter Christian Fingerle ist die zeitintensive Arbeit fortan auf mehrere Schultern verteilt. In den kommenden Tagen und Wochen folgen weitere personelle Bekanntmachungen die neue Saison betreffend.


03.02.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HG Oftersheim/Schwetzingen   (8:8) 22:21

Dramatisch bis zur letzten Sekunde

(bz) SG Nußloch feiert 22:21-Erfolg gegen die HG Oftersheim/ Schwetzingen – Marco Bitz mit 16 Paraden und einem Tor herausragend.

Wenn diese beiden Mannschaften aufeinandertreffen, wird es nie langweilig. Wie bereits in der Vorrunde machte ein einziges Tor den Unterschied zwischen den Handball-Drittligisten SG Nußloch und der HG Oftersheim/Schwetzingen aus. Am Sonntagabend wie Mitte September mit dem glücklicheren Ende für die SGN, die mit 22:21 (8:8) die Oberhand behielt.

„Kämpferisch war das so, wie ich mir das vorstelle“, hatte HG-Trainer Holger Löhr nichts in Sachen Einsatz bei seiner Mannschaft zu bemängeln, „allerdings haben wir in den entscheidenden Situationen ein paar Fehler zu viel gemacht.“ Die Gastgeber nutzten das am Ende aus, hatten allerdings Probleme im Angriffsspiel. Die Defensive stand dagegen. „Die Abwehr- und Torhüterleistung war genauso stark wie letzte Woche in Hanau“, hielt SGN-Spielertrainer Jochen Geppert fest, „unser Angriff ließ jedoch zu wünschen übrig, deshalb kann man von einem glücklichen Sieg sprechen.“

Eines war bereits nach wenigen Minuten absehbar, viele Tore sollten in diesem hart umkämpften Duell nicht fallen. Beide Mannschaften spielten ihre Angriffe häufig lange aus, vor allem die HG bewegte sich ständig am Rande des Zeitspiels. Das gefiel Löhr überhaupt nicht, exakt fünf Minuten Spielzeit standen auf der Anzeigentafel, als er die erste Auszeit nahm. 3:0 lag seine Sieben zu diesem Zeitpunkt zurück. Die Ansprache zeigte Wirkung, kurz darauf stand es 3:2. Dabei blieb es eine gefühlte Ewigkeit, ehe Philipp Müller das 4:2 erzielte (17.). „Wenn die Angriffe immer eine Minute dauern, ist das für einen Torhüter extrem anstrengend“, erläuterte Nußlochs Marco Bitz, der neben 16 Paraden mit einem Treffer ins leere Tor glänzte.

Eines hatten die SGN und die HG gemeinsam – sie geizten mit Toren. Gegen Ende der ersten Hälfte agierten die Akteure hüben wie drüben variabler in der Offensive. Mit 8:8 ging es in die Pause. Die Nußlocher taten dies mit einem Mann weniger. In der letzten Minute vor der Halbzeitsirene stoppte Kevin Bitz Oftersheims Daniel Hideg und erhielt dafür die Rote Karte.

Mit Wiederbeginn gehörten lange Abschnitte von mehreren Minuten ohne Tore der Vergangenheit. Binnen 150 Sekunden wackelte das Tornetz auf beiden Seiten je zwei Mal (10:10). In dieser Zwischenzeit lagen die Gastgeber das einzige Mal im kompletten Spielverlauf zurück. Es folgte die stärkste Phase der Blau-Weißen. Angeführt von Christian Zeitz, der seine Wurfversuche eiskalt verwandelte, zog Nußloch konstant auf zwei bis vier Tore davon. Einfach machten es die Oftersheimer ihren Kontrahenten aber in keiner Sekunde. Bis zum Ende kämpften sie verbissen um ihre Chance. Löhr setzte dabei vermehrt auf den siebten Feldspieler. „Damit hatten wir unsere Probleme“, gab Nußlochs Christian Buse zu. Der Linkshänder durfte letztlich darüber schmunzeln, schließlich entschied sein Tor zum 22:21 die Partie.

 

SG Nußloch: M. Bitz (1), Lieb (beide Tor), Körner (2), Crocoll (1), Müller (5), Zeitz (6), Geppert (2/1), Gäßler, M. Schmitt, Buse (1), K. Bitz, Gerdon, Herrmann (4/2), Petróczi.

HG Oftersheim/Schwetzingen: Herb, Gabel (beide Tor), Barthelmeß (6), Messerschmidt (3), Jansen (3), Zipf, Sauer (3), Krämer (1), Jungmann (2), Suschlik (1), Demel, Hideg (2), Krepper, Kubitschek.



31.01.2019

Männer - Drittliga Team

SG Nußloch - HG Oftersheim/Schwetzingen   

Sonntag 03.02.2019, 17:00 Uhr, Olympiahalle Nußloch

Erstes Heimspiel 2019 gleich ein Derby

„Wir hoffen auf ein volles Haus“

(bz) Nach fünf Wochen Pause haben die Drittliga-Handballer der SG Nußloch vor Wochenfrist die knifflige Auswärtsaufgabe bei der HSG Hanau souverän gelöst (24:28). Dementsprechend selbstbewusst empfangen die Blau-Weiß-Blauen am Sonntag um 17:00 Uhr die HG Oftersheim/Schwetzingen. Da die HG sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone hat, dürfte sie ohne Nervosität nach Nußloch kommen, was keine schlechte Voraussetzung ist, um seine Außenseiterchance zu nutzen. „Schwetzingen ist grundsätzlich immer sehr motiviert gegen uns“, stellen sich die Nußlocher laut ihrem Kreisläufer Philipp Müller auf einen heißen Tanz in der heimischen Olympiahalle ein. Genug Warnung sollte zudem das Hinrundenspiel sein. Mitte September setzte sich die SGN mit lediglich einem Tor Vorsprung denkbar knapp (25:26) bei Oftersheim/Schwetzingen durch. „Da haben wir uns lange schwergetan, ehe Christian Zeitz bei seinem ersten Pflichtspiel für uns für die Entscheidung gesorgt hat.“ Dank frischer WM-Euphorie, einem eigenen erfolgreichen Auftakt 2019 und dem Derby vor der Tür, hofft der Sportliche Leiter Christian Fingerle, „auf ein volles Haus“.

 

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28.01.2019

Männer - Drittliga Team

HSG Hanau - SG Nußloch    (12:15) 24 : 28

Sprung auf Rang zwei

SG Nußloch gewinnt bei der HSG Hanau mit vier Toren Vorsprung – Nicolas Herrmann herausragend

(bz) Ein Start nach Maß in die Rückrunde der dritten Handball-Liga Ost der Männer für die SG Nußloch. Bei der HSG Hanau, Tabellensiebter und vor Anwurf lediglich zwei Punkte schlechter platziert, setzte sich der neue Zweite letztlich souverän mit 24:28 (12:15) durch.

„Die Mannschaft zeigte sich super eingestellt, vor allem in der Abwehr haben es die Jungs klasse gemacht“, freute sich Nußlochs Sportlicher Leiter Christian Fingerle über die gelungene Vorstellung nach fünf Wochen Pause, „schließlich wurde Hanau letzte Saison Dritter und hat eine ordentliche Mannschaft beisammen.“ In der 22. Minute führten die Hessen das letzte Mal (9:8). Die Gäste fanden in der Folge immer besser in ihren Rhythmus, hatten ab Minute 27 durchweg ein bis vier Tore Vorsprung. Der Mann des Tages war zweifellos Nicolas Herrmann. Zehn Treffer steuerte der nervenstarke Rechtsaußen zum Auswärtssieg bei und beeindruckte mit einer perfekten Ausbeute (4/4) von der Siebenmeterlinie. Kevin Bitz, der wie Christian Zeitz mitunter einer Manndeckung ausgesetzt war, trug sich mit sechs Treffern als zweitbester Schütze des Tages in die Statistik ein.

„Wir haben das diszipliniert gelöst“, fasste Philipp Müller aus dem Trainertrio Geppert/Müller/Zeitz zusammen, „sind sukzessive weggezogen, hatten eine klasse Torhüterleistung von Marco Bitz und kurz vor der Pause eine ganz starke Phase, in der wir uns leicht absetzen konnten.“

Gelöste Stimmung herrscht folgerichtig auf der Heimfahrt, wobei dank Tablet und guter Internetverbindung das WM-Finale zwischen Dänemark und Norwegen lief. Kurz zuvor erläuterte Fingerle, der bereits einen Ausblick Richtung kommendes Wochenende wagte: „Jetzt essen wir noch eine Kleinigkeit, fahren nach Hause und nächsten Sonntag heißt es Derbytime.“ Um 17 Uhr am 3. Februar kommt die HG Oftersheim/Schwetzingen in der Nußlocher Olympiahalle.

 

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner (1), Crocoll (2), Müller (4), Zeitz, Geppert (2), Gäßler (2), M. Schmitt, Buse (1), K. Bitz (6), Gerdon, Herrmann (10/4), Petróczi.


24.01.2019

Männer - Drittliga Team

HSG Hanau - SG Nußloch

Sonntag 27.01.2019, 15:00 Uhr, Main-Kinzig-Halle, Eberhardstr. 9, 63450 Hanau

Auftakt in Hanau

SG Nußloch startet in Hanau ins Jahr 2019 – Anwurf vorverlegt

Nußloch. (bz) Um 15:00 Uhr statt um 17 Uhr am Sonntag gastieren die Drittliga-Handballer der SG Nußloch bei der HSG Hanau. 150 Minuten später beginnt das Finale der Weltmeisterschaft in Hering, eventuell mit deutscher Beteiligung. „Wir haben uns mit Hanau darauf geeinigt, die Anwurfzeit um zwei Stunden nach vorne zu legen“, berichtet Nußlochs Abteilungsleiter Christian Fingerle.

Der Fokus ist so oder so voll auf den eigenen Auftritt ausgerichtet, der Start ins Spieljahr 2019 soll mit zwei Punkten garniert werden. Nicht mit dabei sind die Langzeitverletzten David Ganshorn und David Bonelli. Simon Kuch (Knieverletzung), Adrian Fritsch (Zehen-OP) und Nick Schmitt fehlen zusätzlich.

Jochen Geppert, der zusammen mit Philipp Müller und Christian Zeitz interimsweise die Nußlocher als Spielertrainer betreut, will sich nicht blenden lassen von der starken Vorstellung aus dem Hinspiel, als die SGN die Hessen mit 31:21 abfertigte. „Für mich hat Hanau trotzdem eine sehr gute Mannschaft, die vor allem aus dem Rückraum Gefahr ausstrahlt“, hebt er die Stärken der HSG hervor und folgert daher, „wir benötigen wir eine Topleistung, um etwas zu holen.“


15.01.2018

Männer - Drittliga Team

Nagel übernimmt SG Nußloch

Zur neuen Saison kommt der ehemalige Leutershausen-Trainer

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

(bz) Die Drittliga-Handballer der SG Nußloch haben einen neuen Cheftrainer gefunden: Marc Nagel unterschreibt bei der SGN und wird seine Tätigkeit zum Rundenstart 2019/20 beginnen.

„Die SG Nußloch gehört seit Jahren zu den attraktivsten Vereinen in der Region“, sagt der 49-Jährige, „ich bin sehr dankbar, dass die sportliche Leitung mir die Möglichkeit gibt, in den nächsten Jahren als Trainer der ersten Mannschaft zu fungieren.“ Nagel hat zuletzt die SG Leutershausen trainiert, mit den Roten Teufeln konnte er die Drittliga-Meisterschaft feiern und in die 2. Handball-Bundesliga aufsteigen. Nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses musste man damals den direkten Wiederabstieg in die Drittklassigkeit hinnehmen.

„Wir sind froh, dass wir mit Marc einen ausgesprochenen Fachmann vorstellen dürfen“, sagte Nußlochs Sportlicher Leiter Christian Fingerle bei der Vertragsunterzeichnung, „er war unser absoluter Wunschkandidat." Vor seiner knapp sechsjährigen Tätigkeit an der Bergstraße hat Nagel sechs Jahre die SG Pforzheim/Eutingen gecoacht. Als aktiver Handballer brachte es der Karlsruher auf 31 Länderspiele für die DHB-Auswahl.

„Wir wollen in den nächsten Jahren um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielen und zudem junge Spieler so ausbilden, dass sie die Qualität erreichen in der ersten oder zweiten Bundesliga spielen zu können“, gibt Nagel die Richtung vor: „Die 2. Bundesliga wird durch die Reduzierung auf 18 Mannschaften und nur noch zwei Absteiger an Attraktivität gewinnen - dementsprechend schwierig wird es den Aufstieg in den nächsten Jahren zu realisieren.“


13.01.2019

Männer - Drittliga Team

Foto: SG Nußloch
Foto: SG Nußloch

Birkenau/Nußloch. (bz) 130 Minuten Handball gab es beim BWT-Cup in Birkenau für die Mannschaften, die das Spiel um den dritten Platz und das Finale erreichten. Unser Drittliga-Team hat das hochklassig besetzte Vorbereitungsturnier auf dem vierten Rang beendet.

 

„Die Trainer haben viele Dinge ausprobiert, was bei so einem Turnier normal ist“, spielten die reinen Ergebnisse laut dem sportlichen Leiter Christian Fingerle eine untergeordnete Rolle. Zum Auftakt gab es einen 14:11-Sieg gegen den Ligakonkurrenten aus Großsachsen, gefolgt von einem 18:12 gegen den Gastgeber TSV Birkenau. „Unsere beiden A-Jugendlichen Peter Kern und Kevin Steinbächer haben ihre Sache sehr gut gemacht“, stellte Fingerle dem talentierten Nachwuchs, der ebenfalls zum Zug kam, ein positives Zeugnis aus. Da es im letzten Gruppenspiel gegen die zweite Mannschaft der Rhein-Neckar-Löwen eine denkbar knappe 15:16-Niederlage gab, musste die SGN als Gruppenzweiter hinter den Löwen ins Spiel um den dritten Platz gegen den TV Großwallstadt.

 

In der zweiten Vorrundengruppe setzte sich die SG Leutershausen als Gruppensieger vor dem Zweitligisten aus Großwallstadt durch. Nachdem die Partien in der Vorrunde über jeweils 30 Minuten ausgetragen, liefen das große und das kleine Finale über zwei Mal 20 Minuten. Unseren Jungs war der kräfteraubende Tag anzumerken, weshalb sie eine 12:21-Niederlage hinnehmen mussten und das Turnier als Vierter abschlossen. Im folgenden Finale fegten die „Roten Teufel“ über die Junglöwen hinweg und sicherten sich dank eines 30:15 den Turniersieg.

 

„Das was die Trainer vorgegeben haben, haben die Jungs ordentlich umgesetzt“, zog Fingerle sein Fazit nach einem langen Tag in der Halle. Letztlich fehlten nur zwei Törchen, um ins Finale einzuziehen. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Nick Schmitt. Der Linksaußen hat Probleme an den Adduktoren und lässt sich zu Beginn der Woche genauer untersuchen.

 

Die Ergebnisse des BWT-Cups im Überblick:

 

TSV Birkenau – Rhein-Neckar Löwen II 15:20, SG Nußloch – TV Germania Großsachsen 14:11, TSV Amicitia Viernheim – TV Großwallstadt 18:15, SG Leutershausen – HG Oftersheim/Schwetzingen 15:10, Nußloch – Birkenau 18:12, Großsachsen vs RNL II 9:18, Leutershausen – Viernheim 21:13, Oftersheim/Schwetzingen – Großwallstadt 8:17, Birkenau – Großsachsen 18:19, RNL II – Nußloch 16:15, Viernheim – Oftersheim/Schwetzingen 14:21, Großwallstadt – Leutershausen 16:13.

Spiel um Platz drei: Nußloch – Großwallstadt 12:21; Finale: RNL II – Leutershausen 15:30.


10.01.2019

Männer - Drittliga Team

Stark besetztes Vorbereitungsturnier in Birkenau

Handball-BWT-Cup: Die SG Nußloch testet am Sonntag

Nußloch. (bz) Seit Dienstag läuft der Trainingsbetrieb beim Handball-Drittligisten SG Nußloch auf Hochtouren. „Zwei Wochen Pause zu haben, sind schön und gut, aber jetzt kommt ein Turnier wie am Sonntag gegen anspruchsvolle Gegner gerade recht“, erläutert Philipp Müller aus dem SGN-Trainerteam vor dem BWT-Cup in Birkenau.

Mit dem TSV Birkenau, den Rhein-Neckar-Löwen II sowie dem TVG Großsachsen hat das Drittliga-Team eine spannende Vorrundengruppe erwischt. Aus zwei Vierergruppen qualifiziert sich jeweils der Erste für das Finale um 17.45 Uhr und der Zweite für das Spiel um den dritten Platz um 16.30 Uhr. Die Partien sind auf jeweils 30 Minuten angesetzt. „Wir werden das Turnier sicherlich nutzen, um allen Spielern möglichst viel Einsatzzeit zu geben“, geht es laut Müller in erster Linie darum, „wieder den nötigen Rhythmus zu finden.“

Den Auftakt machen die Nußlocher um 10 Uhr gegen den Ligakonkurrenten aus Großsachsen.

 

Gruppe A  Gruppe B

SG Nußloch

TSV Birkenau

TV G. Großsachsen

Rhein-Neckar-Löwen 2         

 

TSV A. Viernheim

TV Großwallstadt

SG Leutershausen

HG Oftersheim/Schwetzingen 

 


02.01.2019

Männer - Drittliga Team

SGN beim BWT-Cup 2019 in Birkenau

Sonntag 13.01.2019, ab 10:00 Uhr, Langenberghalle Birkenau

 

Drittliga Team bereitet sich beim BWT-Cup 2019 auf erstes Rundenspiel in 2019 vor.



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